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2003-12-04 

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SPIELTAG 04.12.2003

Boston - Atlanta 6-4 (2-2/2-1/2-1)

Sergei Samsonov(BOS) muss sich gleich gegen drei Thrasher, Patrik Stefan, Daniel Tjarnqvist und Jeff Cowan, durchsetzen.

Für die Atlanta Thrashers wird die Luft an der Tabellnspitze der Southeast Division ganz schön dünn. Heute Nacht gegen die Boston Bruins verloren sie zum vierten Mal aus ihren letzten fünf Partien. Bei nun sechs mehr absolvierten Spielen beträgt Atlantas Vorsprung auf die lauernden Tampa Bay Lightning nur einen Zähler.
Jubilar Martin Lapointe(52.), er bestritt seine 700. NHL-Partie, und Rob Zamuner(59.en) mit einem 'Empty Net Goal' verdarben den Thrashers in den letzten zehn Spielminuten ihren Heimauftritt.
In der ersten halben Stunde mussten die Bruins drei Mal nach Gegentreffern von Vyacheslav Kozlov(1.), J.P. Vigier(20.) und Shawn Mceachern(23.sh) einem Rückstand hinterherlaufen. Mit Erfolg - auch aufgrund ihrer sehr disziplinierten Vorstellung. Zum ersten Mal seit dem 28. März 2001 blieben die Gäste aus Boston ohne jegliche Strafzeit.
Belohnt wurden die Mannen aus 'Beantown' durch Tore von Joe Thornton(10.), Travis Green(20.) und Michal Grosek(28.). Erstmals in Führung brachte sie Mike Knuble(37.) kurz vor der zweiten Pause. Doch auch die Thrashers meldeten sich noch einmal zurück als Marc Savard(41.) zum 4-4 Gleichstand Gästegoalie Andrew Raycroft bezwang.

Nashville - Carolina 2-1 OT (0-0/0-0/1-1/1-0)
Scott Hartnell(64.) sorgte nach 3 1/2 Minuten in der Verlängerung mit seinem Tor dafür, dass die Nashville Predators ihren fünften Sieg in Folge und damit einen neuen Franchiserekord feiern konnten.
Als Matchwinner durfte sich aber auch Predators' Schlussmann Tomas Vokoun ehren lassen. Mit insgesamt 40 Saves, war er der Hauptgarant für den doppelten Punktgewinn. Seine Paraden brachten die Hurricanes schier zur Verzweiflung. Was auch immer sie unternahmen, wie sie auch durch das Verteidigungsdrittel ihrer Gäste wirbelten - Vokoun war die Endstation.
Die Defensivabteilung der Predators war nur einmal unachtsam und dies unmittelbar nachdem David Legwand(44.) sie in Front gebracht hatte. Postwendend, nur 30 Sekunden danach, gelang NHL-Veteran Ron Francis(44.) der Ausgleich und die optisch zu Gunsten der Gastgeber einseitige Partie ging in die Overtime.

Ottawa - Florida 4-0 (1-0/2-0/1-0)
Als eine klare Angelegenheit erwies sich der Auftritt der Ottawa Senators in Sunrise, Florida. Die dort beheimateten Florida Panthers waren sichtlich überfordert und hatten nicht den Hauch einer Chance.
Von der ersten Spielminute an kontrollierten die kanadischen Gäste das Geschehen auf dem Eis. Nach nur 107 Sekunden hatten sie auch erstmals Grund zur Freude, als Abwehrrecke Zdeno Chara(2.) Floridas Goalie Roberto Luongo zum 1-0 überwand. Luongo erwies sich im weiteren Verlauf der Partie als einer der wenigen Panther, die Normalform brachten. Trotz weiterer drei Gegentreffer brachte es Floridas Torsteher auf 39 Rettungstaten.
Daniel Alfredsson(27.) sowie Jason Spezza(36.), bei beiden Treffern war Chara mit einem Assist beteiligt, erhöhten im zweiten Durchgang die Führung der Senators auf 3-0 und Martin Havlat(49.) stellte zur Mitte des dritten Drittels den 4-0 Endstand her.
Kaum Mühe seinen Kasten sauber zu halten und damit zu seinem ersten NHL-Shutout zu kommen, hatte Ottawas Schlussmann Martin Prusek.

Anaheim - Detroit 2-7 (0-2/1-4/1-1)

Sergei Fedorov(ANA) wird von Kirk Maltby(DET) bewacht.

