Mark Parrish(NYI) lässt seiner Freude freien Lauf.
Die New York Islanders sind nicht zu stoppen. Heute Nacht gewannen sie ihre fünfte Partie, im heimischen Nassau Coliseum sogar die siebte Partie in Folge und gegen die New Jersey Devils blieben sie mit 3-1 Toren zum dritten Mal ohne Punktverlust.
Mark Parrish(7.pp/40.) zeichnete sich gegen die amtierenden Stanley Cup Champions als zweifacher Torschütze aus. Vor allem bei seinem zweiten Tor, als er kurz vor der zweiten Pause aus spitzen Winkel abgezogen hatte, machte Devils' Schlussmann Martin Brodeur eine unglückliche Figur, indem er den Puck durch die Schoner rutschen ließ.
Zur Mitte des Drittels hatte Grant Marshall(28.) für die Devils zum 1-1 ausgleichen können. Der Gleichstand währte jedoch nur knapp vier Minuten, dann war Kenny Jonsson(32.) bei einem ungewohnt schwachen Klärungsversuch der Devils' Abwehr zur Stelle.
Geschickt verteidigten die Hausherren ihren Vorsprung über das torlose Schlussdrittel, in dem New Jersey große Probleme hatte das Spiel zu machen und sich Torchancen herauszuspielen.
Boston - Washington 3-1 (2-1/0-0/1-0) Die Washington Capitals müssen weiter auf ihren 1000. Franchisesieg warten, nachdem sie auch heute Nacht in ihrer Heimpartie gegen die Boston Bruins mit 1-3 Toren den Kürzeren gezogen haben.
Für die Bruins endete dagegen durch diesen Sieg eine Negativserie von sechs Spielen ohne doppelten Punktgewinn. Dabei hatte es zunächst gar nicht gut für die Gäste ausgesehen. Die Capitals hatten druckvoll begonnen und Jeff Halpern(13.) war nach einem Schuss von Jaromir Jagr beim Rebound zur Stelle.
Noch vor der ersten Pause kamen die Bruins zurück ins Spiel. Hal Gill(16.) mit seinem ersten Tor seit annähernd elf Monaten und Ted Donato(20.sh) mit einem Shorthander sorgten noch vor der Pause für eine Führung der Gäste.
Auch in den noch folgenden Spielabschnitten lieferten sich die Kontrahenten einen durchaus unterhaltsamen spannenden Schlagabtausch, der erst nachdem Patrice Bergeron(48.) für die Vorentscheidung gesorgt hatte zumindest was die Spannung betrifft beendet war.
Buffalo - Carolina 1-2 (1-0/0-2/0-0) Zum Auftakt ihrer Heimserie von sieben Partien in Raleigh gaben die Carolina Hurricanes durchaus verdient mit 2-1 Toren den Buffalo Sabres das Nachsehen.
NHL-Veteran Ron Francis(25.), er rangiert durch diesen Treffer, seinem 1771. Scorerpunkt, nun in der ewigen NHL-Scorerliste zusammen mit Marcel Dionne auf Rang vier, und Bret Hedican(36.) zeichneten sich im Mitteldrittel als Torschützen der sehr gefällig aufspielenden Hausherren aus.
Für die Sabres endete durch diese Niederlage eine Miniserie von drei doppelten Punktgewinnen in Folge. Ihren Ehrentreffer markierte im ersten Drittel Curtis Brown(19.), der mit seinem Rückhandschuss aus kurzer Distanz Kevin Weekes im Tor der Hausherren keine Abwehrchance ließ.
Anaheim - Tampa Bay 2-0 (0-0/2-0/0-0) Die Talfahrt der Tampa Bay Lightning geht weiter. Auch gegen die nicht gerade als auswärtsstark geltenden Mighty Ducks of Anaheim gab es für die Lightning nichts zu erben. Die Kalifornier gewannen in Tampa ihre erste Partie aus den letzten 14 Auftritten in der Fremde mit 2-0 Toren.
Beide Treffer von Niclas Havelid(35.) und Petr Sykora(38.) fielen binnen knapp drei Minuten im Mittelabschnitt. Die zwei Punkte fest in den Händen hielt Gästegoalie Jean-Sebastien Giguere, der vor allem im Schlussdrittel als die Lightning noch einmal kräftig Druck auf sein Gehäuse ausüben konnten, mit mehreren Glanzparaden sich auszeichnete. Giguere beendete die Begegnung mit 31 Saves, seinem zweiten Shutout und seinem ersten Auswärtssieg in dieser Saison.
