N.Y. Rangers - Pittsburgh 4-1 (1-0/1-0/2-1) Eine ihrer besseren Heimvorstellungen dieser Saison boten die Pittsburgh Penguins den knapp 10.000 Besuchern in der Mellon Arena gegen die New York Rangers. Doch Gästetorwart Jussi Markkanen erwies sich als Spielverderber, die Partie ging mit 1-4 Toren verloren und die Penguins wurden für ihren Einsatz nicht belohnt. Markkanen stoppte insgesamt 40 Torschüsse der Hausherren und vereitelte zur Mitte des zweiten Durchgangs einen Penalty von Eric Meloche(54.), der ihm später mit dem Ehrentreffer der Hausherren doch noch überwinden konnte.
Zu diesem Zeitpunkt lagen die Rangers nach Treffern von Dan Lacouture(2.) und Petr Nedved(16.), jeweils auf Vorarbeit von Mark Messier, bereits mit 2-0 in Front. Als die Penguins nach dem späten Anschlusstor noch einmal alles auf eine Karte setzten, waren es Jed Ortmeyer(55.) und Bobby Holik(60.en) mit einem 'Empty Netter', welche das Aufeinandertreffen zu Gunsten der Gäste entschieden.
Atlanta - Montreal 1-5 (0-2/0-2/1-1) Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen gaben die Montreal Canadiens den Atlanta Thrashers das Nachsehen. In der gestrigen Nachmittagspartie gewannen die Frankokanadier das Aufeinandertreffen mit den Tabellenführern der Southeast Division deutlich mit 5-1 Toren. Bereits in den ersten zehn Spielminuten legten Jan Bulis(2.) und Richard Zednik(9.pp) mit ihren Treffern zur 2-0 Führung den Grundstein für Montreals zehnten Heimsieg.
Noch mehr Freude hatten die 21.273 Zuschauer im ausverkauften Bell Centre der frankokanadischen Metropole als Mike Ribeiro(30.) und Niklas Sundstrom(40.) im Mittelabschnitt den Vorsprung auf 4-0 ausbauten.
Nur ein Schönheitsfehler war so das einzige Tor der Thrashers von Chris Tamer(56.) knapp fünf Minuten vor Spielende. Den Schlusspunkt durfte aber mit Joe Juneau(60.pp), der einen Rebound unhaltbar einnetzte, wieder ein Canadien setzen.
N.Y. Islanders - Boston 3-3 (1-1/0-1/2-1/0-0) Trotz eines Zwei-Tore-Vorsprungs im dritten Abschnitt waren die Bruins in dieser Nacht zu Hause nicht in der Lage die Islanders zu besiegen und bauten somit ihre Negativserie von nur einem Sieg in den letzten zehn Spielen weiter aus. Die New Yorker hingegen bewiesen Moral und konnten ihre zweite Niederlage während der vergangenen acht Partien gerade noch abwenden.
Bereits nach 32 Sekunden gingen die Gastgeber durch Sergei Samsonov(1.) in Führung, ehe Islander Mariusz Czerkawski(13.) knapp zwölf Minuten später zusammen mit Radek Martinek eine Zwei-gegen-Eins-Situation erfolgreich abschließen konnte. Bostons Rookie Patrice Bergeron(38.pp) stellte am Ende des zweiten Drittels dann im Powerplay die Führung wieder her und Sandy Mccarthy(43.) baute diese zu Beginn des vermeintlich letzten Durchgangs auf 3-1 aus.
Die bis dahin optisch überlegenen Hausherren wiegten sich allerdings zu siegessicher, denn Leichtsinnsfehler schlichen sich plötzlich ein, so dass die Gäste noch zu guten Einschussmöglichkeiten kamen. Zwei davon nutzten Trent Hunter(48.) und Adrian Aucoin(52.) und erzwangen so die Overtime, in der zum Leidwesen der Zuschauer kein Sieger gefunden wurde.
