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2003-11-27 

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SPIELTAG 27.11.2003

Washington - Buffalo 2-5 (1-1/0-4/1-0)

Mike Grier(WAS) scheitert an Mika Noronen(BUF).

Nur einen Robert Lang(2.) im Team zu haben war heute Nacht für die Washington Capitals, zu Besuch in der HSBC Arena von Buffalo, zu wenig. Lang hatte bereits nach 97 Sekunden die Gäste in Front geschossen, doch damit war es auch schon vorbei mit der Herrlichkeit der G&aum;ste.
Die Sabres übernahmen nun das Kommando, mussten sich aber noch bis kurz vor Drittelende gedulden, ehe es Dimitri Kalinin(20.) erstmals gelang Washingtons Rookie-Goalie Rastislav Stana zu bezwingen. Noch mehr Probleme bekam der junge Slowake im Tor der Capitals im Mittelabschnitt. Ales Kotalik(28.), zwei Mal Miroslav Satan(34./37.) und Jean-Pierre Dumont(38.) gaben ihm gleich vier Mal das Nachsehen. Die Partie war hiermit entschieden.
zum Abschluss gelang Ivan Ciernik(48.) mit seinem ersten Saisontor noch eine kleine Ergebniskosmetik.

Carolina - N.Y. Islanders 2-0 (2-0/0-0/0-0)
Zum zweiten Mal in Folge ließ sich Kevin Weekes nicht bezwingen. Die New York Islanders bissen sich auf eigenem Eis an Carolinas Schlussmann die Zähne aus und mussten am Ende nach 28 Torschüssen die Weekes pariert hatte als Verlierer das Eis verlassen.
Innerhalb von 3 1/2 Minuten im Eröffnungsdrittel waren Josef Vasicek(15.pp) und Verteidiger Bret Hedican(18.) die vorentscheidenden Tore für die Hurricanes gelungen, die nach fünf Partien ohne Sieg erstmals wieder beide Punkte einfahren konnten.
Den Islanders, die erst ihre dritte Heimniederlage einstecken mussten, fehlte es in den noch verbleibenden Spielabschnitten an Durchschlagskraft. Optisch überlegen agierten sie im Verteidigungsdrittel der Gäste häufig zu umständlich. Die größte Chance hatte Mike Peca mit einem Rebound, Weekes konnte aber seinen Schoner gerade noch rechtzeitig ausfahren und hielt seinen Kasten sauber.

Philadelphia - Pittsburgh 1-1 (0-1/1-0/0-0/0-0)
Wenn das punktbeste Team auf den Tabellenletzten trifft, scheint dies eine klare Sache zu werden. Doch weit gefehlt die Pittsburgh Penguins gaben keineswegs von vornherein klein bei und leisteten bei dem 1-1 Remis viel Widerstand.
Nicht einmal unverdient war die 1-0 Führung der Hausherren durch ein Powerplaytor von Dick Tarnstrom(20.pp) kurz vor der ersten Pause. Mit zunehmender Spieldauer wurden aber die Gäste aus Philadelphia immer stärker und Penguins' Goalie Sebastien Caron musste mehrmals sein ganzes Können aufbieten - mit insgesamt 38 Saves beendete er die Partie. Auf seine Kappe musster er aber das Ausgleichstor von Eric Chouinard(35.) nehmen. Diesen Fehler machte Caron in der noch folgenden halben Stunde incl. Overtime mehr als wett und rettete seinen Penguins den Zähler.
Den Philadelphia Flyers bleibt der Trost, dass sie nun schon seit zehn Partien ungeschlagen sind.

