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2003-12-07 

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SPIELTAG 07.12.2003

Nashville - St. Louis 1-4 (1-2/0-0/0-2)
Die für Verhältnisse der Predators fast unglaubliche Serie von sechs Siegen in Folge fand in St. Louis am vergangenen Abend schließlich ein Ende. Trotzdem weist ihre Bilanz immer noch eine sehr gute Statistik von zehn Erfolgen und drei Niederlagen in 13 Spielen auf, was ihnen eine gute Platzierung in der Western Conference, sowie in der Central Division verschafft.
In der von beiden Seiten sehr zurückhaltend geführten Partie setzten sich die Gastgeber erwartungsgemäß durch. Erwartungsgemäß allein deshalb, weil die Blues sieben ihrer letzten neun Heimspiele für sich entscheiden konnten und zudem in 16 Begegnungen zu Hause gegen die Predators erst drei Mal den Kürzeren gezogen hatten. Dass es diesmal reichte, ermöglichte die überzeugende Leistung der Defensivabteilung der Hausherren, welche die meisten Angriffe der 'Säbelzahntiger' schon im Keim erstickten, sowie die gute Chancenverwertung der Angriffsreihen.
Bereits nach weniger als zehn Minuten hatten sich die Blues eine beruhigende 2-0 Führung durch die Tore von Mike Danton(8.) und Pavol Demitra(9.) erkämpft, ehe Nashvilles Vladimir Orszagh(15.) verkürzen konnte. Doch die Butter vom Brot ließen sich die Blues nicht mehr nehmen, denn nach einem ereignisarmen zweiten Durchgang gelang Mark Rycroft(43./58.) ein Doppelschlag und somit der verdiente 4-1 Sieg der Blauen.

Philadelphia - Boston 1-1 (0-1/1-0/0-0/0-0)
Die Spitzenreiter der NHL, die Philadelphia Flyers, kamen in Bosten über ein 1-1 Unentschieden nicht hinaus. Sie waren zudem die weitaus weniger aktive Mannschaft auf dem Eis, denn lediglich 23 Mal feuerten sie auf Goalie Andrew Raycroft, während die Bruins Jeff Hackett 39 Mal prüften.
Die beschämende 0-6 Niederlage vom Donnerstag zu Hause gegen die Toronto Maple Leafs wollten die Gastgeber am vergangenen Abend wettmachen und kamen deshalb wie die Feuerwehr aus der Kabine. Sie setzten die Gäste von Beginn an stark unter Druck und wurden bereits nach weniger als neun Minuten durch ein Tor von Sergei Samsonov(9.pp) für ihre Mühen belohnt. Im weiteren Spielverlauf waren sie jedoch nicht mehr in der Lage den überragenden Flyers-Schlussmann zu bezwingen, so dass wie schon oft in der Vergangenheit mindestens ein Unentschieden für Phildelphia herausspringen sollte. Tatsächlich rächte sich das Auslassen der Torchancen, denn Mark Recchi(24.) glich zu Beginn des Mittelabschnitts aus. Weil kein weiterer Spieler sich mehr in die Scorerlisten eintragen konnte, blieb es bei dem schmeichelhaften Remis.
Philadelphias Erfolgsbilanz von zwölf Siegen und drei Unentschieden, bei nur einer Niederlage, innerhalb der letzten 16 Partien, bleibt also beeindruckend. Boston hingegen befindet sich in einem Tief und muss sich noch steigern, um die Erstplatzierten der Northeast Division aus Toronto einzuholen.

Tampa Bay - Buffalo 3-1 (1-1/1-0/1-0)
Ein Treffer zur rechten Zeit brachte für die Tampa Bay Lightning die Wende, um die längste Serie ohne Sieg seit der Saison 2001-02 zu stoppen. Dmitry Afanasenkov(20.) traf sieben Sekunden vor der ersten Pausensirene zum erlösenden 1-1 Ausgleich, nachdem alles Negative für die Gäste mit dem 0-1 durch Jean-Pierre Dumont(9.) wieder seinen gewohnten Lauf nehmen sollte.
'Ich glaube, das war das wichtigste Tor des Spieles, nachdem wir, so denke ich, eines der schlechtesten Dittel seitdem ich vier Jahre hier verantwortlich bin, abgeliefert haben', gestand auch Tampa Bay Trainer John Tortorella nach der Partie. 'Unser Team hat danach einen Weg gefunden, Energie zu tanken und richtig gutes Eishockey zu spielen.' In der Tat waren die ersten 19 Minuten und 53 Sekunden der Lightnings nicht der Rede wert und sie durften sich erneut bei Schlussmann Nikolai Khabibulin bedanken, dass es nicht deutlicher stand. Der Russe war auch schon während der Negativserie ein starker Rückhalt und verbuchte heute überzeugende 37 Saves.
Während die Sabres in der Intensität nicht nachließen, kamen die Lightnings besser ins Spiel und forderten Buffalo Goalie Martin Biron zusehends. Dave Andreychuk(31.) und Fredrik Modin(47.) schafften es schließlich Biron noch zweimal zu überwinden, so dass die Mannschaft aus der Southeast Division zum ersten Mal seit dem 20. November wieder drei Treffer in einer Begegnung erzielen konnte.