Den Mighty Ducks of Anaheim mit Heimkehrer Sergei Fedorov, er war ja im Sommer von den Red Wings zu den Kaliforniern für US$ 40 Millionen gewechselt, wurden in der Joe Louis Arena von Detroit ganz schön die Flügel gestutzt. Gleich mit 2-7 Toren unterlagen sie den begeisternd frisch aufspielenden Hausherren.
Mark Mowers(5.) und Brett Hull(15.) hatten bereits im ersten Durchgang die Zeichen auf Sieg gestellt. Schon zu Pause konnten die Gäste froh sein nicht noch höher in Rückstand geraten zu sein.
Doch auch dies sollte sich schnell ändern. Kirk Maltby(29.), Jason Williams(30.) und Pavel Datsyuk(34./37.) ließen das Debakel der Ducks erahnen. Mit dem 5-0 im Rücken hatten die Red Wings Einsehen mit ihren Gästen und ließen es etwas ruhiger angehen.
Die knappe letzte halbe Stunde gestaltete sich zumindest nach Toren ausgeglichen. Datsyuk und Brendan Shanahan(42.) trafen noch für die Hausherren und auf Seiten der Ducks waren es Sergei Fedorov(36.) und Tony Martensson(49.) die Detroits Schlussmann Manny Legace das Nachsehen gaben.

Pittsburgh - Philadelphia 2-5 (1-2/0-2/1-1)
Schon die Vorzeichen verhießen nichts Gutes für die Pittsburgh Penguins. Die letzten vier Aufeinandertreffen mit den Philadelphia Flyers konnten sie nicht gewinnen und ihre heutigen Gastgeber sind zuhause im Wachovia Center in dieser Saison noch ungeschlagen.
Mit einer beeindruckenden Vorstellung wurden die Flyers ihrer Favoritenrolle gerecht und erledigten sich ihrer Hausaufgabe mit einem ungefährdeten 5-2 Erfolg.
Das frühe Gegntor von Matt Bradley(1.) nach bereits 20 Sekunden hatten die Hausherren schnell weggesteckt. Jeremy Roenick(6.) rückte fünf Minuten später die Kräfteverhältnisse zurecht.
Mit Radovan Somik(11.), Eric Weinrich(34.pp) und Chris Therien(35.) hatten die Flyers bis zur zweiten Pause gleich drei Schützen, die ihr erstes Saisontor feiern konnten. Die Partie war dadurch gelaufen.
Für den 5-2 Endstand sorgten im Schlussdrittel Ramzi Abid(53.pp), der noch einmal verkürzen konnte, und Mark Recchi(56.).

Buffalo - Chicago 3-2 (0-0/1-1/2-1)
So erfolglos wie zur Zeit waren die Chicago Blackhawks zuletzt vor neun Jahren in der Spielzeit 1994-95. Seit mittlerweile zwölf Partien wartet das Traditionsteam auf einen doppelten Punktgewinn. Heute Nacht mussten sie auf heimischen Eis gegen die Buffalo Sabres die achte Niederlage während ihrer Negativserie hinnehmen.
Dimitri Kalinin(42.) und Maxim Afinogenov(53.) sorgten im Schlussdrittel für den spielentscheidenden 2-Tore Vorsprung der Sabres. Die Blackhawks stemmten sich zwar in den letzten fünf Minuten mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, doch sprang hierbei nur noch das Anschlusstor von Brett Mclean(59.) heraus und am Ende standen sie wieder mit leeren Händen da.
Relatv ausgeglichen waren die ersten zwei Durchgänge verlaufen. Beide Tore zum 1-1 Zwischenstand von Daniel Briere(31.) und Bryan Berard(33.) fielen innerhalb von zwei Minuten im Mitteldrittel.

Minnesota - Edmonton 1-0 (1-0/0-0/0-0)

Auch Jason Chimera(EDM) findet in Manny Fernandez(MIN) seinen Meister.

Marian Gaborik(11.pp) nutzte gleich das erste Überzahlspiel der Minnesota Wild, heute Nacht zu Besuch in Edmonton, um seine Mannschaft mit 1-0 in Front zu bringen und diese Führung hatte bis zum Ertönen der Schlusssirene bestand.
Minnesotas erster doppelter Punktgewinn nach fünf sieglosen Spielen war auch das Verdienst ihres Schlussmannes Manny Fernandez, der mit 34 Rettungstaten zum ersten Mal in dieser Saison seinen Kasten sauber hielt.
Die Angriffsschwäche der Oilers war heute Morgen kein Novum: Bei ihren letzten vier Niederlagen schossen sie insgesamt 127(!) Mal auf das gegnerische Gehäuse und brachten es dabei auf nur drei Tore.
So kann man auch gegen einen vermeintlichen Lieblingsgegner nicht bestehen. Zum ersten Mal in 17 Aufeinanderteffen mit den Wild blieben die Oilers ohne Punkt.

 

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