John LeClair(PHI) der Schütze des 'Game Winning Goal'.
Ihren elften Heimsieg in Folge fuhren heute Nacht die Philadelphia Flyers mit 3-2 Toren gegen die Phoenix Coyotes ein. Die Partie war auch ein Wiedersehen zwischen zwei Freunden, Sean Burke im Gästetor und sein 'Lehrling' aus vergangenen Jahren Robert Esche, Torsteher der Flyers.
Deutlich mehr Arbeit hatte Burke zu verrichten. Die Flyers kontrollierten von der ersten Minute an das Geschehen auf dem Eis und setzten ihre Gäste kräftig unter Druck. Nur Zählbares wollte für die Hausherren im Eröffnungsdrittel nicht herausspringen. Im Gegenteil kurz vor der Pause stellte Branko Radivojevic(20.) den Spielverlauf völlig auf den Kopf, indem er die Coyotes 1-0 in Front brachte.
Die Offensivbemühungen der Gastgeber nahmen aber auch im zweiten Drittel zu und jetzt ließen auch Treffer nicht lange auf sich warten. Jim Vandermeer(23.) mit seinem ersten Saisontor und Tony Amonte(31.) schossen die Flyers auf die Siegerstraße.
Clever brachte Philadelphia seine Führung über die Zeit, wobei John Leclair(42.) und Andrei Nazarov(42.) im Schlussabschnitt binnen 16 Sekunden noch einmal Tore austauschen konnten.
Montreal - Carolina 1-1 (0-1/0-0/1-0/0-0) Trotz spielerischer Überlegenheit mit den besseren Einschussmöglichkeiten als ihre frankokanadischen Gäste kamen die Carolina Hurricanes nicht über ein 1-1 Unentschieden gegen die Montreal Canadiens hinaus.
Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verdarb Mike Ribeiro(55.pp) mit einem Powerplaytor den Hurricanes ihren Heimauftritt und rettete seiner Mannschaft einen aufgrund der Spielanteile schmeichelhaften Punkt.
Die Hurricanes waren durch einen 'Shorthander' von Kevyn Adams(19.sh) in Front gegangen, hatten es aber anschließend versäumt mit ihren zahlreichen Torgelegenheiten die Führung weiter auszubauen. Insgesamt prüfte Carolina 36 Mal Gästegoalie Jose Theodore, doch dieser erwies sich als Spielverderber.
Anaheim - Atlanta 2-6 (0-1/1-3/1-2) Die Niederlagenserie der Mighty Ducks of Anaheim fand auch in der Philips Arena von Atlanta ihre Fortsetzung. Deutlich mit 2-6 Toren mussten sie sich zum dritten Mal in Folge, diesmal den Thrashers, geschlagen geben.
Die Hausherren hatten sich im Abschluss einfach als das effektivere Team bewiesen und zu allem Unglück der Kalifornier hatte auch ihr Schlussmann Jean-Sebastien Giguere nicht gerade seinen besten Abend erwischt. Nach J.P. Vigiers(43.) Treffer zum 5-1, der wahrlich haltbar schien, räumte Giguere, Anaheims 'Playoff-Held' im Frühjahr, seinen Kasten zu Gunsten des Schweizers Martin Gerber. Marc Savard(5.pp/28.), Jeff Cowan(35.) und Serge Aubin(37.) hatten sich desweiteren am munteren Tore schießen beteiligt.
Gerber musste nur noch einmal nach Vyacheslav Kozlovs(56.) Schuss die Scheibe hinter sich aus dem Netz holen.
Auf der Gegenseite konnte Atlantas Ersatzgoalie Byron Dafoe seinen ersten Sieg seit zehn Monaten feiern. Im seinem vierten Saisoneinsatz brachte er es auf 35 Rettungstaten. Bezwungen wurde Dafoe zwei Mal von Joffrey Lupul(35./59.). Auf den Spielausgang, sprich dem Sieg, hatte dies jedoch keine Auswirkung.
Minnesota - Calgary 1-2 (1-0/0-0/0-2) Nur 24 Stunden nach ihrem Auswärtstriumph bei den Vancouver Canucks zeigten sich die Calgary Flames ihren eigenen Fans in einer herausragenden Form. Auch im Schlussdrittel, in das sie mit einem 0-1 Rückstand gegangen waren, ließ ihr Engagement nie nach und die Tore von Shean Donovan(42.) und Jarome Iginla(60.), 23 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene, zum 2-1 Endstand waren der hochverdiente Lohn.
Die Wild hatten gleich mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in der Partie Erfolg gehabt. Nach knapp zwei Spielminuten hatte sie Pascal Dupuis(2.) in Führung gebracht. Es sollte auch die einzige nennenswerte Aktion der Gäste im Eröffnungsdrittel bleiben. Mit viel Geschick verteidigten sie ihren Vorsprung bis zur zweiten Pause und hatten sogar im Mitteldrittel einige gute Aktionen, die zu einem Erfolgserlebnis hätten führen können. Calgarys Schlussmann Miikka Kiprusoff gab sich jedoch keine Blöse mehr.