Detroit - Toronto 2-5 (1-0/1-3/0-2)
Einen über weite Phasen der Partie packenden Schlagabtausch lieferten sich heute Nacht die beiden Titelrivalen aus Detroit und Toronto im einzigen Aufeinandertreffen der Saison im Air Canada Centre von Toronto. War es zunächst noch Brett Hull(20.), mit seinem 731. Karrieretor, welches ihn auf Platz drei der ewigen Bestenliste befördert, vorbehalten die Red Wings mit 1-0 in Führung zu bringen, besiegelten am Ende zwei Doppelschläge die Niederlage der Gäste aus den USA.
Kurz nach der ersten Pause konnte Bryan Marchment(23.) die Gästeführung zunächst einmal egalisieren. Der anschließende offene Schlagabtausch der beiden Teams gipfelte im ersten Doppelschlag der Ahornblätter in der 34. Spielminute. Zunächst sorgte Tie Domi(34.), mit seinem dritten Saisontor für das 2-1, das Gary Roberts(34.) nur 23 Sekunden später auf 3-1 weiter ausbauen konnte. Die Freude über den Zwei-Tore-Vorsprung dauerte allerdings ebenfalls nur wenige Sekunden. Brendan Shanahan(35.) konnte die Partie mit dem Anschlußtreffer wieder offener gestalten.
Zu Beginn des Schlussdrittels bestimmten zunächst die "Rotflügel" deutlich das Geschehen auf dem Eis. Zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Im Gegenteil! Ein erneuter Doppelschlag der Kanadier, durch Mats Sundin(55.) und Joe Nieuwendyk(56.) innerhalb von 51 Sekunden beendete alle Punkteambitionen der Gäste. Ungefährdet brachte Toronto den nun wieder deutlichen Vorsprung über die restliche Zeit und konnte die eigene Siegesserie damit bereits auf beachtliche acht Spiele ausbauen.

Carolina - Montreal 1-3 (0-1/0-0/1-2)
Nur 24 Stunden nach dem 1-1 beider Mannschaften in Carolina, kam es in Kanada zum 'Rematch', das die Canadiens dieses Mal mit 3-1 für sich entscheiden konnten und damit seit fünf Partien ungeschlagen sind. Die Gastgeber wirkten über die gesamte Distanz als reiferes Team, so dass der Erfolg auch in Ordnung ging. Ein Schlüssel war Torhüter Jose Theodore, der die gute Arbeit seiner Vorderleute nahezu perfekt ergänzte und sich nur zum zwischenzeitlichen 1-2 durch Danny Markov(52.pp) geschlagen geben musste und insgesamt 22 Saves verbuchte.
Die Begegnung begann von beiden Seiten äußerst verhalten, ehe Andreas Dackell(18.) die 19.971 Zuschauer mit seinem vierten Saisontreffer erlöste. Im Mittelabschnitt erspielten sich die Gäste aus dem Süden sogar ein leichtes Übergewicht, doch Theodore, aber auch sein Gegenüber Kevin Weekes verhinderten Zählbares. Rookie Michael Ryder(50.) erhöhte schließlich nach 50 Minuten auf 2-0, bevor Markov die Punkteverteilung kurzzeitig wieder in Frage stellte. Saku Koivu(54.) sorgte jedoch schnell für klare Verhältnisse und traf zum 3-1 Endstand.

