Sergei Samsonov(BOS) wird von Denis Arkhipov(NAS) unsanft aufs Eis befördert.
Die Nashville Predators haben sich auch auswärts zu einem ernstzunehmenden Kontrahenten entwickelt. In ihrer Mittagsbegegnung bei den Boston Bruins konnten sie mit einem 2-1 Erfolg beide Zähler aus dem Fleet Center entführen.
Hierbei fielen alle drei Treffer im ersten Durchgang. Zunächst waren es die Hausherren, die durch Joe Thornton(7.) etwas Zählbares verbuchen konnten, doch die Predators ließen sich hiervon nicht beeindrucken, bekamen immer mehr Spielanteile und waren auch im Abschluss erfolgreich. David Legwand(8.) und Greg Johnson(14.pp) im Powerplay drehten noch vor der ersten Pause das Spiel zu Gunsten der Gäste.
Den Rest erledigte Nashvilles Schlussmann Tomas Vokoun, der in den noch folgenden zwei Dritteln gegen die anstürmenden Bruins seinen Kasten sauber hielt.
Zum ersten Mal in ihrer 6-jährigen Franchisegeschichte weisen die Nashville Predators noch Ende November mit elf Siegen bei zehn Niederlagen eine positive Bilanz aus.
Carolina - Philadelphia 2-4 (0-1/1-2/1-1) Die Philadelphia Flyers ziehen von Sieg zu Sieg und gaben sich auch in ihrer zwölften Heimpartie kein Blöße. Mit 4-2 Toren bezwangen sie gestern Abend die Carolina Hurricanes und sind nun zusammen mit den Vancouver Canucks im Westen das punktbeste Team der Liga.
Die Flyers erspielten sich ihren zehnten Heimerfolg vor allem in den ersten zwei Spielabschnitten, als sie ihren Gästen kaum einen Stich machen ließen. Jeremy Roenick(13.pp) beendete Kevin Weekes Shutout-Streak von 140 Minuten nach einer knappen Viertelstunde und Claude Lapointe(26.) sowie Joni Pitkanen(32.pp) bauten im Mittelabschnitt den Vorsprung auf 3-1 aus. Zwischenzeitlich war Carolinas Rookie Eric Staal(29.pp) der Anschlusstreffer gelungen.
Der 2-Tore Vorsprung der Flyers war aber auch zwingend nötig. In den letzten 20 Minuten drehten die Hurricanes noch einmal auf. Jesse Boulerice(50.) sorgte mit seinem zweiten Saisontor noch einmal für eine spannende Schlussphase, die erst Tony Amonte(60.en) mit einem 'Empty Netter' beendete.
San Jose - Minnesota 2-1 (1-0/1-1/0-0) Nach einem ganz schwachen Saisonstart scheinen sich die San Jose Sharks gefangen zu haben. Heute erledigten sie sich ihrer schweren Auswärtsaufgabe im Xcel Energy Center von St. Paul und fuhren gegen die Minnesota Wild mit 2-1 Toren ihren vierten Sieg in Folge ein.
Vor allem die 'Special Teams' der Kalifornier konnten erneut überzeugen. Beide Treffer der Gäste von Mike Ricci(11.pp) und Vincent Damphousse(22.pp) fielen aus einer nummerischen Überlegenheit heraus.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren überhaupt noch nicht ins Spiel gekommen und hatten nur zwei Mal Gästetorwart Vesa Toskala prüfen können. Etwas mehr Spielanteile hatten die Wild in der letzten Viertelstunde des Mitteldrittels, nachdem Andrew
Brunette(26.) den Rückstand verkürzen konnte. Mit viel Geschick verteidigten die Sharks jedoch ihren knappen Vorsprung und verließen am Ende als verdienter Sieger das Eis.
Chicago - Anaheim 3-4 (0-2/1-0/2-2) Sergei Fedorov(52.) stürzte mit seinem ersten 'Game Winning Goal' als Duck die Chicago Blackhawks noch tiefer in die Krise. Knapp neun Minuten vor Spielende nutzte Fedorov die einzige richtig gute Torchance der Mighty Ducks um den 4-3 Endstand zu markieren.