N.Y. Rangers - Florida 3-3 (1-2/2-1/0-0/0-0)
Eine unterhaltsame Partie boten die Florida Panthers und die New York Rangers den 19.076 Besuchern im Office Depot Center von Sunrise. In einer mit offenem Visier geführten Partie trennten sich die Kontrahenten am Ende mit einem leistungsgerechten 3-3 Unentschieden.
Von Beginn an suchten beide Mannschaften ihr Glück in der Offensive. Mark Messier() mit seinem bereits zehnten Saisontor brachte zunächst die Gäste aus Manhattan in Front. In den folgenden Minuten übernahmen die Hausherren die Regie und forderten Rangers' Schlussmann Mike Dunham heraus.
Valeri Bure(11.) aus einer Überzahl heraus und Olli Jokinen(14./21.) mit zwei Treffern ließen es zwischenzeitlich nach einer klaren Angelegenheit für die Panthers aussehen. Doch nicht zum ersten Mal in dieser Saison ließen sich diese die Butter noch vom Brot nehmen.
Die Rangers wurden von Minute zu Minute besser und letztendlich auch noch für ihr Engagement belohnt. Eric Lindros(25.pp) und Boris Mironov(39.) bescherten ihnen noch einen Punktgewinn.
Panthers Goalie Roberto Luongo hatte sich im Schlussabschnitt mit 18 Rettungstaten als unüberwindbare Hürde für die Gäste erwiesen.

Edmonton - Detroit 1-7 (0-2/1-2/0-3)

Ethan Moreau(EDM) findet in Manny Legace(DET) seinen Meister.

Wenn schon verlieren, dann richtig. Die Edmonton Oilers hatten schnell erkannt, dass es für sie heute Nacht in der Joe Louis Arena von Detroit keinen Blumentopf zu gewinnen gibt, geschweige denn das Spiel.
Die Detroit Red Wings, zuletzt in der heimischen Arena nicht unbedingt souverän, lieferten eine ihrer besten Saisonleistungen ab und gaben den Westkanadiern mit 7-1 Toren deutlich und auch in der Höhe verdient das Nachsehen. 43 zu 16 Torschüsse zu Gunsten der Hausherren sprechen ebenso eine deutliche Sprache.
Teamkapitän Steve Yzerman(10.pp) eröffnete nach knapp zehn Minuten mit einem Powerplaytor das Torefeuerwerk der Red Wings. Es sollte nicht der einzige Überzahltreffer der Hausherren bleiben. Brendan Shanahan(23.pp), Brett Hull(40.pp) und Kris Draper(47./56.pp) verbesserten desweiteren Detroits Powerplayquote.
Als weitere Torschützen gegen die völlig desolaten Oilers konnten sich Darryl Bootland(20.), Steve Thomas(58.) sowie Schlussmann Manny Legace der sich selbst die Scheibe ins Netz beförderte und sich damit seinen Shutout verdarb. Das Ehrentor der Gäste wurde Radek Dvorak(24.) zugesprochen.

Columbus - Nashville 2-4 (1-2/0-0/1-2)
Die Columbus Blue Jackets sind ein gern gesehener Gast in den Arenen der Liga. In schöner Regelmäßigkeit geben sie auf fremden Eis die Punkte ab. Heute Nacht an die Nashville Predators und die Blue Jackets müssen weiterhin auf ihren ersten Auswärtssieg warten.
Da nützte es auch nichts dass Rick Nash(2.) nach bereits 104 Sekunden die Gäste in Front schoss. Die Freude hierüber währte gut fünf Minuten. Noch im ersten Durchgang drehten Adam Hall(8.) und Scott Walker(19.pp/46.sh) mit seinem ersten von zwei Toren das Spiel zu Gunsten der Hausherren.
Im torlosen Mitteldrittel hatten die Gäste angesichts der zahlreichen Torchancen von Nashville sogar Glück, dass ihre Hoffnungen auf zumindest einen Punktgewinn auch noch in der zweiten Pause berechtigt waren. Diese machte aber Vladimir Orszagh(42.) schnell zunichte.
Das zweite Tor der Blue Jackets erzielte Manny Malhotra(58.) als ihre Niederlage längst besiegelt war.

