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2004-01-05 

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SPIELTAG 05.01.2004

Phoenix - Carolina 3-0 (0-0/2-0/1-0)

Brian Boucher hielt auch gegen die Hurricanes seinen Kasten sauber.

"Zur Zeit läuft es ganz gut und hoffentlich hält dies noch eine Zeit lang an." Phoenixs Schlussmann Brian Boucher zeigte sich bescheiden nachdem er in einer Nachmittagspartie bei den Carolina Hurricanes den dritten Shutout in Serie einfahren konnte und mit 26 Saves seinen Coyotes dazu verhalf, dass sie auch im neunten Spiel in Folge punkten konnten.
Mit 3-0 Toren gaben sie den Hurricanes das Nachsehen. Hinten hielt Boucher seinen Kasten dicht und wenn sich ihnen vorne die Chance bot, dann waren die Coyotes hellwach. Jan Hrdina(35.) mit einem Tor und zwei Assists sowie Branko Radivojevic mit drei Vorlagen waren die auffälligsten Akteure auf Seiten der Gäste, bei denen sich noch Ladislav Nagy(24.) und Verteidiger Paul Mara(53.) als Torjäger auszeichnen konnten.
Bei den Hausherren, dem offensivschwächsten Team der Liga traten dagegen wieder eklatante Abschlussschwächen zu Tage. "Es sah fast so aus als hätten mache Spieler von uns kein Interesse und das ist unakzeptabel." haderte Hurricanes' Coach Peter Laviolette nach der Partie mit der Vorstellung seiner Mannschaft.

Washington - Montreal 1-4 (1-1/0-1/0-2)
Das beste Spiel in seiner noch jungen NHL-Karriere absolvierte Montreals Rookie Michael Ryder(13./51.) heute Nacht in der Heimpartie gegen die Washington Capitals. Dem deutlichen 4-1 Heimsieg fügte Ryder zwei Tore und einen Assist zu und ist mit nun 26 Scorerpunkten der beste NHL-Neuling dieser Saison vor Islander Trent Hunter.
Gegen die eklatant schwach auftretenden Capitals hatten die Frankokanadier relativ wenig Mühe ihren zweiten Sieg in Folge einzufahren, ein kleines Kunststück, dass ihnen aber zuletzt Ende Oktober gelungen war.
Sheldon Souray(34.pp) mit einem Powerplaytreffer und Joe Juneau(43.sh) bei Unterzahl sorgten dafür, dass die Talfahrt der US-Hauptstädter weiter anhielt. Von ihren letzten zehn Partien konnten die Capitals nur eine für sich entscheiden. Zur ersten Drittelpause, bis zu der Joel Kwiatkowski(17.) den Spielstand egalisiert hatte, durften sich die Gäste noch Hoffnungen auf zumindest einen Zähler machen.

Edmonton - Chicago 4-3 (0-2/3-1/1-0)
Mit den Edmonton Oilers und den Chicago Blackhawks trafen zwei Teams im United Center von Chicago aufeinander, die schon jetzt jeden Zähler nötig haben, damit der Playoffzug im April nicht ohne sie abfährt.
Zunächst sah es danach aus, als könnten die Hausherren heute Nacht die Oberhand behalten. Alexei Zhamnov(4.) und Deron Quint(11.) schossen im ersten Durchgang eine 2-0 Führung für die Blackhawks heraus. Der 2-Tore Vorsprung war jedoch trügerisch. Die Oilers starteten ganz stark in den Mittelabschnitt und wendeten mit drei Toren, darunter zwei Shorthander binnen 41 Sekunden, von Brad Isbister(32.), Jarret Stoll(34.sh) und Ryan Smyth(35.sh) die Partie innerhalb von gut zwei Minuten zu ihren Gunsten.
Kurz vor der zweiten Pause sollte Nathan Dempsey(39.) erneut der Ausgleich gelingen. Mit den Gedanken wohl noch in der Kabine zeigten sich die Blackhawks als unmittelbar nach der Pause Ethan Moreau(41.) das Siegtor für die Westkanadier gelang.

Minnesota - Colorado 1-3 (1-0/0-2/0-1)
In fremden Arenen konnten die Wild zuletzt ganz gut überzeugen, doch heute Nacht fanden sie im Pepsi Center von Denver in den Colorado Avalanche ihren Meister. Zum ersten Mal seit sieben Auswärtspartien mussten die Wild ohne Punkte die Heimreise antreten.
Die Avalanche brauchten jedoch einige Zeit ehe sie sich mit der Spielweise ihrer Gäste zurecht gefunden hatten. In die erste Pause waren die Wild sogar mit einer 1-0 Führung, herausgeschossen durch Jason Wiemer(10.), gegangen.
Im Mitteldrittel übernahmen die Hausherren jedoch das Ruder und hatten mit Teemu Selanne(25.pp) und Milan Hejduk(30.pp) zwei Powerplay-Vollstrecker par excellence in ihren Reihen.
Unverständlich war jedoch, dass die Avalanche im Schlussabschnitt nicht dort weiter machten wo sie vor der Pause aufgehört hatten und sich noch einmal unter Druck bringen ließen. Die Wild hatten noch mehrmals Gelegenheit zum Ausgleich, wobei sich Colorados Ersatztorwart Philippe Sauve als Spielverderber erwies.
Den Schlusspunkt zum 3-1 Endstand setzte Peter Forsberg(60.en) mit einem 'Empty Net Goal'.

 

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