St. Louis - Columbus 3-2 (1-1/1-0/1-1) Drei Minuten und 44 Sekunden waren noch zu spielen, da zog Ryan Johnson(57.) am linken Bullykreis stehend ab und erzielte den 3-2 Siegtreffer seiner St. Louis Blues gegen die Columbus Blue Jackets. Er war sein erst zweites Saisontor, aber er sicherte damit den ersten Sieg nach vier erfolglosen Begegnungen.
Die Hausherren aus Columbus begannen vor 17.715 Zuschauer vielversprechend und konnten gleich etwas Druck auf Blues Keeper Chris Osgood ausüben. Für ihn war der Arbeitstag allerdings nach knapp vier Minuten beendet, nachdem er mit dem Puck am Rücken getroffen wurde, konnte er nicht mehr weiterspielen und wurde durch Brent Johnson ersetzt, der 22 von 24 Schüsse hielt und dadurch einen Sieg für sich verbuchen konnte. Zunächst schaffte es allerdings Geoff Sanderson(14.pp) in Überzahl ihn zur 1-0 Führung zu überwinden, doch Doug Weight(19.pp) konnte bei selber Stärkenverteilung noch vor der ersten Unterbrechung ausgleichen.
Das Mitteldrittel gehörte klar den Gästen und so war es nicht unverdient, dass Keith Tkachuk(30.) mit seinem 17. Saisontreffer die Blues erstmalig in Front schoss. Aufgrund ihrer Überlegenheit markierten die Blues vielleicht ein Tor zu wenig und ermöglichten so Columbus den erneuten Gleichstand zu Beginn des Schlussabschnitts. Todd Marchant(44.pp) vollendete wieder eine Überzahl. Johnson hatte jedoch noch rechtzeitig die Antwort parat, so dass St. Louis einen letztendlich verdienten Sieg einfahren konnte.
Chicago - Pittsburgh 0-1 (0-0/0-1/0-0) Im Duell der beiden Teams mit den wenigsten erzielten Toren in der NHL machte am Ende wenig überraschend nur ein Treffer den Unterschied. Der 22-jährige Slowake Tomas Surovy(23.) konnte zu Beginn der Mittelperiode Steve Passmore im Gehäuse der Blackhawks überwinden und so mit seinem fünften Saisontreffer das goldene Tor des Abends feiern.
Dass dies allein genügte lag an Pens Torhüter Sebastien Caron, der insgesamt 31 Saves verbuchten konnte und damit seine Farben immer wieder im Spiel hielt. 'Es ist lnge her, dass ich einen Shutout hatte', freute sich Caron nach der Partie über sein erstes Zu-Null-Spiel seit dem 31. Januar 2003 und gab sogleich das Lob weiter: 'Ich bin stolz darüber, wie die Jungs heute gearbeitet haben. Es war ein wichtiges Spiel für uns und wir haben das Beste daraus gemacht.'
Pittsburgh konnte in den letzten sechs Partien nur 10 Tore schießen. Diese Verunsicherung machte sich im Spielverlauf bemerkbar, so dass sein Gegenüber Passmore keine Mühe hatte die restlichen 20 Schüsse der Penguins auf dessen Tor abzuwehren. Die Blackhawks, die zum fünften Mal in dieser Spielzeit in einer Partie ohne Treffer blieben und nun auswärts zwölf Spiele in Folge verloren haben, konnten am Ende nur mit ihrem Pech hadern. 'Mein Gott, ich weiß nicht, wie viele Torchancen wir hatten. Wir hatten auf jeden Fall genug, um zu gewinnen', bedauerte ein sichtlich frustrierter Blackhawks Trainer Brian Sutter.
Montreal - Atlanta 2-1 (2-0/0-1/0-0) Bereits nach dem ersten Drittel der Partie war der Sieg der Gäste aus Montreal realisiert. Von den zwei Treffern durch Andrei Markov(17.) und Pierre Dagenais(20.) konnten sich die gastgebenden Atlanta Thrashers nicht mehr erholen. Zwar gelang ihnen durch Ronald Petrovicky(31.) noch einmal der Anschlusstreffer, zu mehr sollte es aber heute Abend nicht reichen.
