Sean O'Donnell(BOS) kann nicht verhinderln, dass Todd White(OTT) die Scheibe an Andrew Raycroft(BOS) vorbei bringt.
Die Boston Bruins haben ihre liebe Mühe im Fleet Center zu treffen. Heute Nacht verdarb ihnen vor 16.388 Zuschauern Ottawas Martin Prusek mit 24 Rettungstaten ihren Heimauftritt und die Bruins blieben bereits zum fünften Mal in dieser Saison, zum zweiten Mal in den letzten vier Spielen zuhause ohne eigenen Torerfolg.
Eine durchschnittliche Vorstellung genügte den Senators um beide Zähler aus Boston mitzunehmen und damit auch zum sechsten Mal in Folge auswärts zu punkten. Todd White(15.sh) mit einem 'Shorthander' nach einer knappen Viertelstunde und ein Doppelschlag durch Marian Hossa(25.) und Antoine Vermette(26.) binnen 34 Sekunden im Mittelabschnitt führten zum Erfolg.
Im Schlussabschnitt warena auch die Gäste nur noch darauf bedacht ihrem Schlussmann zu seinem zweiten Shutout zu verhelfen und taten nur noch wenig für die Offensive.
Philadelphia - St. Louis 7-2 (1-1/3-0/3-1) In einer ungeheuer emotional mit Haken und Ösen geführten NHL-Partie bezwangen die Philadelphia Flyers mit sage und schreibe 7-2 Toren ihre Gastgeber, die St. Louis Blues. Es war auch ein Sieg der besten Powerplayformation gegen das beste Penalty Killing der Liga. Fünf der sieben Treffer der Gäste, die von ihren letzten elf Partien nur zwei gewinnen konnten, fielen aus einer nummerischen Überlegenheit heraus.
Zwei Mal Mark Recchi(40.pp/46.pp), Tony Amonte(22.pp), Joni Pitkanen(30.pp) und Jeremy Roenick(47.pp/58.), der auch noch bei fünf gegen fünf den Schlusspunkt setzen konnte, trafen als die Gäste mit einem Mann mehr auf dem Eis standen.
Dabei hatte die Begegnung ganz gut für die Blues begonnen: Gleich ihr erstes Überzahlspiel hatte Keith Tkachuk(6.pp) zur 1-0 Führung genutzt. Der Vorsprung währte jedoch keine zwei Minuten, dann läutete Donald Brashear(8.) mit dem 1-1 Ausgleich die Spielwende ein.
Das zweite Tor der Blues, ebenfalls im Powerplay, erzielte Scott Mellanby(48.pp) zum 2-6 Zwischenstand als längst entschieden war, dass die Blues zum vierten Mal in Folge zuhause gegen Philadelphia nicht gewinnen werden.
Minnesota - Edmonton 2-2 (1-1/1-0/0-1/0-0) Gut zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete Mike York(14./58.) mit seinem zweiten Tor in der Heimpartie gegen die Minnesota Wild den Edmonton Oilers noch einen hochverdienten Zähler. 40-18 lautetet das Torschussverhältnis nach den 65 Spielminuten incl. Overtime zu Gunsten der Kanadier, wobei sie ab dem zweiten Drittel 23 Mal auf das Gehäuse ihrer Gäste schossen, diese jedoch nur sechs Mal in der gleichen Zeitspanne Edmontons schwedischen Schlussmann Tommy Salo prüften.
Die mehr als glückliche zweimalige Führung der Wild, die nur im Eröffnungsdrittel auch spielerisch überzeugen konnten, erzielten Willie Mitchell(4.) und Nick Schultz(39.), für beide war es der erste Torerfolg in dieser Saison.
Die Gäste aus St. Paul konnten durch die heutige Punkteteilung ihren Franchiserekord auf neun Partien ohne Niederlage ausbauen.
N.Y. Rangers - Los Angeles 3-2 (1-2/0-0/1-0/1-0) Die Playoffplätze rücken für die New York Rangers immer näher. Heute Morgen bezwangen die Manhattan 'Blueshirts' im Staples Center von Los Angeles die heimischen Kings 3-2, dank eines Overtimetreffers von Tom Poti(61.) nach nur 39 Sekunden mit dem ersten Torschuss in der Verlängerung.
In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie waren die Rangers bereits nach 2 1/2 Minuten durch Greg De Vries(3.) in Front gegangen, konnten sich über die Führung jedoch nur 92 Sekunden freuen, dann war Kings Neuzugang aus Pittsburgh Martin Straka(5.) zur Stelle um den Spielstand zu egalisieren. In den folgenden Minuten bis zur ersten Pause bekamen die Kalifornier ein optisches Übergewicht und 53 Sekunden vor Drittelende münzte diese Jozef Stumpel(20.pp) in eine 2-1 Führung um.
Im torlosen Mittelabschnitt versäumten es die Hausherren bei den größeren Spielanteilen ihren Vorsprung weiter auszubauen und wurden hierfür im Schlussdrittel von Rangers' NHL-Veteran Mark Messier(49.) bestraft.