Chris Phillips(Ott) und Shawn McEachern(ATL) stehen dabei als Patrick Lalime(OTT) einen Schuss abwehrt.
Dank zwei Tore von Marian Hossa(42./60.pp) im Schlussdrittel kamen die Ottawa Senators am Sonntag Nachmittag auf eigenem Eis zu einem deutlichen ungefährdeten 5-2 Erfolg über die Atlanta Thrashers. Der zweite Treffer des slowakischen Stürmers in der Schlussminute bot viel Stoff zur Diskussion, da auf Tor anerkannt wurde, obwohl der Puck keinesfalls im Netz gelandet war.
Gästegoalie Pasi Nurminen hatte seinen Kasten bereits verlassen, als sein Teamkollege Ilya Kovalchuk durch das Werfen seines Schlägers ein sicheres 'Empty Net Goal' der Senators vereitelte. Nach korrekter Auslegung der Regel 88a entschieden die Schiedsrichter auf Tor.
Auch in den 60 Minuten zuvor waren die Hausherren das spielerisch bessere und vor allem torgefährlichere Team gewesen. Karel Rachunek(16.) mit seinem ersten Saisontor, Chris Philips(28.) und Daniel Alfredsson(32.) ließen in der ersten guten halben Stunde schon keine Zweifel aufkommen, wer heute das Eis als Sieger verlassen wird.
Für die zeitweise ideenlos agierenden Thrashers reichte es nur zu den Anschlusstreffern von Ronald Petrovicky(40.), er traf unmittelbar vor der zweiten Pause, und von Patrik Stefan(46.pp) im Powerplay.
Detroit - Chicago 0-3 (0-1/0-1/0-1) Die Detroit Red Wings entwickeln sich langsam zum Lieblingsgegner der Chicago Blackhawks. Von ihren letzten 23 Spielen konnten die Blackhawks nur drei gewinnen - zwei davon, inklusive dem heutigen 3-0 Triumph, gegen die Toptruppe aus 'Hockeytown'.
Der Erfolg der Hausherren war das Verdienst ihrer konsequenten Defensivarbeit. Mit gutem Vorchecking und indem sie die Räume bereits in der neutralen Zone eng machten, bereiteten die Blackhawks ihren Gästen viel Mühe. Seine Freude an der Partie hatte dagegen Chicagos Schlussmann Michael Leighton, dem 20 Rettungstaten bei seinem zweiten Saison-Shutout, dem dritten seiner NHL-Karriere genügten.
Die Tore der Hausherren fielen gleichmäßig verteilt auf die drei Spielabschnitte. Nathan Dempsey(16.), Tuomo Ruutu(39.pp) und Deron Quint(56.pp) zeichneten sich im mit 21.122 Zuschauern erst zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften United Center als Schützen aus.
Calgary - Edmonton 2-1 (0-0/1-0/1-1) Nur 24 Stunden nach ihrem 6-2 Kantersieg in Vancouver wurden die Edmonton Oilers auf eigenem Eis von den Calgary Flames wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit 2-1 Toren mussten sich die Oilers im Provinzderby von Alberta geschlagen geben. Im fünften Aufeinandertreffen mit ihren südlichen Nachbarn in dieser Saison war es bereits die vierte Niederlage.
Dean McAmmond(39.) im zweiten Durchgang und Jarome Iginla(49.) nach der Pause bezwangen Edmontons Schlussmann Tommy Salo zur 2-0 Führung. Für eine spannende Schlussphase in der ansonsten wenig Aufregung bietenden und emotionslos geführten Partie sorgte Mike York(55.pp) mit seinem Überzahltor. Es sollte jedoch der Ehrentreffer für die Oilers gegen den solide haltenden Gästeschlussmann Miikka Kiprusoff bleiben.