Jose Theodore im Gästetor ließ sich einfach nicht noch ein weiteres Mal überwinden. Am Ende verließen die 17.310 Zuschauer enttäuscht die Arena. Ilya Kovalchuk blieb blass in der ausgeglichenen Partie und konnte so zum vierten Mal in Folge keinen Treffer für sein Team erzielen. Für die Thrashers war es bereits die zweite Niederlage in Folge, nachdem sie zuvor drei Mal in Folge als Sieger das Eis verlassen konnten.
Toronto - Florida 4-4 (1-1/1-3/2-0/0-0) Das Punktesammeln haben heute Nacht auch die Toronto Maple Leafs wieder aufgenommen. In einer abwechslungsreichen und spannenden Parte trennten sich die Toronto Maple Leafs und die Florida Panthers mit 4-4 Unentschieden in Sunrise, Florida.
Nathan Horton(8.) hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht, bevor Darcy Tucker(19.) die Partie noch im ersten Drittel wieder ausgleichen konnte.
Im Mittelabschnitt sah es zunächst so aus, als müssten sich die Kanadier, nach der Niederlage auf Long Island zuvor, auswärts erneut geschlagen geben. Viktor Kozlov(23.), Pavel Trnka(27.) und Juraj Kolnik(37.) konnten die Führung der Gastgeber, bei einem Gegentreffer von Nik Antropov(25.), auf 4-2 schrauben.
Mit einem Kraftakt kamen die Leafs im Schlussabschnitt allerdings noch einmal zurück in die Partie. Owen Nolan(48./58) markierte zwei Treffer und sicherte seinem Team damit die 17. Partie mit mindestens einem Punktgewinn seit dem 20. November.
Philadelphia - Dallas 2-2 (1-0/1-1/0-1/0-0) Die Philadelphia Flyers zu Gast in der American Airlines Arena von Dallas und die Dallas Stars trennten sich mit einem 2-2 Remis. Nicht ungewöhnlich für ein Aufeinandertreffen beider Mannschaften, die sich in ihren letzten 13 Begegnungen sieben Mal die Punkte teilten.
Heute Nacht lagen die Texaner nach einer halben Stunde in der Mike Comrie(16.), sein erstes Tor im zweiten Spiel für Philadelphia, und Kim Johnsson(31.) für die spielerisch ausgereifter agierenden Flyers bereits getroffen hatten, mit 0-2 in Rückstand, ehe sie mit einer Energieleistung und etwas Glück zurück ins Spiel kamen.
Beide Treffer der Hausherren entsprangen einer nummerischen Überlegenheit auf dem Eis. Sergei Zubov(37.pp) nutzte im Mitteldrittel und Pierre Turgeon(44.pp) zu Beginn des Schlussabschnitts eines von sieben Powerplays zum Ausgleich. Verständlich, dass die Flyers nach der Partie mit mancher Schiedsrichterentscheidung haderten.
Vancouver - Colorado 3-2 (1-2/0-0/2-0) Hauptsache gewonnen. Dieses Fazit konnten die Vancouver Canucks nach ihrem auf Grund der Spielanteile durchaus glücklichen 3-2 Erfolg im Pepsi Center von Denver schließen und bauten ihren Vorsprung in der Northwest Division gegenüber den Colorado Avalanche auf sechs Punkte aus.
Die Hausherren hatten auch profitierend von sieben Überzahlsituationen über weite Strecken der Partie wesentlich mehr vom Spiel, konnten aus diesen nummerischen Überlegenheiten jedoch kein Kapital schlagen. Dabei hatte alles so gut für die 'Avs' begonnen. Steve Konowalchuk(1./16.) konnte in der ersten Viertelstunde eine durchaus verdiente 2-0 Führung herausschießen. Den ersten Schock bekamen die Hausherren als Matt Cooke(18.sh) noch vor der ersten Pause bei Unterzahl den Rückstand verkürzen konnte.
Wie man effektiver im Powerplay agiert zeigte den Hausherren Todd Bertuzzi(49.pp) zur Mitte des Schlussabschnitts und plötzlich stand es 2-2 Unentschieden. In den folgenden Minuten wuchs Gästegoalie Dan Cloutier über sich hinaus und erwies sich mit seinen Paraden als Spielverderber der Gastgeber. Zu deren Unglück sollte fünf Minuten vor Spielende nach einem schnellen Konter Mike Keane(56.) sogar noch der Siegtreffer für die Westkanadier gelingen.
