Kevin Weekes(CAR) sichert sich die Scheibe nach einem Schuss von Tony Amonte(PHI).
Mit einem 2-2 Remis beendeten die Carolina Hurricanes im heimischen RBC Center die Erfolgsserie der Philadelphia Flyers von zuletzt sechs Siegen in Folge.
Die aufgrund der Spielanteile sehr schmeichelhafte Punkteteilung bescherten den Hausherren Jeff O'Neill(51.pp) und Niclas Wallin(58.) mit zwei Toren in der Schlussphase. An beiden Treffern war Rod Brind'Amour mit der Vorarbeit beteiligt.
In den 50 Minuten zuvor hatten die Flyers das Geschehen auf dem Eis dominiert, allein im Mittelabschnitt prüften sie 21(!) Mal Kevin Weekes im Gehäuse der Hurricanes. Dieser ließ sich jedoch erst zu Beginn des Schlussdrittels bezwingen.
Simon Gagne(44.) und Sami Kapanen(47.) ließen mit ihren Toren binnen drei Minuten die Gäste schon wie die sicheren Sieger aussehen.
Anaheim - Colorado 1-2 OT (0-0/0-0/1-1/0-1) 109 Sekunden wären in der Verlängerung noch zu absolvieren gewesen, als Teemu Selanne(64.) einen Pass von Rob Blake dankend annahm, Gästeschlussmann Jean-Sebastien Giguere keine Abwehrchance ließ und mit dem 'Game Winning Goal' die Overtime vorzeitig beendete.
Die Colorado Avalanche waren bereits in der regulären Spielzeit optisch überlegen gewesen, machten jedoch zu wenig aus ihren Torgelegenheiten. Schmerzlich vermisst wurden ihre beiden verletzten Topstürmer Peter Forsberg und Paul Kariya. Nach zwei Durchgängen stand es immer noch torlos Unentschieden.
Erst fünf Minuten vor Spielende beendete Colorados Verteidiger Adam Foote(55.) die Torflaute. Die Freude über die Führung war jedoch nur von kurzer Dauer. 86 Sekunden später überwand Vaclav Prospal(56.) den Schweizer David Aebischer im Tor der Hausherren und ließ den Mighty Ducks of Anaheim zumindest einen Ehrenpunkt aus dem Pepsi Center von Denver entführen.
Toronto - Calgary 2-3 OT (1-1/0-1/1-0/0-1)
Chuck Kobasew(CAL) macht Bekanntschaft mit dem Handschuh von Bryan Marchment(TOR).
Toni Lydman(62.) avancierte nach 84 Sekunden in der Overtime zum Matchwinner der Calgary Flames im innerkanadischen Duell gegen die Toronto Maple Leafs. Letztendlich verdient, mit 3-2 Toren gaben die Westkanadier ihren Gästen das Nachsehen.
Beide Mannschaften starteten abtastend, sehr zurückhaltend in die Partie. Richtig gute Einschussmöglichkeiten blieben Mangelware. Die erste der Gäste aus Toronto nutzte Bryan Mccabe(11.) zur 1-0 Führung. Notgedrungen mussten die Flames nun etwas mehr für die Offensive tun und dies auch mit Erfolg. Noch vor der ersten Pause gelang Steven Reinprecht(15.pp) aus einem Überzahlspiel heraus der Ausgleich.
Erneut einen Mann mehr auf dem Eis hatten die Hausherren als sie Dean Mcammond(35.pp) erstmals in Front schoss. Von den Stürmern der Maple Leafs war auch im Mittelabschnitt wenig zu sehen. Erst ein Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels bescherte ihnen doch noch einen Zähler. Teamkapitän Mats Sundin(44.pp) bezwang den zuvor wenig beschäftigten Jamie McLennan im Tor der Hausherren.
