Jamie Langenbrunner(NJD) erzielt umringt von drei Ranger das 2-0.
Sang- und klanglos gingen die New York Rangers beim Lokalderby gegen die New Jersey Devils in deren Continental Airlines Arena mit 0-5 Toren unter. Nicht den Hauch einer Chance ließen die Hausherren den auf der ganzen Linie enttäuschenden Rangers, die sich vor allem nach dem zweiten Tor der Hausherren, Jay Pandolfo(2.) hatte die Devils nach 70 Sekunden in Front gebracht, von Jamie Langenbrunner(31.pp) völlig hängen ließen und nur noch durch Provokationen gegenüber ihren Gegenspielern auf sich aufmerksam machten.
Für die Devils war es ein Leichtes das Spiel nach Hause zu schaukeln. Brian Rafalski(38.), Christian Berglund(39.) und Scott Niedermayer(49.) im Powerplay besiegelten die Pleite der Rangers.
Devils' Schlussmann Martin Brodeur verlebte in seinem Kasten einen sehr ruhigen Nachmittag und musste kaum, auf dem Papier 18 Mal, rettend eingreifen, um sich seinen 67. Shutout zu verdienen.
St. Louis - Los Angeles 1-0 (1-0/0-0/0-0) Ein Tor von Pavol Demitra(16.) nach einer guten Viertelstunde genügte den St. Louis Blues, um beide Punkte aus dem Staples Center der Los Angeles Kings zu entführen. Die Blues, welche das erste Drittel dominiert hatten, zogen sich in den folgenden Spielabschnitten zurück und verlegten sich aufs Kontern.
Jetzt kam die Zeit von Gästeschlussmann Chris Osgood, der mit 20 Saves, hiervon elf im Mitteldrittel, das 40. 'Zu-Null Spiel' seiner NHL-Karriere absolvierte. Los Angeles bemühte sich zwar redlich, ihre Angriffe waren jedoch zu ideenlos, um die ersatzgeschwächten Gäste, die ohne dem für drei Partien gesperrten Keith Tkachuk und dem verletzten Doug Weight auskommen mussten, ernsthaft zu gefährden.
Vor allem im Schlussabschnitt vermisste man bei den Gastgebern ein konsequentes Aufbäumen gegen die drohenden Heimniederlage und sie blieben zum ersten Mal in dieser Saison ohne zählbaren Erfolg.
Vancouver - Boston 1-2 OT (1-0/0-1/0-0/0-1) Die Boston Bruins bauten Dank Brian Rolston(65.), dem 44 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung das 2-1 Siegtor gegen die Vancouver Canucks gelang ihre Erfolgsbilanz weiter aus. Von ihren letzten 15 Partien konnten die Bruins zehn gewinnen und blieben nur einmal punktlos. Noch besser ist ihre Ausbeute von acht Siege und einem Unentschieden gegen Konkurrenten der Western Conference.
Boston bestimmte von Spielbeginn an das Geschehen auf dem Eis, musste aber zunächst das 0-1 von Jason King(7.pp), der eine Überzahlsituation nutzte, hinnehmen. Die Westkanadier enttäuschten in der Folgezeit mit Ausnahme ihres Schlussmanns Dan Cloutier. Cloutier brachte mit seinen insgesamt 34 Paraden in der regulären Spielzeit die Bruins schier zur Verzweiflung. Nur Mike Knuble(31.pp) war nach einer halben Stunde in der Lage Cloutier zu überwinden.
Kurz zuvor war ein Treffer der Bruins von Joe Thornton nach Videobeweis nicht anerkannt worden, da sich das Gehäuse der Gäste nicht mehr in der Verankerung befand.
Montreal - Ottawa 3-2 (2-1/0-1/1-0) Im fünften Anlauf haben es die Montreal Canadiens wieder einmal geschafft gegen die Ottawa Senators zu gewinnen. Mit 3-2 Toren und zwei Punkten verließen die Frankokanadier das Eis des Corel Centres.
Wenn der Begriff 'schmeichelhaft' seine Gültigkeit hat, dann bei diesem einseitigen innerkanadischen Aufeinandertreffen. Die Hausherren machten 60 Minuten lang das Spiel, schossen insgesamt 40 Mal auf das Tor von Jose Theodore, während die Frankokanadier nur 13 Mal Patrick Lalime prüfen konnten.
Über Sieg oder Niederlage entscheiden aber weder die Spielanteile noch die Torschüsse. Ins Netz muss der Puck und dieses Kunststück schafften bei den Canadiens Jan Bulis(9.sh/53.) zwei Mal und Donald Audette(10.) nur 36 Sekunden nach Bulis' Unterzahltor im ersten Spielabschnitt.
Auf Seiten der dominanten Hausherren trafen Jason Spezza(19.pp) sowie Wade Redden(35.pp)
Atlanta - Philadelphia 0-4 (0-0/0-0/0-4) Zuhause im Wachovia Center sind die Philadelphia Flyers eine Macht. Heute Nacht konnten die Flyers mit einem 4-0 Erfolg über die Atlanta Thrashers ihre Heimbilanz auf sieben Siege und zwei Unentschieden ausbauen, sind aber noch um einiges von ihrem Franchiserekord aus der Saison 1979-80 entfernt, als sie sagenhafte 26 Partien auf eigenem Eis ungeschlagen blieben.