New Jersey - Ottawa 2-1 (0-1/0-0/2-0)
Dass im Eishockey die Vorzeichen eines Spieles sehr schnell gedreht werden können, bewiesen die Devils in dieser Nacht im Corel Centre zu Ottawa. Innerhalb von nur 79 Sekunden wandelten sie den Ausgang der Partie von einer Niederlage in einen Sieg um, nachdem die Hausherren bis zur 59. Minute mit 1-0 in Führung gelegen waren. Die Senators bleiben damit weiter unter der von ihnen gewohnten Form der letzten Jahren, während der amtierende Stanley Cup Sieger an diesem Spieltag wenigstens einen Punkt auf die stark auftrumpfenden Flyers - sie erreichten gestern nur ein Unentschieden - in der Atlantic Division aufholen konnten.
Früh gingen die Hauptstädter durch Daniel Alfredsson(3.pp) in Überzahl in Front, als gerade Jeff Friesen wegen eines Stockschlags, den er schon 39 Sekunden nach dem ersten Bully verübt hatte, auf der Strafbank saß. Das schnelle Tor brachte den Hausherren jedoch keinen Auftrieb bzw. hielten die Devils gut dagegen und ließen eine Anfangseuphorie erst gar nicht richtig entstehen.
Für einen eigenen Grund zum Jubeln sorgte Scott Niedermayer(59.) allerdings erst in der Schlussphase, indem er einen abgeblockten Schuss von Patrick Elias aus kurzer Distanz eintippen konnte. Die äußerst gute Defensivtaktik der Devils wurde schließlich doch noch durch Brian Giontas(60.) fünften Saisontreffer 18 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene mit einem Sieg gekrönt.

Chicago - N.Y. Islanders 2-5 (1-1/0-2/1-2)
Die Partie im Nassau Coliseum auf Long Island hätte die Überschrift 'Battle of loosers' (Schlacht der Verlierer) durchaus verdient gehabt, denn sowohl die Blackhawks, als auch die Islanders befinden sich in einem massiven Formtief. Vor dieser Begegnung hatten beide Teams sieben Mal hintereinander das Eis als Verlierer verlassen und befinden sich dadurch im weiten Abstand zu den Führenden in ihrer Division. Kein Wunder also, dass nur 3.863 Zuschauer die Begegnung sehen wollten.
Ein vermeintliches Spiel 'Not gegen Elend' kann aber durchaus ansprechend sein, wie an diesem Abend, denn offensiv wie defensiv gab es einige gute Aktionen zu bestaunen, wobei die Gastgeber aktiver und optisch überlegen agierten. Trotzdem gelang Chicagos Mark Bell(5.) früh das 1-0, ehe Islander Alexei Yashin(9./42.) den Gleichstand wieder herstellte. Vier weitere Tore für New York folgten - je zwei pro Drittel - womit die Auseinandersetzung zu Beginn des letzten Abschnitts schon entschieden war. Zunächst trafen der von einer Schulterverletzung wiedergenesene Dave Scatchard(29.), sowie Trent Hunter(38.) im zweiten Abschnitt, erneut Yashin und Eric Cairns(44.) machten kurz nach Start des letzten Drittels dann alles klar.
Der letzte Auftritt des Abends gehörte aber Chicagos Tyler Arnason(46.), der nach Vorarbeit von Deron Quint und Kyle Calder, seinen fünften Saisontreffer markierte. Die nach Pittsburgh zweitschlechteste Offensive der Liga belegt nun weiterhin den letzten Platz im Westen, während die Islanders jetzt immerhin den zwölften Rang im Osten inne haben.

Atlanta - Florida 4-3 OT (1-1/1-2/1-0/1-0)
Kein anderes Team in der NHL ist so erfolgreich wie die Atlanta Thrashers, wenn es zurückliegt. Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit wandelten die Jungs von Trainer Bob Hartley einen Rückstand nach 40 Minuten in einen Sieg um. Gegen dieses Team kann man sich nie in Sicherheit währen. Diese Erfahrung mussten auch die Florida Panthers machen, die heute nach Treffern von Jeff Cowan(9.pp) für die Thrashers und Matt Cullen(19.), Byron Ritchie(27.), sowie Nathan Horton(28.pp) für ihre Farben bereits mit 3-1 in Führung lagen. Shawn McEachern(36.) konnte noch vor der zweiten Sirene für die Gäste verkürzen und läutete damit die Aufholjagd ein. Die Thrashers, die eigentlich schon im zweiten Abschnitt spielbestimmend waren, kamen schließlich in der 50. Spielminute durch den ersten Saisontreffer von Ben Simon(50.) zum verdienten Ausgleich. Panthers Schlussmann Roberto Luongo hatte sich lange dagegen gewehrt. Er verzeichnete für sich über die gesamte Spieldauer hinweg 38 Saves. Aber auch sein Gegenüber Pasi Nurminen hatte nicht gerade wenig zu tun und brachte sein Team mit 14 gehaltenen Schüssen im Schlssdrittel und 31 insgesamt in die Verlängerung, die Vyacheslav Kozlov(63.) mit dem verdeckten Schuss zu Gunsten der Thrashers entschied.