Dallas - Minnesota 3-1 (0-1/2-0/1-0)
Gastauftritte der Dallas Stars im Xcel Energy Center von St. Paul sind immer etwas Besonderes. Die Stars als Nachfolgefranchise der Minnesota North Stars sind bei den Fans der Wild nicht besonders beliebt umso enttäuschter mussten sie heute Nacht nach Hause fahren. Ihre Wild hatten sich mit 1-3 Toren geschlagen geben müssen.
Für die Texaner endete mit dem Achtungserfolg ihre Negativserie von fünf Auswärtsniederlagen in Folge. Ihr letzter doppelter Punktgewinn in einer fremden Arena liegt bereits einen ganzen Monat zurück, datiert am 25. Oktober.
Dabei hatte es zunächst nicht gut für die Gäste ausgesehen. Jason Wiemer(14.) brachte die Hausherren nach einer knappen Viertelstunde mit 1-0 in Front und bekanntermaßen wissen die Wild wie man einen Vorsprung über die Zeit bringt.
Doch noch vor der Pause leistete sich der Torschütze ein Vergehen mit Folgen. Mit einem Mann mehr auf dem Eis starteten die Stars in den zweiten Durchgang und ihr Topscorer Bill Guerin(22.pp) nutzte dies zum Ausgleichstor. Dallas' Rookie Mathias Tjarnqvist(29.) hatte nur sieben Minuten sein persönliches Erfolgserlebnis. Mit seinem ersten Saisontor brachte er Dallas auf die Siegerstraße.
Die Wild fanden dagegen kein Mittel gegen die kompakt stehende Abwehr ihrer Gäste und schließlich mussten sie noch ein 'Empty Net Goal' von Bill Guerin(60.en) hinnehmen.

New Jersey - Anaheim 3-3 (1-1/0-1/2-1/0-0)
Das es schwer ist in Anaheim zu gewinnen, das wissen die New Jersey Devils spätestens seit diesem Frühjahr als sie gegen die Mighty Ducks im Stanley Cup Finale standen und in deren Arena kaum einen Stich machen konnten.
Heute Morgen lieferten sich die Finalisten wiederum ein durchaus interessantes Spiel und bescherten den 16.472 Zuschauern ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende hatten die Gäste aus East Rutherford, bei denen Teamkapitän Scott Stevens seine 1.616. NHL-Partie bestritt und damit Larry Murphy in der Ewigkeitsliste der absolvierten Spiele aller Verteidiger ablöste, mit dem 3-3 Unentschieden ihren Franchiserekord von 13 Spielen ohne Niederlage eingestellt.
Das vermeintliche Siegtor der Gäste von Sergei Brylin in der Overtime wurde, da mit dem Schlittschuh erzielt, korrekterweise nach Videobeweis nicht anerkannt. Korrekterweise Grund zum Feiern hatten die Devils während der regulären Spielzeit drei Mal. Brian Rafalski(19.pp) hatte eine Überzahlsituation zur 1-0 Führung der Gäste genutzt. Doch diese währte nur 59 Sekunden, dann war Ex-Devil Petr Sykora(20.) zur Stelle.
Der Ausgleich tat dem Spiel gut. Die Devils beschränkten sich auch im Mittelabschnitt nicht nur aufs Kontern sondern suchten den offenen Schlagabtausch. Bei diesem trafen auf Seiten der Gäste Patrik Elias(44.) sowie John Madden(50.) zur zwischenzeitlichen 3-2 Führung und bei den Mighty Ducks erwies sich Sergei Fedorov(35./59.pp) eiskalt im Abschluss.

Chicago - San Jose 2-3 (0-0/1-3/1-0)
Die deutsche Fraktion in den Reihen der San Jose Sharks bescherte den Kaliforniern in ihrer Heimpartie gegen die Chicago Blackhawks einen verdienten 3-2 Erfolg. Rookie-Verteidiger Christian Ehrhoff(39.) erzielte sein erstes NHL-Tor, er hatte bereits zuvor beim 1-0 Führungstreffer von Niko Dimitrakos(22.) assistiert, und der Dingolfinger Marco Sturm konnte sich ebenfalls mit einer Vorlage, die Nils Ekman(36.) abschloss, in die Scorerlisten eintragen.
Der Heimsieg der Sharks geriet erst in den letzten Minuten wieder in Gefahr, nachdem Scott Nichol(58.) die Blackhawks wieder bis auf ein Tor herangebracht hatte. Vesa Toskala im Kasten der Hausherren, er hatte sich früh im zweiten Durchgang von Nathan Dempsey(23.) bezwingen lassen müssen, überstand aber die spannende Schlussphase mit glänzenden Paraden schadlos und baute seine Bilanz aus den letzten fünf Partien auf zwei Siege und drei Unentschieden aus.

 

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