Die Thrashers erwiesen sich zwei Drittel lang als ebenbürdig und unangenehmer, stets gefährlicher Gast. Flyers' Schlussmann Jeff Hackett, er durfte am Ende seinen 20. Shutout feiern, erwies sich jedoch als Spielverderber und Atlantas Widerstand brach nach dem 0-1 Gegentreffer durch Sami Kapanen(42.) unmittelbar nach der zweiten Pause. Jetzt kontrollierten die Flyers das Geschehen nach Belieben und kamen nach weiteren Treffern von Simon Gagne(47.), John Leclair(53.) und Jeremy Roenick(60.pp) noch zu einem deutlichen, letztendlich auch verdienten Heimerfolg.
Washington - Carolina 2-1 (0-0/1-1/1-0) Nachdem die Carolina Hurricanes am Mittwoch in Washington mit 1-7 unter die Räder kamen, gelang ihnen die Revanche in der vergangenen Nacht zu Hause gegen die Capitals nicht und sie mussten erneut den Kürzeren ziehen. Diesmal waren die Hurricanes zwar die klar spielbestimmende Mannschaft, waren aber nicht in der Lage ihre Dominanz, die sich unter anderen im Schussverhältnis von 39-20 zu ihren Gunsten widerspiegelt, gewinnbringend zu nutzen.
Der Mann des Abends war Washingtons deutscher Goalie Olaf Kölzig, der allein im Mittelabschnitt 22 Schüsse zu halten hatte und dabei lediglich von Rookie Eric Staal(36.) bezwungen werden konnte. Zuvor hatte Peter Bondra(30.pp) bereits die zwischenzeitliche Führung für die Gäste erzielt, während Eric Cole wegen übertriebener Härte auf der Strafbank saß.
Im letzten Abschnitt verflachte die Partie zusehends, denn die Teams gingen kaum ein Risiko mehr ein und spielten nur noch sporadisch nach vorne. Erst als Carolinas Jeff O'Neill in die Kühlbox musste - er leistete sich einen illegalen Bandencheck -, konnten die Gäste in Person von Dainius Zubrus(58.pp) die zwei Punkte mit einem Rückhandschuss über die Schulter von Goalie Jamie Storr klar machen.
Florida - Pittsburgh 3-2 (1-0/2-0/0-2) Zum siebten Mal in Folge bezwangen die Panthers in dieser Nacht die gastgebenden Penguins, wobei Pittsburgh weitaus offensiver agierte, jedoch mit den Chancen zu freigiebig umging. Außerdem präsentierte sich Goalie Roberto Luongo wieder in einer bestechenden Form und ließ bei 35 Schüssen auf sein Gehäuse lediglich zwei Mal den Puck passieren.
44 Sekunden bevor das ausgeglichene Eröffnungsdrittel endete, konnte Floridas Topscorer Olli Jokinen(20.) mit einem platzierten Rückhandschuss aus nächster Nähe die Gäste in Front bringen.
Im Mittelabschnitt dauerte es gar nur 84 Sekunden, ehe sein Kollege Kristian Huselius(22.) die Führung auf 2-0 ausbauen konnte. Trotz der nun beginnenden Aufholjagd der Penguins, die immer offensiver wurden, gelang Valeri Bure(35.) knapp fünf Minuten vor der zweiten Pause noch das überraschende 3-0.
Die Gastgeber wollten sich aber noch lange nicht geschlagen geben und spielten munter weiter nach vorne. Für ihren Tatendrang belohnt wurden sie zwei Mal im letzten Durchgang, als zunächst Milan Kraft(47.) und wenig später Drake Berehowsky(49.pp) die Partie noch einmal spannend machten. Das Blatt wenden konnten sie jedoch nicht mehr.
N.Y. Islanders - Nashville 3-4 (0-1/1-2/2-1) Hatte den New York Islanders niemand gesagt, dass die Nashville Predators auf eigenem Eis nicht zu unterschätzen sind? Ehe die Gäste dies bemerkten, lagen sie auch schon vorentscheidend mit 0-3 im Hintertreffen. Marek Zidlicky(9.pp), Martin Erat(26.) und Vladimir Orszagh(35.pp) hatten jeweils Garth Snow, der heute Nacht nicht unbedingt den sichersten Eindruck machte, bezwingen können.
Die Hoffnungen der Islanders auf eine Spielwende, nachdem Mariusz Czerkawski(38.) noch vor der Pause verkürzen konnte, machte Denis Arkhipov(48.) eine knappe Viertelstunde vor Spielende zunichte, indem er den alten 3 Tore Vorsprung wieder herstellte. Dies war auch aus Sicht der Predators zwingend nötig gewesen, denn keine zwei Minuten später brachten Justin Mapletoft(50.) und Aaron Asham(53.) die Gäste aus Long Island wieder ins Spiel zurück. Der folgende Schlussspurt der Islanders blieb jedoch der Erfolg verwehrt.