Columbus - Colorado 1-5 (0-3/1-0/0-2)
Einen aufgrund eines überlegen geführten ersten Abschnitts ungefährdeten Sieg fuhren die Colorado Avalanche im heimischen Pepsi Center gegen die Columbus Blue Jackets ein. Zum ersten Mal in dieser Saison konnten die Hausherren drei Treffer in den ersten 20 Minuten verbuchen. Teemu Selanne(5.), Joe Sakic(15.pp) und Milan Hejduk(16.) nur 49 Sekunden darauf sorgten für den beruhigenden Vorsprung.
Die Gäste aus Columbus verkauften sich jedoch keinesfalls schlecht und verschafften Phillppe Sauve im Gehäuse der Avs wahrlich keinen ruhigen Abend. Der junge Backup musste insgesamt 35 Mal rettend eingreifen, war aber beim Anschlusstreffer durch Rick Nash(31.), dessen 18. Saisontreffer, machtlos. Die Blue Jackets, die nach wie vor ohne Auswärtssieg sind, wollten diesen Zustand ausgerechnet in Denver ändern und spielten weiterhin couragiert nach vorne. Doch Sauve war nicht mehr zu überwinden.
Im Stile einer Spitzenmannschaft machten die Gastgeber bei einem Powerplay im Schlussdrittel den Sack zu, nachdem Columbus nach einer Strafe gegen Rookie Aaron Johnson gleichzeitig eine Bankstrafe wegen unsportlichem Verhalten kassierte und dem Gegner so eine 5 gegen 3 Überzahlsituation bescherte. Derek Morris(48.pp) und Andrei Nikolishin(48.pp) nutzten dies zum vorentscheidenden 5-1 innerhalb von nur 35 Sekunden.

Pittsburgh - Edmonton 3-4 (2-1/1-1/0-2)
Mit einer überzeugenden Offensivleistung zu Hause gegen Pittsburgh konnten die Oilers ihre Negativserie von vier Niederlagen in Folge beenden und nehmen jetzt wieder Kurs auf die Playoffplätze. Von diesen träumen die Penguins in dieser Saison, denn wegen des Neuaufbaus des Teams mit vielen jungen Spielern belegen sie nur den letzten Rang im Osten und haben zudem die bisher geringste Anzahl an Punkten in der gesamten Liga erreicht.
Dem aber keineswegs entsprechend agierten die Gäste durchaus gefällig und hielten besonders im ersten Drittel gut dagegen. Nachdem Edmontons Mike York(3.) das 1-0 erzielt hatte, gelang erst Patrick Boileau(10.pp) der zwischenzeitliche Einstand und 29 Sekunden vor der ersten Pause Ryan Malone(20.) die erstmalige Führung. Diese baute Brian Holzinger(22.pp) genau nach zwei Minuten im Mittelabschnitt sogar auf 3-1 aus, ehe die Oilers die Handbremse lösten und Vollgas gaben.
Die Offensivbemühungen der Hausherren wurden prompt schon kurz darauf durch Ryan Smyth(24.) belohnt, jedoch gab es im weiteren Verlauf des Drittels kein erneutes Vorbeikommen am gut parierenden Gästegoalie Marc-Andre Fleury, so dass die Penguins weiterhin in Front lagen. Dies sollte sich allerdings nach weniger als drei Minuten im letzten Durchgang ändern, denn erst traf Cory Cross(41.) und weniger später reihte sich noch gewinnbringend Shawn Horcoff(23.) in die Scorerlisten ein.