Die Gäste aus Chicago waren während der gesamten 60 Minuten das aktivere Team, mit den besseren Einschussmöglichkeiten gewesen, hatten aber nicht das Quentchen Glück auf ihrer Seite, das nötig gewesen wäre um noch einen Zähler aus dem Pond of Anaheim mitzunehmen.
mit einem Doppelschlag durch Petr Sykora(7.) und Joffrey Lupul(8.) innerhalb von 17 Sekunden zur Mitte des Eröffnungsdrittels waren die Hausherren 2-0 in Front gegangen. Anschließend stürmten fast ausschließlich die Gäste. Travis Moen(39.), Igor Radulov(48.) und mit seinem ersten Saisontor Mikhail Yakubov(51.) ließen Chicago, bei einem weiteren Gegentreffer durch Jason Krog(46.) noch auf ein Unentschieden hoffen.
Die Blackhawks sind mittlerweile seit zehn Spielen in Folge ohne Sieg.
Montreal - Washington 5-3 (3-1/1-1/1-1) Mit den Montreal Canadiens gab sich eine Mannschaft im MCI Center von Washington die Ehre, welche zuletzt starke Probleme im Abschluss hatte. Doch wenn es gegen die Capitals geht, dann treffen auch die Frankokanadier. Gleich fünf Mal gaben sie Olaf Kölzig im Tor der Hausherren das Nachsehen. Montreals höchster Sieg seit dem 5-1 am 14. Oktober gegen - Washington.
Jan Bulis(2.), Pierre Dagenais(18.) und Michael Ryder(19.pp) legten bereits im ersten Drittel den Grundstein für den Auswärtserfolg. Diesen Vorsprung konnten die Gäste in den folgenden Dritteln sogar noch zwei Mal durch Treffer von Sheldon Souray(28./42.) auf drei Tore ausbauen.
"So etwas darf einfach nicht passieren, dass man zwei, drei Mal gleich mit drei Toren hinten liegt. Man kann schon einen Rückstand aufholen aber dies nicht fortwährend," meinte eiin frustrierte Jaromir Jagr nach der Partie. Zur Aufholjagd angesetzt hatten auf Seiten der Gastgeber Robert Lang(17.), Alexander Semin(35.) und Brendan Witt(46.).
N.Y. Rangers - Pittsburgh 4-1 (1-0/0-1/3-0) Mit sechs ehemaligen Penguins im Kader stürmten die New York Rangers die Mellon Arena von Pittsburgh, entführten mit einem verdienten 4-1 Erfolg beide Punkte und sind nun schon seit vier Spielen in Folge ungeschlagen.
Zwei Drittel lang konnten die Hausherren zumindest dem Ergebnis nach mithalten, zur zweiten Pause stand es nach Toren von Martin Rucinsky(15.) und Rico Fata(29.pp) 1-1 Unentschieden, doch dann brachen bei den Penguins alle Dämme.
Gleich drei Mal musste Pittsburghs junger Schlussmann Marc-Andre Fleury im Schlussdrittel die Scheibe hinter sich aus dem Netz holen, nachdem sie dorthin New Yorks bester Mann auf dem Eis Martin Rucinsky(44.), Eric Lindros(48.) und Brian Leetch(57.sh) versenkt hatten.
St. Louis - Tampa Bay 2-2 (0-1/0-1/2-0/0-0) Dank ihrer Aufholjagd im Schlussdrittel mit zwei Toren von Eric Nickulas(43.pp) und Keith Tkachuk(50.) kamen die St. Louis Blues noch zu einer Punkteteilung in Tampa. Blues' Stürmer Scott Mellanby war nach der Partie diplomatisch und zufrieden mit dem Remis: "Den Zähler haben wir uns verdient. Ein Sieg hätte nicht dem Spielverlauf entsprochen - ebensowenig wie eine Niederlage." Vom ästhetischen Gesichtspunkt her gesehen, war das Aufeinandertreffen zwischen den beiden Spitzenreitern ihrer Divisions eher Magerkost. Stimmung kam bei den knapp 19.000 Besuchern mit Ausnahme bei den Toren ihrer Lightning von Fredrik Modin(12.) und Dan Boyle(32.pp) nur auf, wenn sich wieder einmal zwei Kontrahenten in die Haare kamen. Gleich acht Mal mussten die Schiedsrichter Strafen wegen 'Fighting' verhängen.
