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2003-12-11 

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SPIELTAG 11.12.2003

Montreal - N.Y. Rangers 2-1 (1-0/0-1/1-0)

Chris Simon(NYR) freut sich über sein Ausgleichstor gegen Jose Theodore(MON).

"Es ist noch früh in der Saison, doch das war schon eine Partie um die Playoffteilnahme," meinte Jan Bulis(47.) Montreals Schütze des 2-1 Siegtreffers nach dem Aufeinandertreffen bei den New York Rangers. Die Canadiens konnten durch diesen Sieg ihren Vorsprung auf die neuntplatzierten Rangers auf drei Punkte erhöhen.
In dem '4-Punkte Spiel' schenkten sich die Kontrahenten nichts. Es wurde um jeden Puck gekämpft, wobei das spielerische Element manchmal vernachlässigt wurde. Mike Ribeiro(13.) hatte die Gäste im ersten Durchgang, als die Rangers wesentlich mehr Anteile am Spiel hatten, mit 1-0 in Front gebracht.
Der zwischenzeitliche Ausgleich kam nach einer halben Stunde durch Chris Simon(31.). New Yorks Kapitän Mark Messier brachte es auf den Punkt: "Es war eine dieser Partien, bei der man wusste, wer den nächsten Treffer markiert, der verlässt das Eis auch als Sieger."

Philadelphia - Columbus 1-1 (0-1/0-0/1-0/0-0)
Einen Achtungserfolg schafften die Columbus Blue Jackets mit ihrem heutigen 1-1 Remis auf eigenem Eis gegen die Philadelphia Flyers. Aus einer kompakt stehenden Defensive heraus mit einem sehr gut aufgelegten Fred Brathwaite im Kasten, der insgesamt 40 Torschüsse der Flyers parieren konnte, erkämpften sich die Blue Jackets einen Zähler.
Manny Malhotra(7.) war nach knapp sieben Spielminuten die 1-0 Führung der Hausherren gelungen. Anschließend spielten fast nur noch die Gäste aus Pennsylvania. Diese gingen aber sehr leichtfertig mit ihren zahlreichen Torchancen um. Teilweise erinnerte das Auslassen selbst hochkarätigster Einschusschancen an vergangene Zeiten der Flyers, die doch in dieser Saison überwunden schienen.
68 Sekunden vor der zweiten Pause musste sich aber auch Brathwaite geschlagen geben, als ihm Sami Kapanen(39.) die Scheibe durch die Schoner zum 1-1 Endstand schoss.

N.Y. Islanders - New Jersey 0-1 (0-0/0-0/0-0/0-1)

Patrik Elias(NJD) erzielt in der Overtime das einzige Tor der Partie.

Patrik Elias(63.) bekam in der Verlängerung seine zweite Chance und nutzte diese zum 'Goldenen Tor' des Abends in dem Lokalderby gegen die New York Islanders. 2 gegen 1, zusammen mit Scott Gomez gegen Garth Snow, ließ Elias dem Gästegoalie keine Abwehrchance. Knapp zwei Minuten zuvor hatte Elias schon Gelegenheit bei einem Penalty die Begegnung zu beenden, doch Snow behielt hier noch die Oberhand.
In den 60 Spielminuten der regulären Spielzeit hätte man sich auch gerne desöfteren aufregende Spiel- und Torszenen gewünscht. Die Kontrahenten hielten sich aber hierbei ebenso wie mit ihren Emotionen sehr zurück. Die Referees mussten in der gesamten Begegnung nur sechs Strafminuten verhängen.
Zufrieden mit der 'Nullnummer' war Devisl Schlussmann Martin Brodeur, der mit 18 Saves seinen sechsten Saison-Shutout, den 70. in seiner NHL-Karriere, verbuchen konnte.

Los Angeles - Atlanta 3-4 OT (2-1/0-0/1-2/0-1)
Nicht zum ersten Mal in dieser Saison legten die Atlanta Thrashers einen typischen Fehlstart hin und kamen am Ende doch noch zu Punkten. Marc Savard(64.) beendete in der Verlängerung mit dem 4-3 Siegtreffer für die Thrashers eine sehr unterhaltsame NHL-Partie, in der die Kings nach knapp sieben Spielminuten durch Treffer von Luc Robitaille(6.) und Trent Klatt(7.) bereits mit 2-0 in Front lagen.
Erst jetzt erwachten die Hausherren und Marc Savard(8.) lätete mit dem Anschlusstor die Aufholjagd ein, die er in der Overtime beendete. Knapp 50 Minuten lang konnten die Kalifornier ihren Vorsprung halten, hatten sogar die besseren Torgelegenheiten als ihre Gastgeber, doch dann wurde der Druck der Thrashers doch zu groß. Vyacheslav Kozlov(57.) und Shawn Mceachern(59.) drehten im Schlussspurt das Blatt zu Gunsten der Hausherren. Doch auch die Kings hatten noch einmal Grund zur Freude. Fünf sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit rettete ihnen Joe Corvo(60.) noch einen Zähler.