Minnesota - Calgary 2-2 (1-0/0-2/1-0/0-0) Einen aufgrund der Spielanteile äußerst schmeichelhaften Punkt konnten die Minnesota Wild in Calgary entführen und bleiben damit auch im achten Spiel in Folge ohne Niederlage. Sie stellen somit ihren Franchiserekord ein. Pichard Park(43.ps) verwandelte in der 43. Spielminute einen Penalty zum Ausgleich, nachdem Jordan Leopold den Puck mit dem Handschuh aus dem Torraum geschoben hatte. Die Wild sind außerdem seit dem 4. Dezember 2002 in der Veängerung nicht mehr bezwungen worden und schraubten ihre Bestmarke bei diesen Partien heute auf fünf Siege und 14 Remis.
Die Wild hatten nach einem guten ersten Abschnitt mit 12 Torschüssen und dem Führungstreffer durch Pascal Dupuis(17.) spätesens nach der Pause nicht mehr entgegen zu setzen und sahen sich fast nur in der Defensive. Bezeichnend dafür ist die Tatsache, dass sie in den verbleibenden 40 Minuten nur noch sechs Mal auf das von Miikka Kiprusoff gehütete Gehäuse schossen. Anders erging es Dwayne Roloson auf der anderen Seite, der unter Dauerbeschuss stand, diese Situation aber gekonnt meisterte und am Ende insgesamt 44 Rettungstaten vorzuweisen hatte. Einzig Martin Gelinas(32.) und Dave Lowry(34.) schienen mit einem Doppelschlag innerhalb von knapp zwei Minuten im Mittelabschnitt die Zeichen der Flames auf Sieg gestellt zu haben. Doch das Tor von Roloson war anschließend vernagelt wie zuvor.
N.Y. Rangers - Phoenix 3-2 OT (0-1/0-0/2-1/1-0) Auch ihre zweite Partie in der neuen Glendale Arena konnten die Gastgeber aus Arizona nicht gewinnen. Heute Nacht unterlagen sie den New York Rangers mit 3-2 nach Verlängerung. Für die Rangers war es der erste Auswärtssieg in Phoenix seit 1996. Sie dürften sich also über die neue Halle der Coyotes gefreut haben.
Jan Hrdina(20.) brachte die Gastgeber zwei Sekunden vor Ablauf des ersten Drittels in Führung. Einem torlosen Mittelabschnitt folgte zunächst der Ausgleich durch Mark Messier(46.), bevor Daniel Cleary(47.) die Coyotes sofort wieder in Führung bringen konnte. Bobby Holik(59.) gelang mit seinem 10. Saisontreffer jedoch der mehr als verdiente Ausgleich für die New Yorker kurz vor der Schlusssirene. Tom Poti(62.) markierte schließlich den entscheidenden Treffer in der Overtime, nachdem er von Teamkapitän Mark Messier mustergültig in Szene gesetzt worden war. So verließen die 18.217 Zuschauer erneut enttäuscht die nagelneue Halle in Glendale.
Nashville - San Jose 2-5 (0-3/1-0/1-2) Die San Jose Sharks konnten heute Morgen mit einem deutlichen 5-2 Heimsieg über die Nashville Predators erstmals in dieser Saison die Tabellenführung in der Pacific Division übernehmen. Den Grundstein für den heutigen Erfolg legten die Hausherren bereits im ersten Spielabschnitt als Nils Ekman(3.), Patrick Marleau(9.) und im Powerplay Marco Sturm(17.pp) eine 3-0 Führung herausschossen. Für Gästetorwart Tomas Vokoun war die Partie in der ersten Pause beendet, seiner statt hütete fortan Chris Mason den Kasten der Predators.
Die Sharks ruhten sich im Mitteldrittel zu sehr auf ihren Lorbeeren aus und das hätte sich fast noch gerächt. Marek Zidlicky(32.pp) nutzte nach einer guten halben Stunde eine Überzahlsituation aus um zu verkürzen und unmittelbar nach der zweiten Pause gelang Rem Murray(43.) sogar noch der Anschlusstreffer zum 2-3. Die Partie stand nun wieder auf der Kippe, doch der Aufholjagd der Predators blieb der Erfolg verwehrt.
In der Schlussphase sorgten Nils Ekman(58.sh) mit einem 'Shorthander' und Jonathan Cheechoo(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' doch noch für ein Happy End der Hausherren.