NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2004-01-08 

ANZEIGE

SPIELTAG 08.01.2004

Phoenix - Washington 3-0 (2-0/0-0/1-0)

Brian Boucher(PHO) - der Unbezwingbare.

Keiner kann ihn schlagen! Es ist fast unglaublich aber der von den Phoenix Coyotes zu Saisonbeginn bereits ausgemusterte, auf die Waiver-List gesetzte Brian Boucher hat auch heute Nacht bei den Washington Capitals das Kunststück vollbracht seinen Kasten sauber zu halten und sich damit seinen vierten Shutout in Folge verdient. Eine Leistung die zuletzt vor 55 Jahren, vom 26. Februar bis zum 6. März, Montreals Bill Durnan gelungen war.
"Es ist unglaublich. Hoffentlich läuft es auch am Freitag so gut.", freute sich mit Blick in die nahe Zukunft der 27-jährige Schlussmann, der heute auch das Quentchen Glück des Tüchtigen, als die Capitals das Torgestänge trafen, auf seiner Seite hatte.
Die 'Hauptstädter' hatten insgesamt etwas mehr vom Spiel, was aber auch daher rührte, dass die Coyotes bereits im ersten Drittel durch Tore von Shane Doan(16.) sowie Daymond Langkow(19.) mit 2-0 in Front gingen und die Capitals notgedrungen offensiver agieren mussten. Ohne Erfolg gegen die kompakt stehende Abwehr ihrer Gäste, die schließlich durch ein 'Empty Net Goal' von Ladislav Nagy(60.en) den 3-0 Sieg perfekt machten.

Philadelphia - Buffalo 1-1 (0-0/1-1/0-0/0-0)
Die Buffalo Sabres erkämpften sich vor gut 12.000 Zuschauern in der heimischen HSBC Arena eine 1-1 Punkteteilung gegen die Philadelphia Flyers. Die Gäste aus Pennsylvania waren ganz stark in die Partie gestartet und ließen den Sabres keinen Stich.
17-2 lautete das Torschussverhältnis im torlosen ersten Durchgang zu Gunsten der Flyers, wobei sich Buffalos Schlussmann Martin Biron immer wieder hervorragend in Szene setzen konnte. Kaum eine Abwehrchance ließ ihm unmittelbar nach der Pause John LeClair(22.) bei der 1-0 Führung für Philadelphia.
Die Freude hierüber war kaum verklungen, da nutzte Alexei Zhitnik(24.pp) die erste Überzahlsituation in der Partie zum Ausgleich. Zuvor hatten sich die Hausherren keine einzige Torchance herausarbeiten können.
Weniger einseitig verliefen die noch gut 40 Spielminuten inklusive Overtime. Beide Teams hatten mehrmals Gelegenheiten zum Siegtor. Biron und Robert Esche im Tor der Flyers ließen sich aber nicht mehr bezwingen.

Pittsburgh - New Jersey 4-2 (2-0/1-1/1-1)
Für eine große Überraschung sorgten heute die Pittsburgh Penguins bei ihrem Gastauftritt in der Continental Airlines Arena von East Rutherford, als sie mit 4-2 Toren den New Jersey Devils das Nachsehen gaben und ausgerechnet bei dem amtierenden Stanley Cup Champion ihren erst dritten Auswärtserfolg verbuchen konnten.
Mike Eastwood(11.) und Matt Bradley(20.) legten bereits im ersten Drittel den Grundstein für die zwei Auswärtszähler. Noch schlimmer kam es für die Devils im Mittelabschnitt als Turner Stevenson auf der Strafbank saß und Ryan Malone(28.pp) die Überzahlsituation zu seinem neunten Saisontor nutzte.
Erst jetzt erwachten die Devils aus ihrem Tiefschlaf und machten stetig Druck auf das von Jean-Sebastien Aubin gehütete Gehäuse ihrer Gäste. Scott Niedermayer(36.pp) im Powerplay und Patrik Elias(43.) sorgten mit den Anschlusstoren für eine spannende Schlussviertelstunde, die jedoch Eric Meloche(60.en) mit seinem 'Empty Netter' beendete.

Boston - Detroit 3-0 (1-0/1-0/1-0)

Joe Thornton(BOS) bezwingt als Erster Curtis Joseph(DET).