Boston - Florida 1-1 (0-1/0-0/1-0/0-0)
Die Florida Panthers sind nun schon seit sechs Spielen in Folge ohne Sieg, sahen aber die Punkteteilung in der Heimpartie gegen die Boston Bruins als positiv an. "Wir haben gekämpft und auch ganz schöne Spielzüge gezeigt. Aus meiner Sicht werden wir immer besser," lobte Panthers' Coach Rick Dudley die Vorstellung seiner Mannschaft.
Der neutrale Beobachter der Partie konnte hier nicht unbedingt zustimmen. Es gab schon viel Leerlauf auf beiden Seiten. Wunderschön war dagegen die Einzelaktion von Valeri Bure(5.) die nach knapp fünf Spielminuten zur 1-0 Führung führte. Die Panthers verstanden es daraufhin die Räume eng und ihren Gästen das Tore schießen schwer zu machen.
Zehn Minuten vor dem vermeintlichen Spielende musste mit Mike Knuble ein Bruin auf der Strafbank Platz nehmen. Den vermeintlichen Vorteil der Panthers münzten die Gäste jedoch um. Ted Donato(51.sh) gelang sein erstes Tor und der erste Unterzahltreffer der Bruins in dieser Saison zum 1-1 Endstand.

Detroit - Buffalo 7-2 (2-1/0-0/5-1)

Kirk Maltby(DET) gibt Ryan Miller(BUF) das Nachsehen.

Wehe sie sind losgelassen. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison zeigten die Detroit Red Wings wie viel Spass ihnen das Tore schießen bereitet und dass sie sich auch nicht nur mit einer Führung begnügen.
Mit 2-7 Toren erlebten die Buffalo Sabres heute Nacht vor 16.283 Zuschauern in der HSBC Arena eine ganz bittere Heimpleite. Noch beeindruckender wird die Vorstellung der Red Wings, wenn man bedenkt, dass sie ohne zehn Stammspieler, darunter Teamkapitän Steve Yzerman, in Buffalo angetreten waren.
Die Jungen sprangen jedoch mit viel Engagement in die Bresche. Pavel Datsyuk(15./49.) zwei Mal, Kirk Maltby(17.), Kris Draper(50.), Jiri Hudler(55.pp), Mathieu Schneider(57.) und Boyd Devereaux(59.) konnten sich bei dem Kantersieg als Torschützen auszeichnen.
Angesichts dieser Offensivpower der Red Wings ging auf der Gegenseite unter, dass der Deutsche Jochen Hecht(55.) mit einem Tor und einem Assist bei dem Führungstreffer von Daniel Briere(5.) eines seiner besten Saisonspiele absolviert hatte,

Dallas - Phoenix 1-2 (0-1/0-0/1-1)
Man muss kein Prophet sein, wenn man behauptet, dass die Tage in denen Dave Tippett als Headcoach der Dallas Stars fungiert, gezählt sind. Die Texaner verloren heute Nacht ihre fünfte Partie in Folge und das ausgerechnet bei ihrem vermeintlichen Lieblingsgegner die Phoenix Coyotes.
Für die 'Wüstenfüchse' war der heutige 2-1 Erfolg der erste Sieg über die Stars seit acht Aufeinandertreffen. Shane Doan(9.) und Daymond Langkow(45.) zeichneten sich hierbei als Torschützen aus und machten es ihren Gästen vor, wie man mit Einschussmöglichkeiten umzugehen hat.
Eklatant war dagegen die Abschlussschwäche der Texaner aus ihrer optischen Überlegenheit heraus. Ohne die Leistung von Phoenixs Schlussmann Sean Burke, der 39 Mal gut parierte, zu schmälern, musste man sich während der 60 Spielminuten desöfteren die Frage stellen, ob die Stars überhaupt ein Tor schießen wollten. Trevor Daley(49.pp), der Junge war vielleicht noch nicht in das Spielkonzept der Stars eingeweiht, gelang dann schließlich doch noch der Ehrentreffer.

San Jose - Anaheim 2-3 (2-0/0-1/0-2)
Jede noch so schöne Serie findet einmal ihr Ende. Heute Morgen war es die der San Jose Sharks mit fünf Siegen in Folge und seit sieben Partien ungeschlagen im Pond of Anaheim angetreten.
Zunächst sah es auch danach aus, als könnten die Nordkalifornier ihren Siegeszug auch gegen die Ducks fortsetzen. Scott Hannan(8.) und Scott Parker(17.) sorgten im ersten Drittel für eine 2-0 Führung der Sharks.
Der Vorsprung erwies sich jedoch als trügerisch. Die Mighty Ducks kamen wie verwandelt aus der Kabine und nahmen Gästetorwart Vesa Toskala unter Dauerbeschuss. Sekunden vor der zweiten Drittelpause war der Bann gebrochen als Andy McDonald(40.) erstmals die Scheibe an Toskala vorbei ins Netz befördern konnte.
Die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel zur Mitte des letzten Durchgangs binnen 49 Sekunden, als Petr Sykora(48.) und Verteidiger Ruslan Salei(49.) die Ducks in Front brachten.

 

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