Vor den Augen von Teamkollege Robyn Regehr schnappt sich Jamie McLennan im Hechtsprung die Scheibe.
Ihren fünften Auswärtserfolg in Serie konnten heute Nacht die Calgary Flames mit einem 5-0 Sieg im Madison Square Garden von Manhattan gegen die New York Rangers einfahren. Gästegoalie Jamie McLennan brachte dabei mit 36 Paraden die Rangers zur Verzweiflung und verdiente sich seinen zweiten Shutout aus den letzten vier Spielen.
Bereits nach 20 Spielminuten war die Begegnung zu Gunsten der Westkanadier vorentschieden. Jarome Iginla(7.), Andrew Ference(13.pp) und Matthew Lombardi(20.) hatten bis zur ersten Pause eine für die Flames beruhigende 3-0 Führung besorgt.
Die Rangers konnten sich zwar in den noch folgenden zwei Spielabschnitten etwas mehr Spielanteile erkämpfen, Zählbares sprang dabei für sie aber nicht heraus. Im Gegenteil, regelmäß wurden sie von den Flames ausgekontert und Mike Dunham musste noch zwei Mal nach Schüssen von Denis Gauthier(22.) und Martin Gelinas(48.) den Puck hinter sich aus dem Netz holen.
Edmonton - New Jersey 2-3 OT (0-1/1-0/1-1/0-1) So richtig überzeugen konnten die New Jersey Devils auch in ihrer Heimpartie gegen die Edmonton Oilers nicht. Bei dem zweiten Sieg aus ihren letzten sieben Partien hatten sie zur rechten Zeit das Quentchen Glück auf ihrer Seite. Patrik Elias(61.) setzte 4 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Sergei Brylin(56.) in Szene und markierte dann nach 41 Sekunden in der Verlängerung das 3-2 Siegtor gegen die Edmonton Oilers selbst.
Die kanadischen Gäste hatten sich zuvor als unangenehmer Gegner erwiesen, der sich auch von einem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen ließ. Turner Stevenson(6.pp) hatte gleich die zweite Überzahlsituation der Devils zur 1-0 Führung genutzt, was aber keine Ruhe in deren Spiel brachte. In der folgenden halben Stunde dominierten die Oilers das Geschehen auf dem Eis. Nicht unverdient waren so die Tore von Raffi Torres(22.) und Ethan Moreau(44.), dessen schöner Rückhandschuss unhaltbar für Martin Brodeur schien. Dies sollte aber nicht reichen um ihre Miniserie von drei Spielen ohne Niederlage fortzusetzen.
Toronto - Pittsburgh 5-0 (2-0/2-0/1-0) Leichtes Spiel hatten die Toronto Maple Leafs bei ihrem Gastauftritt in der Mellon Arena von Pittsburgh in die nur noch knapp 10.000 Fans den Weg fanden. Pittsburghs Hoffnungen als Tabellenletzter gegen die Spitzenreiter für eine Überraschung sorgen zu können wurden schnell zunichte gemacht. Joe Nieuwendyk(4.) und Tie Domi(12.) gelang in der ersten Viertelstunde eine 2-0 Führung für die Leafs.
Die Dominanz der Kanadier hielt auch in den folgenden Spielabschnitten an, wobei sich Penguins' Schlussmann Sebastien Caron wie in einer Schießbude stehend vorkommen musste. Das Tor als Ziel trafen noch Aki Berg(26.) und Tomas Kaberle(39.) im Mittelabschnitt sowie zum 5-0 Endstand Nathan Perrott(47.) mit seinem ersten Saisontor, dem zweiten in seiner noch jungen NHL-Karriere.
Einen relativ ruhigen Abend verlebte Gästeschlussmann Trevor Kidd, dem mit 25 Rettungstaten sein erster Shutout seit dem 16. November 2001, damals noch im Tor der Florida Panthers stehend, gelang.
Nashville - Detroit 0-6 (0-2/0-1/0-3) Nach drei Niederlagen gegen die Nashville Predators in Folge kamen die Detroit Red Wings heute Nacht mit einer eindrucksvollen Vorstellung zu ihrem ersten Sieg gegen Nashville in dieser Saison.
