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2003-12-20 

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SPIELTAG 20.12.2003

Toronto - Washington 2-2 (1-0/1-2/0-0/0-0)

Dainius Zubrus(WAS) gelingt gegen Trevor Kidd(TOR) der Ausgleich.

Mit einem 2-2 Unentschieden trennten sich die Washington Capitals und Toronto Maple Leafs im MCI Center der US-Hauptstadt. Durch das Remis konnten die Maple Leafs ihren Franchiserekord auf 13 Spiele ausbauen, in denen sie jeweils punkten konnten.
Alle vier Tore der Begegnung fielen in der ersten halben Stunde, danach vereitelten die beiden Schlussleute, Trevor Kidd auf Seiten der Gäste und Olaf Kölzig bei den Capitals, manche gute Einschussmöglichkeit.
Alexei Ponikarovsky(13.) und Mats Sundin(27.) hatten zwei Mal eine Führung der Kanadier herausgeschossen, die sich aber auch zu viele Strafzeiten einhandelten und hierfür im Mittelabschnitt bestraft wurden.
Kip Miller(26.pp) und Dainius Zubrus(32.pp) nutzten im Mittelabschnitt zwei von sieben Überzahlsituationen um die gerechte Punkteteilung herzustellen.

Calgary - Columbus 2-1 (2-0/0-0/0-1)
Wer 13 Überzahlsituationen auf eigenem Eis ungenutzt lässt, der hat es auch nicht unbedingt verdient zu gewinnen. Fast das gesamte erste Drittel standen die Columbus Blue Jackets in ihrer Heimpartie gegen die Calgary Flames mit einem Mann mehr auf dem Eis, doch in die erste Pause gingen sie nach Gegentreffern von Martin Gelinas(11.) und Matthew Lombardi(17.sh) mit einem 0-2 Rückstand.
Columbus' Coach und Manager Doug MacLean ließ diese Powerplay-Performance seiner Mannschaft die Zornesröte ins Gesicht steigen: "Ich habe noch nie ein so schlechtes Überzahlspiel über eine so lange Zeit gesehen. Hierfür gibt es keine Entschuldigung."
Das einzige Highlight auf Seiten der Hausherren konnte ihr letztjähriger Rookie Rick Nash(42.) mit seinem Anschlusstor zu Beginn des Schlussdrittels setzen. Die Flames verteidigten aber auch danach mit viel Geschick und retteten ihren knappen Vorsprung zum dritten Sieg in Folge über die Zeit.

Dallas - Florida 0-1 (0-0/0-1/0-0)
Die Dallas Stars erlebten in Sunrise, Florida einen herben Rückschlag bei ihrem Bemühen wieder in die oberen Tabellenregionen der Pacific Division vorzudringen. Nach einer Siegesserie von drei Spielen, mussten die Texaner bei den Florida Panthers eine 0-1 Niederlage einstecken.
Ausgerechnet bei Unterzahl erzielte Marcus Nilson(28.sh) das 'Goldene Tor' des Abends. Den Rest erledigte Floridas Schlussmann Roberto Luongo mit 36 Rettungstaten, hiervon die Hälfte im Schlussabschnitt, als die Stars noch einmal kräftig Druck machten. Brendan Morrow und Stu Barnes hatten die klarsten Einschussmöglichkeiten der Gäste, am Ende stand aber immer noch die null, Luongo konnte seinen zweiten Saison-Shutout feiern und Dallas ist nun schon seit sechs Auswärtspartien ohne doppelten Punktgewinn.

Chicago - Detroit 2-3 (1-1/0-1/1-1)

Ray Whitneys(DET) Schuss landet in den Armen von Steve Passmore(CHI).

Die Chicago Blackhawks können zur Zeit alles mögliche versuchen, am Ende reicht es wieder nicht für einen Sieg. Heute Nacht in der Joe Louis Arena von Detroit begannen die Blackhawks ganz stark, gingen sogar durch ein Powerplaytor von Brett Mclean(15.pp) zu diesem Zeitpunkt hochverdient mit 1-0 in Front, doch eine Unachtsamkeit vor der Pause nutzte der wiedergenesene Ray Whitney(19.) zum Ausgleich. Ein Schlag ins Gesicht für die Gäste, die sich im Eröffnungsdrittel ein Torschussverhältnis von 17-3 herausgearbeitet hatten.
Nach der Pause besannen sich die Red Wings ihrer spielerischen Qualitäten und übernahmen die Regie auf dem Eis. Die Blackhawks konnten kaum noch eigene Akzente im Spiel nach vorne setzen.
Brendan Shanahan(34.) sowie Nicklas Lidstrom(54.sh), jeweils auf Vorarbeit von Henrik Zetterberg brachten Detroit mit 3-1 in Front. Die Blackhawks versuchten zwar noch einmal ihre Niederlage abzuwenden, der Anschlusstreffer von Burke Henry(60.) zum 2-3 Endstand kam jedoch zu spät.
Von ihren letzten 19 Partien konnten die Blackhawks nur eine gewinnen. Detroit baute seine Heim-Siegesserie auf acht Spiele in Folge aus.

New Jersey - Buffalo 5-2 (0-0/2-1/3-1)
Die Buffalo Sabres mussten sich heute Nacht gegen die New Jersey Devils mit 2-5 geschlagen geben und stellten mit ihrer siebten Niederlage in Folge ihren Franchiserekord aus der Spielzeit 1970-71, ihrer ersten NHL-Saison, ein.
Der Abgeklärtheit ihrer heutigen Gäste hatten die Sabres nichts entgegenzubieten. Gegen New Jersey reicht es eben nicht nur schön zu spielen und sich optische Vorteile zu verschaffen, die Kunst ist es im richtigen Moment parat zu sein.
Dies waren auf Seiten der amtierenden Stanley Cup Champions Brian Gionta(26./45.) zwei Mal, Jeff Friesen(39.pp), John Madden(49.) und Sergei Brylin(55.pp), während die Sabres trotz eines Torschussverhältnisses von 33-18 zu ihren Gunsten nur durch Ales Kotalik(32.) und Adam Mair(46.) punkten konnten.

Colorado - Anaheim 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Die namhafte Offensivabteilung der Colorado Avalanche hat zur Zeit Ladehemmung. Sicherlich mit Peter Forsberg und Paul Kariya stehen zwei Topstürmer verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, doch sollte sich jemand in der Mannschaft finden, der diese Ausfälle kompensieren kann. Heute Morgen war dies nicht der Fall: kein Sakic, kein Tanguay war zur Stelle und auch Milan Hejduk und Teemu Selanne nicht in der Lage. Am Ende hielt Anaheims Schlussmann Jean-Sebastien Giguere mit 38 Paraden seinen Kasten sauber und kam zu seinem ersten Saison-Shutout.
Den einzigen Treffer der Partie erzielte zur Mitte des ersten Spielabschnitts, in dem die Ducks auf Grund einiger Powerplaysituationen deutliche Vorteile hatten, Sergei Fedorov(15.pp), als Colorados Verteidiger Adam Foote auf der Strafbank saß.
Die Avalanche rutschten durch diese, zweite Niederlage in Folge auf den dritten Tabellenplatz in der Northwest Division hinter Vancouver und Calgary ab.

 

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