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2003-11-20 

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SPIELTAG 20.11.2003

Buffalo - New Jersey 1-4 (0-1/0-3/1-0)

Martin Brodeur(NJD) vereitelt die Chance von J.P. Dumont(BUF).

Die New Jersey Devils sind nicht zu stoppen. Heute Nacht konnten die amtierenden Stanley Cup Champions bereits zum zehnten Mal in Folge punkten. Die Buffalo Sabres hatten zu Gast in der Continental Airlines Arena vor nur 10.000 Zuschauern nicht den Hauch einer Chance. Im Spiel nach vorne trafen ihre Gastgeber nach Belieben und in der Defensive ließen sich die Devils auch nichts vormachen.
Bereits nach einer knappen halben Stunde war die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden. Scott Gomez(10.), Jay Pandolfo(26.sh), Brian Gionta(27.) und John Madden(30.) hatten bis zu diesem Zeitpunkt eine 4-0 Führung herausgeschossen. Die Devils ließen es draufhin etwas ruhiger angehen. Ihrem Schlussmann Martin Brodeur verdarb Daniel Briere(47.) den Shutout. Brodeur blieb jedoch der Trost mit nun 375 NHL-Siegen John Vanbiesbrouck bisher auf Rang 10 in der NHL-Ewigkeitsliste überholt zu haben.

Minnesota - Pittsburgh 6-2 (3-0/1-0/2-2)
Für Pittsburghs talentierten Schlussmann Marc-Andre Fleury wird die NHL-Luft langsam dünn. Nach einem hervorragenden Saisonstart im Oktober musste der 19-Jährige in den letzten Partien einiges an Lehrgeld bezahlen. So auch heute Nacht in der Heimpartie gegen die Minnesota Wild. Minnesota, nicht gerade als offensivstarkes Team gefürchtet, kam im 'Iglu' der Pittsburgh Penguins zu einem 6-2 Kantersieg, ihrem höchsten Erfolg in dieser Saison.
Nach knapp 20 Spielminuten, mit nur 6 Saves und drei Gegentoren von Antti Laaksonen(9./20.) und Sergei Zholtok(19.) wurde Fleury von seinen Leiden erlöst und durch Sebastien Caron ersetzt. Dem Nachfolger ging es aber auch nur bedingt besser. Marian Gaborik(35.ps) verwandelte im Mittelabschnitt einen Penalty und Alexandre Daigle(50.) sowie Pascal Dupuis(56.) gaben ihm im Schlussdrittel das Nachsehen.
Auf Seiten der in allen Positionen unterlegenen Hausherren konnten Tom Kostopoulos(44.), sein erstes Saisontor, und Ryan Malone(54.) zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben. Ein Trost für die knapp 11.000 Besucher war dies kaum.

Boston - Atlanta 4-5 OT (2-2/2-1/0-1/0-1)

In dieser Szene gegen Patrik Stefan(ATL) bleibt Felix Potvin(BOS) noch der Sieger.

Die Zeiten sind vorbei in denen man die Atlanta Thrashers unterschätzen sollte, vor allem nicht wenn sie in Rückstand geraten. Heute Nacht gaben sie dem punktbestem Team der Eastern Conference, den Boston Bruins, Dank eines Powerplayreffers in der Verlängerung von Ilya Kovalchuk(64.pp), mit 5-4 das Nachsehen und übernahmen wieder die Tabellenführung in der Southeast Division.
Während der regulären Spielzeit konnten die Hausherren in der kurzweiligen Partie gleich drei Mal einen Rückstand egalisieren. Im ersten Durchgang lagen die Bruins nach zwei schnellen Toren von Jeff Jillson(2.) und Martin Lapointe(8.pp) sogar schon 2-0 in Front. Im Mittelabschnitt waren es Glen Murray(23.pp) und Brian Rolston(35.pp), die mit zwei weiteren Powerplaytoren den Gästen einen Vorsprung verschafften.
Die Thrashers ließen sich hiervon jedoch nur bedingt beeindrucken und kamen jeweils zurück in die Partie. Ronald Petrovicky(17.) und Jeff Cowan(19.) noch vor der ersten Pause und Vyacheslav Kozlov(33.) sowie Serge Aubin(44.) überwanden Gästeschlussmann Felix Potvin zum 4-4 Zwischenstand nach 60 Spielminuten.

N.Y. Islanders - Florida 4-1 (2-1/1-0/1-0)
Neue Besen kehren besser. Für die Florida Panthers mit Interimscoach Rick Dudley gilt dies nur bedingt. Im fünften Spiel unter seiner Regie, heute gegen die New York Islanders, mussten die Panthers mit 1-4 Toren ihre dritte Niederlage aus den letzten vier Begegnungen hinnehmen.
Die Islanders erwiesen sich wieder einmal als Floridas Angstgegner. Seit mittlerweile sieben Partien in Folge warten die Panthers auf ein Erfolgserlebnis gegen das Team von Long Island.
Trent Hunter(6./45.) als zweifacher Torschütze, Mattias Timander(14.) und Shawn Bates(22.) bereiteten die Heimpleite der Panthers vor. Der Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können und das nicht nur weil Michael Peca mit einem Penalty an Ex-Islander Roberto Luongo gescheitert war.
Den Panthers blieb der schwache Trost des Ehrentreffers von Rookie Nathan Horton(8.pp) als für sie die Eishockeywelt noch in Ordnung war.