N.Y. Islanders - Detroit 0-6 (0-2/0-2/0-2) Kräftig unter die Kufen der Detroit Red Wings kamen die New York Islanders bei ihrem Gastauftritt in der Joe Louis Arena von Detroit. Gleich mit 0-6 Toren mussten sie sich ihren Gastgebern geschlagen geben. Mann des Abends war hierbei neben Detroits Schlussmann Manny Legace, der mit 30 Paraden seinen vierten NHL-Shutout feiern konnte, NHL-Veteran Steve Thomas(6./17.) mit zwei Toren im ersten Drittel und einer Vorlage zum vorentscheidenden 4-0 von Chris Chelios(31.). Zuvor hatte Brendan Shanahan(25.pp) noch eine Überzahlsituation der Red Wings erfolgreich abgeschlossen.
Nach einer halben Stunde war das Spiel gelaufen. Die Islanders zeigten sich zwar noch bemüht und kamen auch zu ihren Torgelegenheiten, der Ehrentreffer sollte ihnen aber nicht gelingen.
Auf der Gegenseite bewiesen dagegen Kris Draper(51.) und Brett Hull(58.pp) noch weitere zwei Mal gegen Gästeschlussmann Garth Snow Cleverness und Treffsicherheit.
Florida - Buffalo 3-4 (2-0/1-1/0-3) Die Florida Panthers haben ihre Probleme wenn sie mit einer Führung in das letzte Drittel starten. Zum zweiten Mal in Folge gaben sie einen vermeintlich sicheren Vorsprung noch aus der Hand. Daniel Briere(48./54.pp) und Taylor Pyatt(55.) bescherten mit ihren drei Treffern im Schlussabschnitt den Buffalo Sabres einen nicht mehr für möglich gehaltenen 4-3 Heimerfolg.
Zwei Drittel lang waren die Panthers ein mehr als ebenbürdiger Gegner gewesen. Zwei Mal Stephen Weiss(2./34.) und Juraj Kolnik(7.) mit seinem ersten Saisontor hatten die Gäste schon wie die sicheren Sieger aussehen lassen. Doch weit gefehlt. In der knappen letzten halben Stunde konnten sich die Panthers kaum noch aus ihrem Verteidigungsdrittel befreien, wobei Curtis Brown(38.) kurz vor der zweiten Pause die erfolgreiche Aufholjagd der Sabres einläutete.
New Jersey - Dallas 0-2 (0-0/0-1/0-1) Nichts wurde es für die New Jersey Devils aus einem neuen Franchiserekord. Mit 13 Spielen ohne Niederlage in Folge waren die Devils in der American Airlines Arena von Dallas angereist, wo sich Stars' Schlussmann Marty Turco als Spielverderber erwies. Turco brachte seine beste Saisonleistung aufs Eis und ließ die Devils mit seinen Paraden schier verzweifeln. 21 Mal war Turco Endstation für die Gäste.
21 Mal prüften auch die Texaner in der nicht nur in diesem Punkt ausgeglichen Partie Gästegoalie Martin Brodeur. Für ihn gab es aber bei den Toren von Bill Guerin(31.pp) aus kurzer Distanz und nach einer Glanzparade bei dem Rebound von Jason Arnott(57.) nichts zu halten.
Enttäuscht, aber mit Blick in die Zukunft, äußerte sich Devils' Stürmer Scott Gomez nach der Partie: "Es ist ein Gefühl als hätten wir ein Playoff-Spiel verloren. Doch uns zeichnet aus, dass wir jetzt sofort daran denken werden einen neuen Streak zu starten."
Colorado - Edmonton 4-1 (0-0/2-0/2-1) Die Colorado Avalanche sind wohl eine der wenigen Mannschaften in der Liga, die in der Lage sind den Ausfall solcher Topstürmer wie die verletzten Peter Forsberg und Paul Kariya zu kompensieren. Dann müssen eben andere die Tore schießen. Heute Nacht im Skyreach Centre von Edmonton waren dies Teamkapitän Joe Sakic(21.), sein Sturmkollege Teemu Selanne(32.pp), Dan Hinote(49.sh) sogar in Unterzahl und Martin Skoula(53.) mit seinem ersten Saisontor.
Die heimstarken Oilers waren zwar bemüht, hatten sogar mit 41 Torschüssen deutlich mehr Spielanteile, im Abschluss haperte es aber gewaltig. Nur einmal musste sich Gästeschlussmann David Aebischer bezwingen lassen, von Marc-Andre Bergeron(50.pp) zu einem Zeitpunkt als die Begegnung längst zu Gunsten der Avalanche entschieden war.