Adrian Aucoin(NYI) versucht Jarome Iginla(CAL) die Scheibe wegzunehmen.
Für die Calgary Flames hat sich die Reise an den Big Apple wahrlich gelohnt. Nach ihrem gestrigen Sieg über die New York Rangers haben sie auch heute Nacht dem zweiten New Yorker Team, den New York Islanders mit 2-3 Toren das Nachsehen gegeben.
Bester Mann auf dem Eis war wiederum, wie schon am Vortag, ihr Teamkapitän Jarome Iginla(7./35.pp), der zwei Tore selbst erzielte und das Ausgleichstor von Oleg Saprykin(33.) zum 2-2 vorbereitete.
In den ersten Minuten des Mittelabschnitts waren die heimstarken Islanders durch Treffer von Mattias Weinhandl(25.) und ihrem zur Zeit gefährlichsten Stürmer Jason Blake(31.) sogar in Front gelegen. Doch auch hiervon ließen sich die Westkanadier nicht beeindrucken und drehten noch durch viel Engagement und mit etwas Glück das Spiel. Zum siebten Mal in Folge konnten sie damit beide Punkte aus Long Island entführen.
St. Louis - Carolina 0-2 (0-2/0-0/0-0) Mit zwei frühen Toren von Danny Markov(6.) und Kevyn Adams(8.sh) legten die Carolina Hurricanes binnen gut zwei Minuten den Grundstein für ihren 2-0 Achtungserfolg gegen die wesentlich stärkker eingeschätzten St. Louis Blues.
Von diesem Schock konnten sich die Gäste nicht mehr erholen. Die Hurricanes stand ganz kompakt in der Defensive und ließen die Blues nur noch selten gefährlich kombinieren. Die wenigen Male, bei denen St. Louis Gelegenheit zum Anschlusstor hatte, war Kevin Weekes Endstation.
Nur 19 Saves benötigte Weekes bei seinem fünften Saison-Shutout, dem ersten Sieg der Hurricanes nach drei Niederlagen in Folge.
Nashville - Toronto 1-2 (0-0/1-0/0-2) Bryan Mccabe(44.pp/49.) verhinderte mit zwei Treffern im Schlussdrittel, jeweils auf Vorarbeit von Teamkapitän Mats Sundin, dass seine Toronto Maple Leafs, als punktbestes Team des Ostens vor 19.099 Zuschauern im Air Canada Center blamiert wurden und doch noch einen 2-1 Heimsieg einfahren konnten.
Die Nashville Predators erwiesen sich über 60 Minuten als durchaus ebenbürdiger Gegner und Ende des Mittelabschnitts war es nicht einmal unverdient, dass sie Scott Walker(39.sh) mit einem 'Shorthander' 1-0 in Front brachte.
Größstes Manko der Gäste und damit auch verantwortlich für die Auswärtsniederlage war jedoch ihr mangelhaftes Überzahlspiel. Insgesamt hatten die Predators sieben Mal Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten, vergaben aber diese Chancen kläglich, was sich am Ende rächen sollte.
Buffalo - Montreal 1-3 (0-2/0-0/1-1) Ein für die 19.535 Besucher im Bell Centre von Montreal sehr unterhaltsames Match lieferten die Buffalo Sabres und Montreal Canadiens heute Nacht ab. Ohne Leerlauf erspielten sich die Kontrahenten in einem schnellen Spiel zahlreiche Torgelegenheiten.
Erfolg im Abschluss hatten jedoch zunächst nur die Canadiens. Pierre Dagenais(7.) und Saku Koivu(12.) sorgten im Eröffnungsdrittel für eine 2-0 Führung, von der die Hausherren lange Zeit zehrten.
Hauptsächlich hatten die Canadiens es ihrem Schlussmann Jose Theodore zu verdanken, dass sie am Ende die zwei Punkte behalten konnten. Mit einer Glanzparade nach der anderen ließ Theodore sein Können vor allem im Mitteldrittel aufblitzen, auch gegen den Deutschen Jochen Hecht, der bei Unterzahl nach einem Alleingang an Montreals Goalie scheiterte.
Nichts zu halten gab es dagegen bei Alexei Zhitniks(45.) Anschlusstreffer im Schlussabschnitt. Die Bemühungen der Gäste um den Ausgleich blieb jedoch der Erfolg verwehrt und am Ende machte Mike Ribeiro(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den 3-1 Sieg der Frankokanadier perfekt.
Tampa Bay - Ottawa 2-5 (1-1/1-3/0-1)
Martin Prusek(OTT) macht den Save gegen Dave Andreychuk(TAM).
Die Ottawa Senators waren auf ihrer Siegesfahrt durch die Liga auch von den Tampa Bay Lightning nicht zu stoppen. Nach dem heutigen 5-2 Heimerfolg lautet die eindrucksvolle Bilanz der Kanadier aus den letzten zehn Partien acht Siege und zwei Unentschieden.
Äßerst effektiv agierten die Hausherren vor dem gegnerischen Kasten, ob nun im Powerplay oder bei 5 gegen 5. Fünf Mal standen die Senators mit einem Mann mehr auf dem Eis und drei Überzahlsituation beendeten sie durch Tore von Daniel Alfredsson(8.pp), Jason Spezza(28.pp) und Marian Hossa(57.pp) vorzeitig. Die beiden anderen Treffer erzielten noch einmal Marian Hossa(26.) sowie Todd White(38.).
Nur bedingt Hoffnungen auf eine Sensation konnten sich die Lightning nach dem Tor von Martin St. Louis(14.) zum 1-1 Ausgleich und dem 2-3 Anschlusstreffer durch Nolan Pratt(31.), seinem ersten Saisontor, machen.
Selbst danach hatte man nie den Eindruck als würden die Kanadier etwas anbrennen und sich damit den Sieg noch nehmen lassen.
Columbus - Colorado 0-6 (0-0/0-4/0-2) Ein Drittel lang konnten die Columbus Blue Jackets, das auswärtsschwächste Team der Western Conference ihre heutigen Gastgeber die Colorado Avalanche mit einem torlosen Unentschieden zur ersten Pause ärgern. Doch danach kam die Lawine schnell ins Rollen und ließ sich von niemanden mehr aufhalten.
Mit 6-0 Toren bereiteten die Avalanche ihren Gästen eine herbe Niederlage zu. Rob Blake(21.pp), Dan Hinote(23.), Karlis Skrastins(28.) und Paul Kariya(35.) sorgten im Mitteldrittel dafür, dass Gästeschlussmann Fred Brathwaite genug hatte und sich für das dritte Drittel durch Marc Denis ersetzen ließ.
Zumindest eine Viertelstunde konnte Denis seinen Kasten sauber halten, dann musste auch er nach einem Doppelschlag von Joe Sakic(56.) und Peter Worrell(56.) binnen 17 Sekunden gleich zwei Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen.
Eine Tätigkeit die seinem Gegenüber David Aebischer erspart blieb. Der Schweizer kam mit 35 Rettungstaten zu seinem neunten NHL-Shutout.