Chicago - Edmonton 2-5 (0-3/2-0/0-2) Bereits im ersten Drittel legten die Edmonton Oilers den Grundstein zu ihrem dritten doppelten Punktgewinn in Folge. In einer Zeitspanne von knapp vier Spielminuten schossen Radek Dvorak(11.), Jarret Stoll(14.) und Ethan Moreau(15.) die Hausherren gegen die Chicago Blackhawks mit 3-0 in Front.
Doch die Gäste ließen sich selbst von dem deutlichen Rückstand nicht demoralisieren und versuchten selbst ihr Glück mit unterhaltsamen Offensiveishockey. Belohnt hierfür wurden sie durch die Anschlusstreffer von Mark Bell(27.) und Scott Nichol(34.) im Mitteldrittel. Die Partie stand plötzlich wieder auf der Kippe.
Erst Raffi Torres(50.) und Radek Dvorak(59.en) mit seinem zweiten Tor an diesem Abend, einem 'Empty Netter', sorgten im Schlussabschnitt für ein Happy End der Westkanadier. Die Blackhawks konnten von ihren letzten acht Auftritten im Skyreach Centre nur eine für sich entscheiden.
Montreal - Vancouver 4-5 OT (0-0/2-2/2-2/0-1)
Trevor Linden(VAN) im Zweikampf mit Saku Koivu(MON) beim Versuch Jose Theodore(MON) zu prüfen.
Mattias Ohlund(64.) beendete mit seinem Overtime-Treffer nach gut drei Minuten in der Verlängerung das äußerst unterhaltsamen Aufeinandertreffen mit den Montreal Canadiens im General Motors Place von Vancouver zu Gunsten der Hausherren.
Bei dem offenen Schlagabtausch, welchen die Kontrahenten den 18.630 Zuschauern, darunter auch zahlreiche Fans der frankokanadischen Gäste, boten, blieben kaum noch Wünsche offen.
Die Canucks, neben den Philadelphia Flyers die einzige Mannschaft der Liga, die zuhause noch ungeschlagen ist, gerieten zwei Mal an den Rand einer Niederlage. Zunächst als Richard Zednik(21/26.) die Canadiens mit einem Doppelschlag 2-0 in Front schoss und unmittelbar nach der zweiten Pause als Andrei Markov(41.) Canucks Goalie Dan Cloutier bezwingen konnte.
Die Gastgeber hielten jedoch dagegen: Noch im Mitteldrittel sorgten Sami Salo(30.pp) sowie Brendan Morrison(37.pp) für einen ausgeglichenen Spielstand und im Schlussabschnitt der regulären Spielzeit war es Ed Jovanovski(48./52.pp), der mit seinen zwei Treffern die Canucks sogar in Führung bringen konnte. Jedoch nur für 51 Sekunden dann war Michael Ryder(52.) zur Stelle um die Partie wieder auszugleichen.
N.Y. Rangers - San Jose 2-2 (0-0/2-0/0-2/0-0) Wie sollte es anders sein. Die San Jose Sharks mussten sich wieder einmal mit einem Unentschieden zufrieden geben. Auch heute Morgen, zum zehnten Mal in dieser Saison, durften die auf eigenem Eis noch sieglosen Sharks eine Zusatzschicht einlegen, waren aber am Ende mit dem Punktgewinn gegen die New York Rangers durchaus zufrieden.
In das Schlussdrittel waren die Kalifornier nach Gegentreffern von Bobby Holik(25.) und Chris Simon(25.), sie hatten eine kollektive Auszeit der Hausherren zu Beginn des Mitteldrittels ausgenutzt, mit einem 0-2 Rückstand gestartet.
Die Sharks versuchten in den letzten 20 Minuten der regulären Spielzeit alles, um die drohende Niederlage abzuwenden und dies mit Erfolg. Alex Korolyuk(45.) sowie Marco Sturm(51.pp), der sich in dieser Saison zum Teamleader und zu einem der wertvollsten Spieler der Sharks entwickelt hat, gelangen die Treffer zum leistungsgerechten Remis.