36 Torschüsse sprich Versuche der Detroit Red Wings waren zu wenig um Bostons Schlussmann Andrew Raycroft zu bezwingen und ihm seinen zweiten NHL-Shutout zu verderben. Am Ende verließen die Bruins aufgrund ihrer kollektiv starken Vorstellung nicht einmal unverdient mit 3-0 Toren das Eis der Joe Louis Arena als Sieger.
Effektiv und gut verteilt auf die drei Spielabschnitte markierten Joe Thornton(14.), Travis Green(36.) und Mike Knuble(43.) die drei Treffer der Gäste und beendeten Detroits beeindruckende Heimbilanz von zuletzt zwölf Spielen in Folge ohne Niederlage.
Hervorragend funktionierte auch das Unterzahlspiel der Bruins, ihre 'Special Teams' vereitelten gleich sechs Powerplays der Red Wings, die weit unter ihrem Leistungsvermögen geblieben waren.

Chicago - Minnesota 4-7 (1-1/3-2/0-4)
Die gut 18.000 Fans der Minnesota Wild wurden in der Partie gegen die Chicago Blackhawks für manches torarme Spiel im Xcel Energy Center entschädigt. Die Wild nicht gerade wegen ihres Torhungers bekannt, stillten diesen heute Nacht gleich mit sieben Treffern.
Dabei hatte die Partie alles andere als gut für die Hausherren begonnen. Zwei Drittel lang waren die Blackhawks das dominante Team mit den besseren Torchancen. Drei hiervon nutzten Igor Korolev(4.), Tyler Arnason(22.) und Mark Bell(24.) um den nicht besonders gut aufgelegten 'Starting Goalie' der Wild, Manny Fernandez, zu bezwingen und eine 3-1 Führung herauszuschießen. der zwischenzeitliche, schmeichelhafte Ausgleich war Jason Wiemer(9.) gelungen.
Mit der Auswechslung von Fernandez durch Dwayne Roloson war der Torreigen des Mittelabschnitts aber noch nicht beendet. Nach Eric Chouinards(25.) Anschlusstor stellte erneut Tyler Arnason(28.) eine 2-Tore Führung der Blackhawks her.
In der letzten halben Stunde agierten aber nur noch die Hausherren und ließen die stehend K.O. wirkenden Blackhawks ein ums andere Mal alt aussehen. Ein verdeckter, präziser Handgelenksschuss von Nick Schultz(34.) lätete die Aufholjagd der Wild ein, die sie durch vier Tore von Richard Park(44.), Eric Chouinard(50.), Pascal Dupuis(52.) und Antti Laaksonen(59.) im Schlussdrittel eindrucksvoll beendeten.

Los Angeles - Anaheim 4-4 (2-3/1-0/1-1/0-0)
Ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und bis zum Ertönnen der Schlusssirene spannendes innerkalifornisches Duell lieferten sich die Los Angeles Kings und die Mighty Ducks vor 17.174 Besuchern im Pond of Anaheim. Am Ende trennten sie sich mit einem leistungsgerechten 4-4 Remis.
Während der regulären Spielzeit wechselte gleich drei Mal die Führung, eine Folge daraus, dass die Kontrahenten von der ersten Minute an ihr Heil in der Offensive suchten. Fünf der acht Treffer fielen dabei in der ersten Viertelstunde, in der Trent Klatt(2.) und Alexander Frolov(13.pp) für die Gäste und Mikael Holmqvist(8./13.), seine ersten zwei Saisontreffer, sowie Sergei Fedorov(15.) auf Seiten der Hausherren getroffen hatten.
Für Gästeschlussmann Cristobal Huet war in der Drittelpause die Begegnung beendet. Er wurde ab dem Mittelabschnitt durch Roman Cechmanek ersetzt. In den zweiten 20 Minuten waren die Kings das dominierende Team. Zunauml;chst verdarb ihnen jedoch Ducks' Schlussmann Jean-Sebastien Giguere mit Glanzparaden die Show. Erst 1 1/2 Minuten vor Drittelende gelang Sean Avery(39.) der Ausgleich.
Noch besser wurde es für die Gäste als sie Brad Chartrand(48.) wiederum in Front schoss. Doch auch die dritte Führung der Kings war nicht von langer Dauer. Keine 2 1/2 Minuten später egalisierte Todd Simpson(51.) mit seinem ersten Saisontor erneut den Spielstand zum 4-4 Endstand.

 

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH

Click Here!