Buffalo - Toronto 3-3 (0-1/3-0/0-2/0-0) Trotz einer überlegenen Offensivvorstellung der Maple Leafs, die es auf ein Schussverhältnis von 37-16 brachten, waren sie nicht in der Lage die Sabres zu besiegen. Einen Strich durch die Rechnung machte ihnen Buffalos Goalie Mika Noronen, der Dank seiner beeindruckenden Bilanz nach dem Ende auch als bester Akteur des Spieles gekürt wurde.
Die Hausherren legten von Beginn an ein rasantes Tempo vor und gingen prompt in der siebten Spielminute durch Gary Roberts(7.pp) in Führung. Der zweite Höhepunkt des Drittels folgte kurz danach, als Veteran Tie Domi den Neuling Andrew Peters in der hohen Kunst eines Faustkampf in Eishockeyausrüstung unterrichtete.
Die nächsten Highlights geschahen dann im Mittelabschnitt, der allerdings nur aus Sicht der Gäste als erfolgreich zu bewerten ist, denn die Sabres Miroslav Satan(26.), Chris Drury(27.) und Rory Fitzpatrick(35.pp) drehten die Vorzeichen innerhalb von knapp neun Minuten um.
Durch eine Leistungexplosion schossen sich die 'Ahornblätter' im vermeintlich letzten Abschnitt wieder zurück ins Spiel. Hinten ließen sie keine Chancen mehr zu und nach vorne machten sie kräftig Druck. Die Bemühungen wurden mit zwei Treffern durch Mats Sundin(44.pp) und Matt Stajan(57.) schließlich belohnt - zum elften Heimsieg sollte es aber auch nach 65 Minuten nicht reichen.
Bei seinem ersten Einsatz in diesem Spiel wurde Torontos Owen Nolan von Jay McKees Schläger so unglücklich am Auge getroffen, dass Nolan das Eis verlassen musste und sofort in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Über Einzelheiten der Verletzung wurde noch nichts bekannt.
Washington - Ottawa 2-5 (0-0/1-1/1-4) Lange Zeit konnten die Washington Capitals zu Gast in der kanadischen Hauptstadt mit den Ottawa Senators ganz gut mithalten, gingen sogar durch ein Tor von Jeff Halpern(26.pp) zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient mit 1-0 in Front, doch im Schlussabschnitt setzte sich die bessere Spielkultur der Hausherren doch noch deutlich durch.
Bryan Smolinski(35.) hatte nach einer Viertelstunde im zweiten Drittel zum ersten Mal Gästegoalie Olaf Kölzig zum 1-1 Gleichstand bezwingen können. Die spielentscheidenden Tore markierte jedoch Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson(45.pp/51.) im Schlussdrittel zur 3-1 Führung. Von diesem Schock konnten sich die Capitals nicht mehr erholen. Nur zwei Mal konnten die 'Caps' in den letzten 20 Minuten Martin Prusek im Tor der Hausherren prüfen, wovon Prusek den Schuss von Robert Lang(58.) passieren lassen musste.
Mit zwei 'Empty Net Goals' sorgten schließlich Bryan Smolinski(59.en) sowie Chris Neil(59.en) dafür, dass nichts mehr anbrennen konnte und die Senators ihre Erfolgsserie von neun Spielen, in denen sie jeweils punkten konnten, fortsetzten.
Philadelphia - Tampa Bay 1-6 (1-1/0-3/0-2) Kräftig, mit 1-6 Toren, kamen die Philadelphia Flyers in Tampa unter die Räder. Dabei hatte alles im Sinn der Gäste begonnen. Donald Brashear(8.) brachte den Tabellenführer der Atlantic Division mit 1-0 in Front. Eine Führung die jedoch nur drei Minuten währte, dann war Fredrik Modin(11.) zur Stelle um den Spielstand auszugleichen. Mit dem Remis ging es auch in die erste Drittelpause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts leistete sich Michal Handzus eine völlig unnötige Strafe und die Hausherren bedankten sich erneut durch Fredrik Modin(22.pp). Diese Führung ließen sich die Lightning nicht mehr nehmen. Im Gegenteil Fredrik Modin(25.) brachte die 19.242 Besucher noch mehr in Verzückung, indem er seinen zweiten NHL-Hattrick komplettierte und Vincent Lecavalier(27.), Ben Clymer(54.) sowie Ruslan Fedotenko(54.) ließen Jeff Hackett, der mittlerweile den unglücklich agierenden Robert Esche im Kasten der Flyers ersetzt hatte, alt aussehen.