Detroits Schlussmann Curtis Joseph kam dabei mit 26 Saves zu seinem 43. NHL-Shutout, dem zweiten in der laufenden Saison. Seine besten Paraden zeigte Joseph im Mitteldrittel gegen Rem Murray und nach einem Breakaway gegen David Legwand. Zu diesen Zeitpunkten lagen die Hausherren aber bereits nach Toren von Kris Draper(8.) und Jason Woolley(18.) mit 2-0 bzw. nach Nicklas Lidstroms(30.pp) Powerplaytreffer mit 3-0 in Front.
Kaum noch Widerstand leisteten die Gäste im Schlussdrittel, in dem Jason Woolley(45.), Kris Draper(54.) und Ray Whitney(57.pp) mit weiteren drei Treffern zum 6-0 Endstand den Predators ein Debakel bereiteten.
Minnesota - St. Louis 1-1 (0-1/1-0/0-0/0-0) Eine relativ wenig unterhaltsame begegnung lieferten sich die Minnesota Wild und die St. Louis Blues im Savvis Center von St. Louis. Beide Mannschaften gingen nach ihren letzten Misserfolgen mit dem Konzept 'Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste' an die Partie heran. Daran änderte sich auch nichts nach der frühen Führung der Hausherren durch Mark Rycroft(1.).
Zu Beginn des Mitteldrittels konnten die Wild auch profitiernd von einigen Überzahlsituationen mehr druck auf das Gehäuse ihrer Gastgeber ausüben. Der Ausgleichstreffer von Andrei Zyuzin(34.) fiel jedoch bei fünf gegen fünf auf dem Eis. In der noch verbleibenden Zeit incl. Overtime blieben richtig gute Torszenen Mangelware und es schien fast so als hätten sich die Kontrahenten mit der Punkteteilung abgefunden.
San Jose - Vancouver 2-1 (0-0/0-0/2-1)
Auch Markus Naslund(VAN) scheiterte in aussichtsreicher Position an Vesa Toskala(SAN).
Einen folgenschweren Fehler leistete sich in der Schlussminute Trevor Linden, als er die Scheibe wie ein Anfänger an Patrick Marleau(60.) vertendelte und dieser sich mit dem 2-1 Siegtreffer 39 Sekunden vor Spielende für die San Jose Sharks bedankte.
Ein mehr als glücklicher Auswärtserfolg für die Kalifornier, die sich in den 60 Minuten zuvor von den Hausherren mehrmals vorführen ließen. 38-19 lautete am Ende das Torschussverhältnis zu Gunsten der Canucks. Was jedoch zählt sind Tore und hiervon gelangen den Kontrahenten in den ersten zwei Durchgängen keine.
Nach gut sieben Minuten im Schlussabschnitt beendete Henrik Sedin(48.) die Torflaute. Die Freude der 18.630 Besucher im General Motors Place währte jedoch nur 94 Sekunden dann musste Dan Cloutier einen Schuss von Scott Thornton(49.) passieren lassen.
Dallas - Anaheim 2-2 (0-1/1-0/1-1/0-0) Die Dallas Stars backen im bisherigen Saisonverlauf vor allem in fremden Arenen kleinere Brötchen und so konnten sie heute Morgen mit dem leistungsgerechten 2-2 Remis Im Pond of Anaheim der Mighty Ducks letztendlich ganz zufrieden sein.
Vor allem da Steve Rucchin(3.) die Hausherren bereits nach 2 1/2 Minuten mit 1-0 in Front geschossen hatte. Die Stars bewiesen trotz des Rückstandes Geduld, suchten nicht zwingend den Erfolg mit einem Sturmlauf sondern warteten auf ihre Chancen. Viele ließen die Hausherren nicht zu, doch zwei hiervon nutzten die Texaner durch Jere Lehtinen(28.), dem auffälligsten Akteur auf dem Eis und durch Scott Young(46.).
Eine Viertelstunde vor Spielende lagen die Stars auf der Siegerstraße, dann leistete sich Richard Matvichuk ein Vergehen, musste für zwei Minuten auf der Strafbank Platz nehmen und Sergei Fedorov(50.pp) nutzte die einzige Überzahlsituation seiner Ducks in dieser Partie zum Ausgleich.