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2003-12-19 

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SPIELTAG 19.12.2003

Calgary - Boston 5-0 (2-0/3-0/0-0)

Da hilft auch das 'Stochern' von Mike Knuble nichts - Jamie McLennan(CAL) hat die Scheibe sicher.

Die Calgary Flames erledigten sich ihrer Auswärtsaufgabe bei den Boston Bruins mit fünf Paukenschlägen und bereiteten damit Bostons Schlussmann Andrew Raycroft einen rabenschwarzen Abend.
Nach zwei Dritteln mit nur vier Saves wurde Raycroft erlöst und durch Felix Potvin ersetzt. Zwei Mal Jarome Iginla(9./32.), Josh Green(14.), Jordan Leopold(35.) und Dean Mcammond(38.) hatten bis zur zweiten Pause für die kanadischen Gäste, die durch diesen Erfolg nach Siegen mit den Colorado Avalanche auf dem zweiten Platz in der Northwest Division gleichzogen, alles klar gemacht.
Bei den Gästen lief heute Nacht so gut wie nichts zusammen. Jegliche Angriffsversuche endeten spätestens bei Gästetorwart Jamie McLennan, der mit 30 Paraden seinen dritten Saison-Shutout verbuchen konnte.

Tampa Bay - Philadelphia 5-4 OT (1-0/1-1/2-3/1-0)
Ausgerechnet beim Spitzenreiter der Eastern Conference, den Philadelphia Flyers, fanden die Tampa Bay Lightning wieder in die Erfolgsspur zurück. Martin St. Louis(52./63.) war beim 5-4 Auswärtserfolg im Wachovia Center von Philadelphia der Matchwinner für die mit vier Niederlagen in Folge angetretenen Lightning. Zur Mitte eines furiosen Schlussdrittels mit fünf Toren gelang St. Louis zunächst der Ausgleich und nach 123 Sekunden in der Verlängerung das Siegtor für die Gäste.
Tampa war während der regulären Spielzeit der kurzweiligen Partie nach Treffern von Vincent Lecavalier(19.), Brad Richards(39.) und Cory Stillman(46.pp) zwei Mal, 2-0 und 3-2 in Führung gegangen, sah sich daraufhin aber den engagierten Angriffen der Hausherren, die seit nun fünf Partien auf einen Sieg warten, ausgesetzt. Tony Amonte(40.), Mark Recchi(41.pp), Michal Handzus(46.) und Jeremy Roenick(49.) retteten den Flyers zumindest einen Punkt.

Pittsburgh - Carolina 1-2 OT (1-0/0-0/0-1/0-1)
Mit 56 Toren der schlechteste Sturm hat gegen die mit 108 Gegentreffern schlechteste Abwehr der Liga knapp mit 2-1 gewonnen.
Rod Brind'Amour(59.) und Jeff O'Neill(63.) in der Verlängerung bereiteten mit zwei späten Toren ihrem neuen Trainer Peter Laviolette doch noch ein erfolgreiches Debut als Verantwortlicher hinter der Bande der Carolina Hurricanes.
Zuvor war es Gästegoalie Sebastian Caron gewesen, der die Angreifer der Hurricanes mit seinen 34 Rettungstaten schier zur Verzweiflung gebracht hatte. Die Pittsburgh Penguins waren mehr oder wenig glücklich durch Konstantin Koltsov(5.) früh mit 1-0 in Front gegangen, sahen sich danach in ihr Verteidigungsdrittel gedrängt und konnten kaum noch Akzente im Spiel nach vorne setzen. Am Ende lautete das Torschussverhältnis 36-11 zu Gunsten der Hausherren.