Columbus - Florida 0-1 (0-0/0-1/0-0) Eine äußerst unglückliche 0-1 Niederlage mussten die Columbus Blue Jackets in Sunrise, Florida gegen die heimischen Florida Panthers hinnehmen. Die Blue Jackets mit nur zwei Auswärtssiegen, das in der Fremde schlechteste Team der NHL, boten eine engagierte offensive Vorstellung scheiterten aber immer wieder an Panthers' Schlussmann Roberto Luongo. Luongo stand mehrfach im Mittelpunkt des Geschehens und wehrte insgesamt 42 Torschüsse der Gäste ab. Belohnt wurde Luongo mit seinem dritten Shutout in dieser Saison. "Sagenhaft" war auch die Aussage von Columbus' Headcoach Gerard Gallant zu Luongos Partie. Dabei stand Gästetorwart Marc Denis ihm nur in einem Punkt nach. Er ließ das einzige Tor des Abends zu, das Stephen Weiss(23.) zu Beginn des Mitteldrittels gelungen war. Sein Schuss, einer von insgesamt 76(!) in der Partie, war einfach unhaltbar gewesen.
Anaheim - Detroit 1-3 (0-1/1-0/0-2) Die Mighty Ducks und die Red Wings zelebrierten am vergangenen Abend in Detroit ihren Sport, indem beide Teams sehr offensiv agierten, so dass es für die 20.066 Zuschauer überdurschnittlich viele Torszenen zu bestaunen gab. Auf Unsportlichkeiten verzichteten sie dabei fast gänzlich: Lediglich sechs Mal mussten die Schiedsrichter Strafzeiten verhängen.
Der gastgebende Ligaprimus legte ab der ersten Minute los wie die Feuerwehr und deckte den gegnerischen Goalie Jean-Sebastien Giguere mit 16 Schüssen ein. Der Kanadier zog sich dabei aber recht gut aus der Affäre und wurde nur bei Tomas Holmstroms(14.) Versuch in der 14. Spielminute ein Mal geschlagen.
Dem klar überlegenem ersten Durchgang der Red Wings folgten zwei ausgeglichene Abschnitte, in denen sich sowohl die Heim- als auch die Gästemannschaft zahlreiche Chancen erarbeiteten. Eine davon nutzte Anaheims Andy Mcdonald(35.), ehe Brendan Shanahan(42.) mit seinem 550. Karrieretor und Kirk Maltby(57.) mit seinem sechsten Saisontreffer alles klar machten.
Dem ehemaligen Red Wing Sergei Fedorov wurde sein Wechsel zu den Kaliforniern offenbar noch nicht verziehen, denn bei jedem Puckkontakt wurde der 34-jährige russische Mittelstürmer von den Zuschauren ausgebuht.
San Jose - St. Louis 3-1 (0-1/2-0/1-0) San Joses Trainer bewies ein glückliches Händchen indem er Goalie Vesa Toskala für diese Partie ausgewählt hatte, denn der 26-jährige Finne machte schon bei seinem letzten Spiel am 18. Dezember im Savvis Center, das auch die letzte Partie war, die er als Torhüter beginnen durfte, eine gute Figur. Damals verloren die Sharks zwar mit 2-4, Toskala war dabei aber noch der beste Mann auf dem Eis.
Zu den Matchwinnern gehörte er heute Nacht mit Sicherheit. 25 Schüsse der Gastgeber parierte der Europäer und hatte nur ein Mal das Nachsehen, als Scott Mellanby(8.) einen Abpraller nach Chris Prongers Schuss eintippte. Dass die Partie nicht 1-0 für die Blues ausging, dafür sorgten Niko Dimitrakos(27.pp) im Powerplay, der Deutsche Marco Sturm(31.sh) in Unterzahl sowie Todd Harvey(56.) bei fünf gegen fünf 4 1/2 Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene.
