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2003-12-24 

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SPIELTAG 24.12.2003

Tampa Bay - Boston 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0)

Glen Murray(BOS) lässt Cory Sarich(TAM) tief fliegen.

Mit der heutigen 1-1 Punkteteilung zeigten sich weder die Boston Bruins noch ihre Gäste aus Florida, die Tampa Bay Lightning zufrieden. "Wir müssen endlich wieder einmal gewinnen. Dieses ewige Unentschieden ist einfach frustrierend," äußerte sich Bruins Verteidiger Nick Boynton missmutig nach der Partie.
Dabei kamen die Hausherren, die von ihren letzten elf Spielen nur eines für sich entscheiden konnten, mit dem Remis noch ganz gut weg, da die Lightning vor allem im Schlussdrittel nachdem Andre Roy(41.) mit seinem ersten Saisontor die Führung der Bruins durch Rob Zamuner(25.) egalisiert hatte, kräftig Druck auf das Gehäuse von Andrew Raycroft ausüben konnten.
Auch bei den Lightning hing nach der Begegnung der Haussegen zwischen Headcoach John Tortorella und seinem Stürmer Vincent Lecavalier schief. Tortorella bemängelte, dass Lecavalier zu wenig schießt, machte dies an einer 3 gegen 2 Situation fest und ließ den Außenstürmer im Mitteldrittel auf der Bank sitzen. Eine Maßnahme die Lecavalier nicht verstand und nicht gerade zurückhaltend mit kräftigen Worten kommentierte.

Ottawa - Buffalo 2-2 (0-1/2-1/0-0/0-0)
Eine sehr engagierte Vorstellung boten die Buffalo Sabres in der heimischen HSBC Arena gegen die als Favoriten angetretenen Ottawa Senators, erkämpften sich ein 2-2 Remis und konnten ihrer Negativserie von sieben Niederlagen Einhalt gebieten.
Derek Roy(17.) und Jean-Pierre Dumont(22.) hatten sogar eine 2-0 Führung für die Hausherren herausgeschossen, doch anschließend bestimmten die Senators ein Drittel lang das Spielgeschehen. Kurz vor der zweiten Pause konnten sie schließlich den Widerstand der Sabres brechen.
Binnen 29 Sekunden sicherten ihnen Todd White(39.) und Antoine Vermette(40.) mit den Treffern zum 2-2 Gleichstand noch einen Punkt. Im torlosen Schlussdrittel hatten wieder die Sabres mehr vom Spiel, fanden aber in Gästegoalie Patrick Lalime ihren Meister.

Philadelphia - N.Y. Islanders 2-4 (0-0/0-1/2-3)
Eine ihrer besten Saisonvorstellungen lieferten die New York Islanders heute Nacht vor 13.888 Zuschauern im Nassau Colisseum gegen den Tabellenführer ihrer Division, den Philadelphia Flyers, ab. Durch einen furiosen Schlussspurt mit drei Toren in den letzten zehn Spielminuten schossen sich die Islanders auf die Siegerstraße. Zwei Mal Arron Asham(52./60.en) und Jason Blake(56.pp) mit einem Tor bei der einzigen Überzahlchance zeichneten sich als Torschützen der Hausherren im dritten Drittel aus, nachdem die Flyers zuvor durch Treffer von Michal Handzus(43.pp) und Mark Recchi(50.) 2-1 in Front gegangen waren.
Das erste Tor der hochklassigen, kurzweiligen und von beiden Teams sehr fair geführten Partie hatte zu Beginn des zweiten Durchgangs Dave Scatchard(24.) erzielt.

Montreal - Washington 2-3 (0-0/0-1/2-2)
In der Schlussminute gelang Peter Bondra(60.) das 3-2 Siegtor für seine Washington Capitals in der Heimpartie gegen die Montreal Canadiens. Für die Hausherren war es der erste Sieg aus den letzten fünf Partien auf eigenem Eis.
Dabei hatten die frankokanadischen Gäste die deutlich besseren und auch wesentlich mehr Einschussmöglichkeiten - Capitals Goalie Olaf Kölzig beendete die Partie mit 38 Saves.
Jaromir Jagr(26.pp) mit einem Überzahltor und Jeff Halpern(45.) stellten schon mit dem 1-0 und 2-1 den Spielverlauf auf den Kopf. Auf Seiten der Canadiens konnten Jan Bulis(44.) und Michael Ryder(49.) zwei Mal den Spielstand egalisieren.
Am Ende, nach dem späten weiteren Gegentor, lief den Canadiens jedoch die Zeit davon und sie mussten sich mit dem schwachen Trost gut gespielt zu haben begnügen, denn die Punkte blieben in der US-Hauptstadt.

Phoenix - Columbus 2-1 (0-0/1-1/1-0)
Die Krisensitzung, welche die Columbus Blue Jackets nach ihrer Niederlage gegen Minnesota am Samstag abgehalten hatten, verfehlte ihre Wirkung. Auch heute Nacht zog die Franchise mit 1-2 Toren gegen die Phoenix Coyotes den Kürzeren.
Dabei hatte es ganz gut für die Blue Jackets ausgesehen, nachdem Rick Nash(23.) zu Beginn des Mittelabschnitts sein 21. Saisontor zum 1-0 und zur Führung in der NHL-Torjägerliste erzielt hatte.
Die Hausherren konnten aber nicht nachsetzen, die Coyotes bekamen immer mehr Spielanteile und so musste fast notgedrungen der Ausgleich fallen. Jan Hrdina(34.) markierte noch im Mitteldrittel das 1-1.
Der Siegtreffer der Gäste entsprang aus einer Überzahlsituation. David Tanabe(42.pp) nutzte die Gelegenheit, dass Andrew Cassels auf der Strafbank saß zum 2-1. Die Coyotes beendeten mit diesem Sieg ihre erfolgreiche Auswärtstour von vier Spielen ohne Niederlage.