Nashville - Montreal 4-5 OT (2-1/1-1/1-2/0-1)
Knapp 20.000 Besucher im Bell Centre von Montreal sahen eine kurzweilige, unterhaltsame Partie zwischen den Montreal Canadiens und Nashville Predators. Am Ende nach knapp 61 Minuten und dem Overtimetreffer von Sheldon Souray(8.pp/26.pp/61.), mit dem er seinen ersten NHL-Hattrick komplettiert hatte, durften sie sich auch noch über ein Happy End der Hausherren freuen.
Dass sich die Frankokanadier überhaupt in die Verlängerung retten konnten, hatten sie ihrem guten Überzahlspiel zu verdanken. Alle vier Tore der Canadiens fielen als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Neben Souray waren auch noch Richard Zednik(42.pp) und Teamkapitän Saku Koivu(55.pp) im Powerplay erfolgreich. Vier Überzahltore hatte Montreal zuletzt vor fünf Jahren erzielt.
Auf Seiten der spielerisch ebenbürdigen Nashville Predators trafen Jason York(2.), Scott Walker(19.), Jeremy Stevenson(32.) und Rem Murray(43.) zur viermaligen Führung.

Chicago - Ottawa 1-6 (0-1/1-2/0-3)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die Chicago Blackhawks in ihrer Auswärtspartie gegen die Ottawa Senators und so mussten sie am Ende auch in der Höhe verdient mit 6-1 Toren ihre erste Niederlage im Corel Centre der kanadischen Hauptstadt hinnehmen.
Von der ersten bis zur letzten Spielminuten hatten die Hausherren das Geschehen auf dem Eis kontrolliert. Der frühe Treffer von Wade Redden(6.) brachte auch Sicherheit in die Abwehraktionen ihres jungen Schlussmanns Ray Emery, der erst seine zweite NHL-Partie absolvierte. Nur einmal, kurz vor der zweiten Pause als Mark Bell(39.) den Ehrentreffer für die Blackhawks markierte, musste sich Emery geschlagen geben. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie jedoch schon zu Gunsten der Senators vorentschieden, hatten doch Daniel Alfredsson(26.) und Martin Havlat(36.) die F6uuml;hrung auf drei Tore ausgebaut.
Im Schlussdrittel erlebten die Gäste, die von ihren letzten 18 Partien nur eine gewinnen konnten, einen völligen Einbruch, als Radek Bonk(47.) und Marian Hossa(47./51.pp) ihren Goalie Michael Leighton noch drei Mal überwinden konnten.

New Jersey - Atlanta 3-0 (0-0/1-0/2-0)
Fünf Gegentreffer wie vor zwei Tagen auf Long Island gegen die New York Islanders galt es für die New Jersey Devils vergessen zu machen. Mit Erfolg die amtierenden Stanley Cup Champions stellten heute Nacht in Atlanta ihren Ruf das beste Defensivteam der Liga zu sein wieder her.
Martin Brodeur hielt seinen Kasten gegen die Thrashers sauber und kam mit 15 Rettungstaten zu seinem bereits achten Saison-Shutout. Dabei hatten seine Mannen vor ihm ganze Arbeit geleistet und jegliche gefährlichen Aktionen der Hausherren bereits im Keim erstickt.
Die Devils dominierten die Partie über die gesamten 60 Minuten und zählbare Erfolge waren nur eine Frage der Zeit. Rob Skrlac(29.) mit seinem ersten NHL-Tor, Colin White(48.) und Scott Gomez(51.) brachten schließlich den Auswärtserfolg unter Dach und Fach.

N.Y. Islanders - N.Y. Rangers 3-4 (1-2/0-1/2-1)
Im Kampf um einen Playoffplatz ist für Nachbarn aus Manhattan und Long Island jeder Punkt wichtig. Heute Nacht im Madison Square Garden behielten die New York Rangers im internen Städteduell knapp mit 4-3 Toren die Nase vorn.
Hauptsächlich das Verdienst einer engagierten Vorstellu8ng in den ersten 40 Spielminuten bis zur zweiten Pause, als die Islanders kaum einen Stich machen konnten. Die Rangers kauften ihnen mit viel Körpereinsatz den Schneid ab. Die physische Überlegenheit der Hausherren führte auch zu Toren. Petr Nedved(11.pp), NHL-Veteran Mark Messier(17.) und Matthew Barnaby(21.) schossen bei einem Gegentreffer von Jason Blake(19.) eine beruhigende 3-1 Führung heraus.
Als dann zehn Minuten vor Spielende auch noch Tom Poti(50.pp) traf schien das Duell entschieden, doch die Islanders kamen noch einmal zurück ins Spiel. Radek Martinek(56.) und Dave Scatchard(60.) sorgten mit ihren späten Toren noch für Spannung bis zum Ertönen der Schlusssirene.
Rangers Center Eric Lindros kam bei Potis Powerplaytreffer zu seinem 800. NHL-Scorerpunkt.

