Die Thrashers Marc Savard(re.) und Ilya Kovalchuk(li.) freuen sich über das Siegtor.
Marc Savard(29.pp) ist zur rechten Zeit genesen. Gleich im ersten Spiel nach seiner Verletzungspause schoss Atlanta Thrashers Stürmer das 'Goldene Tor' des Abends im Mitteldrittel der Heimpartie gegen die Phoenix Coyotes.
Zum zweiten Matchwinner der Thrashers, die mit dem vierten Sieg in Folge einen neuen Franchiserekord in ihrer noch jungen Teamhistorie aufstellen konnten, avancierte Schlussmann Pasi Nurminen. Mit 21 Paraden kam er zu seinem vierten NHL-Shutout.
Die Gäste aus Arizona hatten ihre besten Chancen bereits im Eröffnungsdrittel, Nurminen vereitelte dies mit Bravour und danach machte sich Ideenlosigkeit bei den Coyotes breit, die nun schon seit neun Partien hintereinander in der Fremde nicht mehr doppelt punkten konnten.
Ottawa - N.Y. Rangers 2-6 (0-1/2-3/0-2) Mit einem eindrucksvollen 6-2 Heimerfolg über die Ottawa Senators beendeten die New York Rangers ihre Negativserie von zuletzt vier Spielen ohne Sieg. Mann des Abends bei den 'Blueshirts' war hierbei Martin Rucinsky(7.) der zunächst selbst die Hausherren in Front brachte und noch zu drei weiteren Toren von Bobby Holik(22.), Brian Leetch(27.) und Alexei Kovalev(47.) die Vorarbeit leistete.
Jan Hlavac(34.pp) und Petr Nedved(47.) komplettierten das Schützenfest der Hausherren vor 18.200 Zuschauern im Madison Square Garden von Manhattan.
Die Gäste aus der kanadischen Hauptstadt enttäuschten wieder einmal auf der ganzen Linie mit Ausnahme ihres Überzahlspieles. Beide Tore von Teamkapitän Daniel Alfredsson(26.pp) und Verteidiger Wade Redden(40.pp) fielen im Powerplay.
Den Sieg der Rangers konnten die Senators aber damit nicht gefährden.
Tampa Bay - Carolina 0-0 (0-0/0-0/0-0/0-0) Nikolai Khabibulin sorgte mit insgesamt 37 Rettungstaten dafür, dass die Tampa Bay Lightning heute Nacht in Raleigh gegen die Carolina Hurricanes ihre Erfolgsserie auf vier Spiele in Folge ohne Niederlage ausbauen konnten.
Allein in der Overtime musste Khabibulin, der zu seinem 34. NHL-Shutout kam, acht Mal rettend eingreifen. Auch sein Gegenüber Kevin Weekes im Tor der Hurricanes blieb fehlerfrei, er hatte jedoch mit 21 zu parierenden Torschüssen deutlich weniger Arbeit bei seinem 16. Shutout.
Die optisch unterlegenen Gäste profitierten auch vom miserablen Überzahlspiel der Hurricanes. Sechs Mal hatten die Hausherren Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten, Für 69 Sekunden spielten sie im Mittelabschnitt sogar 5 gegen 3 ohne zählbaren Erfolg. Die Powerplayformationen der Hurricanes waren heute Nacht an Harmlosigleit nicht zu überbieten.