Florida - Toronto 2-5 (0-2/1-2/1-1)
Der Höhenflug der Toronto Maple Leafs von nun schon 15 Partien in Folge in denen sie jeweils punkten konnten, hielt auch in der Heimpartie gegen die Florida Panthers an. Mit 5-2 Toren gaben die Leafs ihren Gästen deutlich das Nachsehen.
Bereits nach einer Viertelstunde und den Toren von Gary Roberts(10.pp) und Karel Pilar(15.) zur 2-0 Führung war die Partie zu Gunsten der Kanadier entschieden. Einem Tabellenführer und Topteam würdig ließen sich die Leafs auch von dem Gegentor durch Pavel Trnka(21.), als sie mit den Gedanken noch in der Kabine waren, nicht aus dem Konzept bringen. Gary Roberts(26.pp) mit seinem zweiten Powerplaytreffer an diesem Abend und Nik Antropov(34.) bauten auch mit zwei Toren im Mitteldrittel den Vorsprung weiter aus.
Im Schlussabschnitt, nachdem Joe Nieuwendyk(43.) den fünften Treffer markiert hatte, taten die Maple Leafs nur noch das Nötigste und so kamen auch noch die Panthers durch Kristian Huselius(52.) zu einem Erfolgserlebnis.

Nashville - Minnesota 3-3 (1-0/2-3/0-0/0-0)
Die Minnesota Wild wissen mit Rückständen umzugehen, vor allem im heimischen Xcel Energy Center wo sie das Publikum hinter sich haben. Drei Mal gerieten die Hausherren heute Nacht gegen die Nashville Predators an den Rande einer Niederlage und drei Mal kamen sie wieder zurück ins Spiel.
Marian Gaborik(21.) beendete seine Torflaute mit dem 1-1, und Richard Park(35.) sowie Jason Wiemer(37.) konnten bei den folgenden Ausgleichstreffern jeweils ihr fünftes Saisontor verbuchen.
Auf Seiten der zwei Drittel lang klasse eingestellten Predators zeichneten sich David Legwand(1.), Mark Eaton(24.) und Adam Hall(36.pp) als Torschützen aus.
Im torlosen Schlussdrittel hatten die Wild sich richtig gefangen und ließen die Predators kaum noch zur Entfaltung kommen.

St. Louis - Chicago 0-3 (0-1/0-0/0-2)

Michael Leighton(CHI) mit einer von 23 Paraden.

Für eine Riesenüberraschung sorgten die von Erfolgen nicht gerade verwöhnten Chicago Blackhawks in ihrer Heimpartie gegen die St. Louis Blues. Mit 3-0 Toren konnten die Blackhawks ausgerechnet gegen das Spitzenteam aus St. Louis den zweiten Sieg aus ihren letzten 22 Partien feiern.
Steve Sullivan(2.) hatte die Hausherren bereits nach 107 Sekunden in Front geschossen und über eine konzentriert zu Werke gehende Defensivabteilung hielten die Blackhawks diesen knappen Vorsprung bis zur zweiten Pause.
Scott Nichol(42.) und Tyler Arnason(44.) machten schließlich mit ihren Treffern zu Beginn des dritten Drittels den Heimsieg perfekt. In der letzten Viertelstunde galt es für die Blackhakws ihrem jungen Schlussmann Michael Leighton zu seinem ersten Saison-Shutout zu verhelfen. Ein Vorhaben das Leighton mit 23 Paraden gelang.

Edmonton - Calgary 1-2 (0-1/0-1/1-0)
Lokalderbys zwischen den Edmonton Oilers und Calgary Flames haben immer ihren besonderen Reiz und ihre eigenen Gesetze. Heute Morgen im Saddledome von Calgary konnten jedoch die Flames, als das besser platzierte Team, ihre Erfolgsserie mit dem vierten doppelten Punktgewinn in Folge fortsetzen. Matchwinner war hierbei Schlussmann Miikka Kiprusoff der seine eindrucksvolle Bilanz in Calgary auf zehn Siege bei nur zwei Niederlagen ausbauen konnte und mit einem Gegentrefferschnitt von 1,44 sowie einer Rettungsquote von über 94% die besten Werte unter aller NHL-Goalies vorweist.
Nach dem Powerplaytor von Oleg Saprykin(10.pp) zur 1-0 Führung sahen sich die Hausherren meist in das eigene Verteidigungsdrittel gedrängt, widerstanden aber mit Bravour den druckvollen Angriffsbemühungen ihrer nördlichen Nachbarn. Das 'Game Winning Goal' erzielte Rhett Warrener(25.) bereits zu Beginn des Mitteldrittels. Warreners erster Treffer seit 100 Spielen fiel nachdem Gästegoalie Tommy Salo durch eine Parade bereits auf dem Eis lag und somit bei dem Rebound machtlos war.
Noch einmal Hoffnung für die Schlussminuten konnten die Oilers durch das Anschlusstor von Mike York(57.) schöpfen. Kiprusoff gab sich aber keine zweite Blöse mehr.

 

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