San Jose - St. Louis 2-4 (0-1/1-2/1-1)
Das Savvis Center von St. Louis zählt zu den Topadressen der Liga. Dies mussten auch heute Nacht die San Jose Sharks bei ihrem Gastauftritt feststellen, als sie den Blues mit 2-4 Toren unterlagen.
St. Louis ist seit mittlerweile acht Partien ungeschlagen und relativiert, bereinigt man die Tabelle der Western Conference nach Spielen die eindeutige Nummer eins im Westen. Heute Nacht war das einzige Manko der Hausherren, dass sie sich etwas zu viel Strafzeiten erlaubten, was sich auch einmal rächen könnte. Patrick Marleau(26.pp) und Alyn Mccauley(60.pp) nutzten zwei von sieben Überzahlsituationen für die Sharks zu Toren. Dies war jedoch zu wenig, da die Hausherren bereits vorgelegt hatten.
Scott Mellanby(8./56.), der sich trotz Schulterverletzung aufs Eis begab, Chris Pronger(33.pp) und bei Unterzahl Jamal Mayers(38.sh) hatten die Blues auf die Siegerstraße geschossen.

Minnesota - Edmonton 1-1 (0-0/1-0/0-1/0-0)
Fast gleichzeitig mit dem Ertönen der Schlusssirene bescherte Brad Isbister(60.) seinen Edmonton Oilers noch einen Zähler und verdarb Gästeschlussmann Manny Fernandez, der zuvor 28 Torschüsse der Hausherren pariert hatte seinen Shutout.
Die Oilers, durch einen Powerplaytreffer von Sergei Zholtok(39.pp) zum Ende des zweiten Drittels in Rückstand geraten, hatten in der Schlussphase alles auf eine Karte gesetzt und Ty Conklin zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen. Als auf der Uhr noch 1,9 Sekunden standen, führte diese Maßnahme zum durchaus verdienten Erfolg und die Partie gegen die Minnesota Wild, die ihre letzten drei Spiele in Folge gewinnen konnten, ging in die Verlängerung.
Wilds Schlussmann Fernandez war untröstlich und nahm das Gegentor auf seine Kappe: "Ich habe völlig falsch reagiert und hätte diesen Schuss einfach haben müssen."
Es war jedoch nur der Zeitpunkt des Gegentreffers unglücklich, aufgrund der Spielanteile war die Punkteteilung durchaus verdient.

Phoenix - Los Angeles 4-4 (0-3/1-0/3-1/0-0)
Einen unterhaltsamen offenen Schlagabtausch lieferten sich die Los Angeles Kings und Phoenix Coyotes vor gut 17.000 Zuschauern im Staples Center von L.A. Zunächst sah es nach einer eindeutigen Angelegenheit für die Hausherren aus, die durch Treffer von Alexander Frolov(4.), Lubomir Visnovsky(5.) und Luc Robitaille(20.pp) mit einer komfortablen 3-0 Führung in die erste Pause gehen konnten.
Der Schein war jedoch trügerisch. Die Gäste aus Phoenix wollten sich noch lange nicht geschlagen geben und kamen wie verwandelt aus der Kabine. Trotz ihrer Dominanz reichte es im Mittelabschnitt für sie nur zum Anschlusstor von Jan Hrdina(25.pp) Versäumtes holten die Coyotes jedoch im Schlussabschnitt nach. Jeff Taffe(41.pp) im Powerplay und bei Unterzahl Shane Doan(47.sh) egalisierten den Spielstand.
Noch einmal keimte Hoffnung bei den Kings auf als sie knapp fünf Minuten vor Spielende Mattias Norstrom(56.) erneut in Front schoss. Doch auch diese Führung konnten die Gastgeber nicht über die Zeit retten. Phoenixs Toptorjäger Ladislav Nagy(59.) gelang noch der letztendlich verdiente Ausgleich.

 

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