Detroit - Minnesota 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0) Mit einem leistungsgerechten 1-1 Unentschieden trennten sich die Detroit Red Wings und Minnesota Wild im Xcel Energy Center von St. Paul. Die Gäste aus Detroit konnten sich bei ihrem am rechten Knie verletzten Teamkapitän Steve Yzerman(53.) bedanken, dass sie noch mit einem Zähler im Gepäck aus Minnesota abreisen können.
Yzerman gelang es acht Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit als einzigem Red Wing Minnesotas Goalie Dwayne Roloson zu überwinden. Detroits größte Chance hatte zuvor Pavel Datsyuk bei einem Penalty Shot vergeben.
Auf Seiten der Hausherren hatte Andrew Brunette(29.pp) eine der wenigen Überzahlsituationen in der sehr fair geführten Partie zur 1-0 Führung genutzt.
Dallas - Colorado 0-3 (0-1/0-2/0-0) Die Talfahrt der Dallas Stars fand auch heute im Pepsi Center von Denver seine Fortsetzung. Mit 0-3 Toren mussten die Texaner ihre fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen in Folge hinnehmen.
In den letzten sieben Aufeinandertreffen beider Teams hatte sich Dallas stets als Angstgegner der Avalanche erwiesen. Colorados letzter Sieg über die Stars datierte vom 26. Dezember 2001, lag also fast zwei Jahre zurück.
Heute Nacht ließen die Avalanche aber erst gar keine Hoffnungen der Gäste aufkeimen. Von Spielbeginn an führten die Hausherren Regie auf dem Eis. Auch das erste zählbare Erfolgserlebnis ließ nicht lange auf sich Warten. Alex Tanguay(3.) brachte die 'Avs' nach 161 Sekunden mit 1-0 in Front.
Die Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber sollte schließlich im Mittelabschnitt fallen, als Teemu Selanne(32.pp) und Steve Konowalchuk(33.) binnen 50 Sekunden zwei Mal Marty Turco bezwingen konnten.
In der noch verbleibenden Zeit konnten sich die Avalanche darauf konzentrieren ihrem Schweizer Schlussmann David Aebischer zu seinem achten NHL-Shutout, dem zweiten in diesem Jahr zu verhelfen.
Calgary - Edmonton 1-2 OT (0-1/1-0/0-0/0-1) Wie schon so oft lieferten sich die Calgary Flames und die Edmonton Oilers beim 'Kampf um Alberta' ein heißes Gefecht und begeisterten ihre Fans mit Eishockey pur. Zahlreiche harte Checks, sowie viele Torszenen gab es zu bestaunen, wobei der Puck an diesem Abend trotz der guten Einschussmöglichkeiten nur drei Mal ins Netz wollte. Schuld an dieser Misere waren die beiden Goalies Jamie McLennan und Ty Conklin, welche eine hervorragende Leistung ablieferten.
Bereits nach 195 Sekunden brachte Edmontons Mike York(4.) seine Oilers in Front, woraufhin wütende Angriffe der Hausherren folgten. Allerdings zu überhastet stürmten die Flames auf das gegnerische Gehäuse, so dass alle Chancen mehr oder weniger problemlos vereitelt werden konnten.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste immer besser ins Spiel, wodurch die Partie wieder ausgeglichener, aber keineswegs unspektakulärer verlief. Schließlich erlöste Matthew Lombardi(38.) seine Flames, nachdem Oleg Saprykin und Chris Cleary für die gute Vorarbeit gesorgt hatten.
Der vermeintlich letzte Durchgang wurde erneut von den Gastgebern dominiert, sie waren aber nicht in der Lage den besonders jetzt stark haltenden Conklin zu bezwingen. Dass sich das Auslassen von Chancen oft rächt, bewiesen die Oilers in der Overtime, als Ryan Smyth(65.) 16 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene den Siegtreffer markieren konnte.
Toronto - San Jose 2-2 (0-0/2-0/0-2/0-0) Mit einer Energieleistung erkämpften sich die San Jose Sharks noch einen Zähler gegen die Toronto Maple Leafs. 0-2 nach Gegentoren von Mats Sundin(23.pp) und Alexander Mogilny(29.sh) lagen die Sharks nach zwei Dritteln bereits im Rückstand und konnten doch noch das Spiel an sich reißen. Unmittelbar nach der zweiten Pause gelang Patrick Marleau(41.pp) nach deutscher Vorarbeit durch Marco Sturm, er hatte im ersten Durchgang einen Penalty vergeben, und Christian Ehrhoff der Anschlusstreffer. Die Hausherren machten weiter Druck und Nils Ekman(45.) durfte sich vier Minuten später über sein drittes Saisontor freuen.
In der verbleibenden Viertelstunde der regulären Spielzeit waren die Sharks, welche als einzige Mannschaft der Liga zuhause noch keine Partie gewinnen konnten, auf Grund der Spielanteile dem Siegtor wesentlich näher als ihre kanadischen Gäste. Am Ende galt es für die Kalifornier wieder eine Zusatzschicht einzulegen - bereits zum neunten Mal in dieser Saison.