Columbus - Detroit 1-5 (0-2/0-2/1-1)
Die Columbus Blue Jackets zogen bei ihrem Gastauftritt in der Joe Louis Arena von Detroit deutlich mit 1-5 Toren den Kürzeren. Dabei hatten die Gäste mit ihrem offensiven Beginn die Red Wings ganz schön überrascht und sich auch einige guten Einschussmöglichkeiten herausgespielt. Manny Legace im Tor der Hausherren erwies sich jedoch als Spielverderber - im ersten Drittel bekam er 18 Torschüsse zu halten.
Quantitativ zwar weniger aber dagegen qualitativ besser gingen die Hausherren mit ihren Chancen um. Kris Draper(5.) und Brett Hull(7.) legten im ersten Drittel den Grundstein für den Heimerfolg der Red Wings.
Die seit nun fünf Partien in Folge ungeschlagenen Red Wings legten in den folgenden Abschnitten auch spielerisch noch einen Zahn zu. Tomas Holmstrom(26.pp), erneut Brett Hull(28.) und im Schlussdrittel Steve Thomas(48.) fünf Minuten nachdem Geoff Sanderson(43.) das Ehrentor der Gäste gelungen war, führten sie zu dem ungefährdeten Triumph.

Anaheim - Dallas 3-3 (1-1/1-2/1-0/0-0)
Die Dallas Stars müssen kleinere Brötchen backen, als man vor Saisonbeginn erwartet hätte. Mit einem 3-3 Remis trennten sie sich auf eigenem Eis von den Mighty Ducks of Anaheim und müssen befürchten sich demnächst in noch tieferen Tabellenregionen als dem momentan vorletzten Platz in der Pacific Division wiederzufinden.
Dabei hatte es heute Nacht für die Texaner zwischenzeitlich ganz gut ausgesehen. Mike Modano(16.pp), Jason Arnott(25.pp) und Jon Klemm(26.) brachten die Hausherren nach dem 0-1 Rückstand herausgeschossen von Andy McDonald(11.), er hatte einen Fehlpass von Marty Turco dankend angenommen, mit 3-1 in Front und ließen die Stars auf ein Ende ihrer Talfahrt hoffen.
Die Hausherren verloren aber in der letzten halben Stunde völlig den Faden, mussten noch zwei Treffer von Petr Sykora(37.) sowie Andy McDonald(49.pp) hinnehmen und warten nun schon seit sieben Spielen in Folge auf einen Sieg.

St. Louis - Phoenix 4-5 (1-1/2-3/1-1)
St. Louis Blues' Schlussmann Chris Osgood im bisherigen Saisonverlauf desöfteren eine große Stütze seiner Mannschaft musste in der America West Arena von Phoenix gegen die Coyotes gleich fünf Mal den Puck hinter sich aus dem Netz holen und seine Blues verloren den unterhaltsamen Schlagabtausch mit 4-5.
Die vorentscheidende Phase der Partie fand in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels statt, als Jeff Taffe(34.) und Shane Doan(37./40.) in knapp sechs Minuten glich drei Mal Osgood bezwingen konnten und die Coyotes wieder in Front schossen.
Zuvor hatten Dallas Drake(12.), Ryan Johnson(25.sh) und Chris Pronger(29.pp) einen für die Gäste eigentlich beruhigenden 3-1 Vorsprung besorgt. Auch im letzten Drittel stürmten hauptsächlich die Blues, 15 Mal prüften sie nur im Schlussdrittel Phoenixs Goalie Sean Burke. Burke ließ sich aber nur noch einmal bei Unterzahl seines Teams durch Scott Mellanby(44.pp) bezwingen.
Den Schlusspunkt und das Siegtor für die Hausherren setzte Brian Savage(1./59.).

Nashville - Los Angeles 0-3 (0-2/0-1/0-0)
So leichtfertig wie die Nashville Predators heute Morgen im Staples Center von Los Angeles mit ihren Torgelegenheiten umgingen, kann man auswärts nicht punkten. Die Predators gingen von der ersten Minute an sehr engagiert zu Werke und erarbeiteten sich mehr Spielanteile und Torchancen als die Los Angeles Kings.
Während aber Kings' Schlussmann Roman Cechmanek alles hielt was auf seinen Kasten kam, am Ende verdiente er sich mit 30 Paraden und seinem dritten Saison-Shutout seinen 100. NHL-Sieg, musste sich sein Gegenüber Tomas Vokoun schon in den ersten Minuten zwei Mal durch Sean Avery(5.) und Michael Cammalleri(7.) geschlagen geben.
Mit dem Vorsprung im Rücken agierten die Kings äußerst clever, machten die Räume eng und verlegten sich aufs Kontern. Mit Erfolg. Einen Schuss von Lubomir Visnovsky fälschte Kip Brennan(25.), ansonsten eher ein Mann fürs Grobe, bereits in der 25. Minute zum 3-0 Endstand ab.

 

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