Minnesota - Vancouver 1-1 (1-0/0-0/0-1/0-0)
Der spannende Kampf des letzten Jahres um die Krone in der Northwest Division, zwischen Colorado, Vancouver und Minnesota wird in diesem Jahr wohl ohne die Wild ausgetragen, denn sie belegen momentan dort nur den letzten Platz und kamen in dieser Nacht über ein schmeichelhaftes Unentschieden in British Columbia nicht hinaus. Die Canucks hingegen sind im Nordwesten, sowie in der Western Conference weiterhin gut vertreten, waren ohne ihren verletzten Top-Stürmer Markus Naslund diesmal aber nicht in der Lage das Abwehrbollwerk der Gäste entscheidend auszuhebeln.
Im Spiel hielt die Mannen aus St.Paul vor allem ihr Goalie Dwayne Roloson, der ein fast unüberwindbares Hinternis für die Hausherren darstellte. Erst knapp drei Minuten vor dem vermeintlichen Ende konnte Vancouvers Trevor Linden(58.) den 34-jährigen Kanadier überwinden und sicherte seiner Mannschaft so wenigstens einen Punkt.
Den einen Zähler für die Wild garantiert allerdings nicht nur deren Torhüter und die massive Abwehr, sondern auch deren österreichischer Linksaußen Christoph Brandner(7.). Der Rookie schoss in der siebten Minute die 1-0 Führung, nachdem er von Wes Walz den Puck erhalten hatte, der zuvor hinter dem Kasten stehend einen Check von Brendan Morrison geschickt ausgewichen war.

Washington - Los Angeles 3-7 (2-1/1-3/0-3)
Sieben Tore waren den Kings in dieser Saison bisher noch nicht gelungen. Bis heute Nacht, als die Washington Capitals zu Gast waren. Ihren Trip quer durch den Kontinent mussten die Hauptstädter am Ende teuer bezahlen, ging ihnen doch gegen Ende des Spiels scheinbar mehr und mehr der 'Sprit' aus.
Zwei Nächte nach der glatten Niederlage in New Jersey legten die Capitals zunächst mächtig los und waren scheinbar auf Wiedergutmachung bedacht. Sergei Gonchar(3.) und Robert Lang(5.pp) brachten die Gäste schnell in Führung. Sechs der ersten sieben Torschüsse der Partie wurden von den Gästen abgefeuert. Martin Straka(19.) gelang schließlich trotzdem der Anschlußtreffer für sein neues Team im Staples Center.
Im Mitteldrittel kippte die Partie dann bereits vorentscheidend. Alexander Frolov(21.) konnte zunächst ausgleichen. Trent Klatt(24.) und Michael Cammalleri(25.) drehten die Partie bereits recht deutlich in kurzer Zeit zu Gunsten der Hausherren. Auch das erneute Verkürzen der Gäste von der Ostküste durch Joel Kwiatkowski(32.) konnte daran nichts wesentliches mehr ändern.
Gegen Ende der Partie verließen die Mannen aus Washington mehr und mehr die Kräfte. Der Schlußabschnitt ging demzufolge allzu deutlich an die Hausherren. Zigmund Palffy(47.sh/53.) und erneut Michael Cammalleri(48.pp) besiegelten das Schicksal der Gäste endgültig. Olaf Kölzig wurde im Übrigen nach 48 Minuten von seinem Schicksal erlöst und durch Ersatzmann Rastislav Stana im Tor abgelöst.

Dallas - San Jose 1-2 (0-1/0-1/1-0)
Die Dallas Stars kommen diese Saison einfach nicht richtig in Tritt. Da sie es nicht schafften, mehr als 7 Schüsse pro Drittel auf das Tor von Vesa Toskala abzugeben, unterlagen sie am Abend auch den San Jose Sharks. Die wenig spektakuläre Partie wurde von einigen Härten geprägt. Allerdings konnten die Stars keines ihrer 5 Powerplays erfolgreich gestalten.
Die Kalifornier gingen durch Patrick Marleau(7.pp) zunächst in Führung. Die vermeintliche Vorentscheidung fiel dann bereits durch Nils Eckmann(32.ps) der einen Penalty, den er erhalten hatte, nachdem er zuvor von Verteidiger Jon Klemm bei einem Alleingang allzu unsanft gestoppt wurde, sicher zum 2-0 verwandeln konnte. Es dauerte anschließend bis zur 56. Spielminute, bevor auch die Texaner endlich ihre Null vom Scoreboard getilgt hatten. Pierre Turgeon(56.), der durch diesen Treffer seine 19 Spiele andauernde Durststrecke beendete, konnte zwar für die Gäste noch verkürzen, zu mehr reichte es aber für die Mannschaft von Trainer Dave Tippett nicht mehr. Immerhin hatten die Stars zum ersten Mal nach sieben Dritteln ohne Torerfolg wieder getroffen.

 

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