Die Sharks machen die letzte Saison langsam vergessen, als sie nach erschreckend schwachen Leistungen die Playoffs klar verpassten. Sie führen weiterhin die Pacific Division vor den Los Angeles Kings an und liegen Dank dieser Erstplatzierung auf dem dritten Rang im Westen.
New Jersey - Nashville 2-3 (0-1/1-1/1-1) Nashville, Tennessee war zuletzt immer ein gutes Pflaster für die New Jersey Devils gewesen. Vier Spiele in Folge hatten sie in der Musikstadt gegen die Predators gewinnen können, doch heute Nacht bekamen die Devils einen Dämpfer. Mit 2-3 Toren mussten sich die Gäste, die von ihren letzten sechs Saisonpartien nur eine gewinnen konnten, geschlagen geben.
Zwei Tore von David Legwand(14.pp/46.) und eines von Mark Eaton(25.) genügten den Hausherren zu ihrem Achtungserfolg. Die Devils dominierten zwar über weite Strecken die Partie, hatten auch ein optisches Übergewicht, das sich ebenso im Schussverhältnis von 40-27 zu ihren Gunsten ausdrückt, doch im Abschluss wurden manche Mängel sichtbar. Nur Patrik Elias(30.) nach einer halben Stunde und viel zu spät als die Partie längst entschieden war, John Madden(60.) konnten Nashvilles Goalie Tomas Vokoun bezwingen.
Vancouver - Calgary 3-1 (0-0/3-0/0-1) Zum neunten Mal in Folge konnten die Vancouver Canucks aus dem Saddledome mindestens einen Punkt entführen. Heute Morgen beim 3-1 Erfolg waren es sogar deren zwei durch die sie ihre Führung in der Northwest Division gegenüber den Colorado Avalanche auf sechs und gegenüber ihren westkanadischen Rivalen sogar auf acht Zähler ausbauen konnten.
In den ersten 20 Spielminuten hatten die Calgary Flames sowohl nummerisch als auch qualitativ die besseren Einschussmöglichkeiten, jedoch konnten sie daraus keine in Zählbares ummünzen.
Wie man effektiv mit Torchancen umgeht, wurde den Hausherren im Mitteldrittel von den Canucks schmerzlich vorgeführt. Markus Naslund(27.), Magnus Arvedson(34.) und Brent Sopel(37.) entschieden mit ihren Toren binnen zehn Minuten die Partie zu Gunsten der Gäste.
Den Flames blieb da nur noch der schwache Trost doch noch durch Chris Clark(44.) einen Ehrentreffer erzielt zu haben. Zu einem Endspurt, der eventuell noch eine Spielwende hebeigeführt hätte, fehlten den Hausherren heute die Ideen.
Dallas - Los Angeles 2-2 (1-1/1-0/0-1/0-0) Im Duell der härtesten Verfolger der San Jose Sharks in der Pacific Division wurde in der letzten Nacht in Los Angeles kein Sieger gefunden. Zu ebenbürtig agierten die Teams, die sich weder in Torschüssen, Strafzeiten noch in der Anzahl der Treffer stark unterschieden. Da die Sharks in St. Louis gewinnen konnten, vergrößerte sich der Abstand zu diesen beiden Kontrahenten auf nunmehr vier bzw. fünf Punkte.
Zunächst agierten die Gäste aus Dallas optisch überlegen und gingen nach sechs Minuten durch Bill Guerin(7.) in Führung. Zigmund Palffy(19.) konnte allerdings 13 Sekunden vor der ersten Pause den Einstand wieder herstellen, so dass das zweite Drittel mit den gleichen Vorzeichen begann. Dieses drehte der Texaner Stu Barnes(22.) Dank der guten Vorarbeit von David Oliver und Rob Dimaio jedoch bereits kurz nach Wiederbeginn, ehe Los Angeles kürzlicher Neuzugang aus Pittsburgh, Martin Straka(60.sh), 22 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene in Unterzahl das wiederholte Remis gelang.
Die nun folgende turbulente Overtime, in der es noch mehrere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten gab, ging nach fünf Minuten ohne Zählbares zu Ende, so dass es bei der Punkteteilung blieb.