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2003-12-10 

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SPIELTAG 10.12.2003

Tampa Bay - N.Y. Islanders 2-5 (0-0/2-2/0-3)

Kenny Jonsson, Janne Niinimaa, Shawn Bates und Trent Hunter beim kollektiven Torjubel.

Zum ersten Mal seit Anfang November konnten die New York Islanders wieder zwei Partien in Folge gewinnen, indem sie heute Nacht den Tampa Bay Lightning, zu Gast im mit nur 10.860 Besuchern besetzten Nassau Coliseum, mit 5-2 Toren das Nachsehen gaben.
Die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel dabei erst im Schlussdrittel der Begegnung als Radek Martinek(44.), Mark Parrish(49.) und mit einem 'Empty Netter' Jason Blake(60.en) gleich drei Mal für die Islanders trafen.
Zunächst schien alles im Sinne der Lightning zu laufen. Nach einem torlosen Eröffnungsdrittel gingen sie im Mittelabschnitt durch Tore von Pavel Kubina(30.) und Ruslan Fedotenko(34.) mit 2-0 in Front. Dem zweiten Treffer der Gäste war ein Fehler von Aaron Asham vorausgegangen und Islanders Coach reagierte, indem er Trent Hunter(36.) neben Michael Peca und Shawn Bates(39.) stürmen ließ. Eine Maßnahme die sich auszahlte. Binnen fünf Spielminuten egalisierte diese Formation den Spielstand.

St. Louis - Toronto 3-2 OT (0-0/2-1/0-1/1-0)
Die Toronto Maple Leafs haben nach acht Siegen in Folge in den St. Louis Blues ihren Meister gefunden. Chris Pronger(61.pp) beendete nach 30 Sekunden in der Overtime bei Überzahl die Erfolgsserie der Kanadier, die sich aber schon glücklich schätzen konnten zumindest einen Zähler ergattert zu haben, nachdem kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit Joe Nieuwendyk(60.) den 2-2 Gleichstand markiert hatte.
Der Sieg der Blues ging auch aufgrund der Spielanteile völlig in Ordnung. Die Gäste machten die Räume eng und ließen kaum Torchancen der Leafs zu. Nur 15 Mal konnten diese Gästegoalie Chris Osgood prüfen. Deutlich mehr Arbeit hatte dessen Gegenüber Ed Belfour. Zur Mitte der Partie musste sich Torontos erfahrener Schlussmann zwei Mal nach Schüssen von Mark Rycroft(28.) und Dallas Drake(33.sh) geschlagen geben.
Nur zwei Minuten danach reagierte Torontos Teamkapitän Mats Sundin(35.) am schnellsten, schnappte sich die Scheibe und schob diese durch die Schoner von Osgood, zum mehr als schmeichelhaften 1-2 ein.

Calgary - Minnesota 1-2 (0-0/0-2/1-0)
Den Calgary Flames fehlte heute Nacht das Quentchen Glück im Abschluss, das nötig gewesen wäre um im Xcel Energy Center von St. Paul zu bestehen und die Erfolgsfahrt mit einem siebten Sieg in Folge fortzusetzen.
Die Westkanadier waren über weite Strecken der Partie das dominante Team gewesen zeigten aber im Abschluss Nerven. Im Gegensatz zu ihren Gastgebern, die im Mitteldrittel durch Andrei Zyuzin(24.) und Pascal Dupuis(33.pp) konsequent die sich ihnen bietenden Einschussmöglichkeiten nutzten.
Hoffnung auf eine Spielwende schöpften die Flames in den letzten fünf Spielminuten nachdem Martin Gelinas(56.) der Anschlusstreffer gelungen war. Es sollte aber der Ehrentreffer bleiben.
Minnesotas Goalie Manny Fernandez sicherte seinen Wild die zwei Heimpunkte mit insgesamt 31 Saves.

Carolina - Edmonton 3-2 (2-0/0-0/1-2)
Mit den Carolina Hurricanes und den Edmonton Oilers trafen zwei Mannschaften im Skyreach Center aufeinander, die zuletzt nicht gerade von Erfolgen verwöhnt waren. Edmonton konnte nur einen Sieg aus den letzten sieben Partien einfahren und die Hurricanes waren zuletzt drei Mal in Folge punktlos geblieben.
Das Tor der Kanadier hütete erstmals seit einem Monat wieder Tommy Salo und der Schwede wurde eiskalt von Marty Murray(12./17.) erwischt, der ihm im ersten Durchgang gleich zwei Mal bezwingen konnte.
Die Hausherren zeigten sich auch im Mitteldrittel desolat, hatten aber Glück, dass die Hurricanes manches Geschenk nicht annahmen. Unmittelbar nach der zweiten Pause nutzte Radim Vrbata(42.pp) doch noch ein Powerplay zum Torerfolg und Carolina lag scheinbar uneinholbar mit 3-0 in Front.
Die Oilers steigerten sich aber in der letzten Viertelstunde begannen zu kämpfen und siehe da, es wurde noch einmal spannend. Alexei Semenov(57.) und Ales Hemsky(60.pp) konnten den Rückstand noch einmal verkürzen. Für ein Happy End war es jedoch schon zu spät.

Pittsburgh - Vancouver 3-4 OT (1-0/1-2/1-1/0-1)

Markus Naslund(VAN) avancierte zum Matchwinner.

Vor allem ein Mann machte heute Morgen im GM Place von Vancouver den Unterschied zwischen den Pittsburgh Penguins und den Vancouver Canucks aus - Markus Naslund(24./34.pp/47./61.). Der schwedische Teamkapitän der Westkanadier erzielte alle vier Tore seiner Mannschaft, führte diese zu einem 4-3 Overtimeerfolg und übernahm mit dem zweiten '4-Tore Spiel' seiner Karriere in der NHL-Scorerliste den ersten Platz vor Colorados Alex Tanguay.
Die Penguins mit bisher 17 Punkten das schlechteste Team der Liga hatten sich als unangenehmerer Gegner als erwartet erwiesen. Vor allem im Überzahlspiel erwiesen sie sich als hellwach. Zwei Mal durch Milan Kraft(10.pp) und Drake Berehowsky(29.pp) nutzten die Gäste ein Powerplay zur Führung.
Nachdem Markus Naslund im Schlussdrittel seinen zehnten NHL-Hattrick komplettiert hatte, schien die Partie gelaufen, doch Milan Kraft(54.) hatte noch einen Treffer in peto, bezwang seinen Ex-Kollegen Johan Hedberg im Tor der Canucks und rettete seinen Penguins einen Ehrenpunkt.

 

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