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2003-12-22 

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SPIELTAG 22.12.2003

N.Y. Islanders - Washington 5-4 (1-1/2-2/2-1)

Mark Parrish und Trent Hunter (NYI) freuen sich über den Ausgleich zum 3-3.

Die New York Islanders sahen zur Mitte ihrer Partie bei den Washington Capitals schon wie die sicheren Verlierer aus. Schlussmann Rick DiPietro hatte schon drei Mal die Scheibe hinter sich aus dem Netz holen müssen und die Capitals lagen nach einer knappen halben Stunde mit 3-1, den einzigen Gegentreffer hatte Justin Papineau(4.) erzielt, in Front.
Doch mit dem Austausch von DiPietro gegen Garth Snow setzte Islanders Coach Steve Stirling ein Signal und seine Mannschaft zur Aufholjagd an. Noch vor der zweiten Pause gelang es Mark Parrish(38.pp) und Kenny Jonsson(40.pp) mit zwei Powerplaytoren den Ausgleich herzustellen.
Von diesem Schock konnten sich die Hausherren nicht mehr erholen. Unmittelbar nach der Pause setzte Alexei Yashin(42.) die Torejagd fort. Die Vorentscheidung gelang schließlich Mariusz Czerkawski(54.) mit dem 5-3. Da nutzte es den Capitals wenig, dass Robert Lang(15.pp/59.pp) mit dem dritten Überzahltor der Gastgeber, er und Kip Miller(27.pp) hatten bereits zuvor aus einer nummerischen Überlegenheit heraus profitiert, noch einmal verkürzen konnte. Ihre erste Heimniederlage gegen die Islanders seit fast sieben Jahren war zu diesem Zeitpunkt bereits besiegelt.
Auf Seiten der Capitals hatte sich noch Brian Willsie(25.) als Torschütze auszeichnen können.

Philadelphia - Atlanta 1-4 (0-1/1-2/0-1)
Die Atlanta Thrashers scheinen ihr Zwischentief von drei Niederlagen in Folge überwunden zu haben. Heute Nacht bezwangen sie auf eigenem Eis das punktbeste Team ihrer Conference, die Philadelphia Flyers, deutlich mit 4-1 Toren und durften ihren zweiten Sieg in Serie feiern.
Die Gäste aus Pennsylvania wurden nach 89 Sekunden eiskalt von Ronald Petrovicky(2.), der zur Führung der Thrashers einnetzte, erwischt - zum 13. Mal in Folge lagen damit die Flyers mit 0-1 hinten. Diesen Rückstand konnte im Mittelabschnitt John LeClair(22.pp) mit seinem Powerplaytreffer noch egalisieren.
Ein Doppelschlag von Ronald Petrovicky(31.) und Vyacheslav Kozlov(34.) zur Mitte des gleichen Spielabschnitts brachte schließlich die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren.
Philadelphia hatte zwar danach die größeren Spielanteile ihre Gastgeber verteidigten aber mit viel Geschick ihren Vorsprung und in der Schlussphase, 17 Sekunden vor Spielende, konnte auch noch Ilya Kovalchuk(60.) sein Torekonto mit dem 21. Saisontreffer aufbessern.

New Jersey - Chicago 2-2 (0-0/1-0/1-2/0-0)
Die Chicago Blackhawks boten heute Nacht im United Center gegen die New Jersey Devils ihren gut 13.000 Zuschauern eine der besten Heimvorstellungen dieser Saison. Mit einem leistungsgerechten 2-2 Unentschieden konnten die Hausherren den amtierenden Stanley Cup Champions einen Punkt abluchsen.
Burke Henry(44.) und Ville Nieminen(57.) konnten im Schlussdrittel mit ihren Treffern zwei Mal einen Rückstand ausgleichen. Aufgrund der Spielanteile und der qualitativ besseren Einschussmöglichkeiten im dritten Abschnitt wäre sogar ein Sieg für die Blackhawks möglich gewesen. Gästeschlussmann Martin Brodeur vereitelte mit mehreren guten Aktionen Chicagos zweiten doppelten Punktgewinn aus deren letzten 20 Partien.
Beide Tore der Devils entsprangen einer Coproduktion von Verteidiger und Teamkapitän Scott Stevens(55.) mit Scott Gomez(30.).

San Jose - Anaheim 2-1 (1-0/1-1/0-0)
Das innerkalifornische Duell zwischen den San Jose Sharks und den Mighty Ducks of Anaheim entschieden die Gäste aus San Jose knapp mit 2-1 Toren für sich.
Patrick Marleau(11.) zur Mitte des ersten Spielabschnitts mit seinem 13. Saisontor und Vincent Damphousse(24.pp), als die Hausherren gerade eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation überstanden hatten, avancierten zu den Matchwinnern für die Sharks.
Die Hoffnungen der Mighty Ducks auf eine Spielwende hielt Petr Sykora(24.) mit seinem Anschlusstor nur elf sekunden nach dem 0-2 am Leben. So sehr sich die Hausherren aber auch in der guten letzten halben Stunde bemühten das Abwehrbollwerk der Sharks hielt stand. Die Gäste machten so geschickt die Räme eng, dass die meisten Angriffsversuche der Ducks bereits im Keim erstickt wurden und wenn sie einmal durchkamen war spätestens Sharks Schlussmann Evgeni Nabokov die Endstation.

 

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