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2003-10-29 

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SPIELTAG 29.10.2003

Minnesota - Buffalo 3-1 (1-0/1-0/1-1)

Dmitri Kalinin(BUF) erzielt gegen Manny Fernandez(MIN) den Ehrentreffer der Sabres.

Die Buffalo Sabres, nach einer längeren Auswärtstour mit zuletzt drei Siegen in Folge mussten sich heute Nacht in der heimischen HSBC Arena den Minnesota Wild mit 3-1 geschlagen geben. Die Wild das Überraschungsteam der letzten Saison hatten dabei zu ihrem alten Erfolgsrezept zurück gefunden. Mit einer kompakt stehenden Defensivabteilung und effektiven 'Special Teams' bereiteten sie ihren Gastgebern einen schweren Abend.
Buffalo machte über weite Strecken das Spiel die Gäste schossen aber die Tore. Kurz vor der ersten Pause war Wes Walz(18.sh) mit einem 'Shorthander' erfolgreich und Alexandre Daigle(28.pp) sowie Andrew Brunette(43.pp) konnten jeweils bei Überzahl den Vorsprung der Wild auf 3-0 ausbauen.
In der letzten Viertelstunde versuchten die Hausherren noch einmal alles, um zumindest einen Punkt zu ergattern. Dmitri Kalinin(48.) gelang der Ehrentreffer, doch beim anstürmenden Sturmlauf mit Großchancen von Miroslav Satan und Curtis Brown war Gästeschlussmann Manny Fernandez auf dem Posten.

Boston - Montreal 2-0 (1-0/1-0/0-0)
Bostons Rookie Patrice Bergeron(11.pp) erfüllte sich bei seinem ersten Auftritt im Bell Centre von Montreal, ein 2-0 Auswärtserfolg seiner Bruins, einen Traum. "Als Junge war ich kein Fan der Canadiens sondern der Quebec Nordiques. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich heute treffen konnte." Nach zehn Spielminuten konnte Bergeron im Powerplay Montreals Schlussmann Mathieu Garon zur 1-0 Führung bezwingen.
Die Canadiens hatten in den ersten zwei Durchgängen große Probleme gegen die druckvoll agierenden Bruins zum Zuge zu kommen. Boston bestimmte das Spielgeschehen und so war es keineswegs unverdient, dass Mike Knuble(31.) nach einer halben Stunde zum 2-0 einnetzte.
In Gefahr geriet der Sieg der Gäste nur noch einmal als Zinovjev für zwei Minuten auf der strafbank Platz nehmen musste, doch auch diese heikle Situation überstanden die Bruins und ihr Torhüter Felix Potvin mit Bravour. Potvin benötigte insgesamt nur 23 Saves für seinen ersten Saison-Shutout.

New Jersey - N.Y. Islanders 4-0 (1-0/1-0/2-0)

Vor ihrem Schlussmann Martin Brodeur(NJD) kannten die New Jersey Devils keine Kompromisse.

In der Fremde sind die New Jersey Devils eine Macht. Auch in ihrer vierten Auswärtspartie dieser Saison blieben die Devils ungeschlagen. Nach ihrem heutigen deutlichen 4-0 Erfolg im Nassau Coliseum der New York Islanders beträgt ihre Bilanz drei Siege und ein Remis.
Die amtierenden Stanley Cup Champions führten ihren Gastgebern vor wie man ein defensives Trap-System spielt. Die Devils benötigten nicht viele Torchancen, um die Partie nach Hause zu schaukeln. Jeff Friesen(18.) sowie Jay Pandolfo(22.) legten in den ersten zwei Dritteln den Grundstein für den Sieg, den Brian Gionta(48.) und John Madden(48.) mit ihrem Doppelschlag im Schlussabschnitt perfekt machten.
Relativ wenig Mühe sein erstes 'Zu-Null' Spiel zu bestreiten hatte Gästetorwart Martin Brodeur. Einiges an Arbeit hatten ihn bereits seine Vorderleute abgenommen.

San Jose - Carolina 0-3 (0-1/0-2/0-0)
Ein Mann genügte den Carolina Hurricanes um ihren kalifornischen Gästen, den San Jose Sharks, eine 3-0 Niederlage zuzufügen. Hurricanes Josef Vasicek(16./33.pp/37.) war der Spieler des Abends in einer kurzweiligen NHL-Partie.
Alle drei Treffer der Hausherren gingen auf das Konto des 'Czech Condor', der vor einer Minuskulisse von nur 9.655 Zuschauern in Raleigh seinen ersten NHL-Hattrick feiern durfte.
Doch auch die Sharks hatten ihre Torchancen. Vor allem in den ersten zehn Spielminuten waren sie das dominierende Team, während sich die Hausherren in ihre eigene Zone zurückzogen und sich auf ihren Schlussmann Kevin Weekes verließen.
Weekes beendete schließlich die Partie mit 28 Saves und seinem zweiten Shutout in Folge.
Ihren Frust über den bisherigen Saisonverlauf gaben die Kontrahenten bei sechs(!) Faustkämpfen freien Lauf. Die Referees mussten insgesamt 137 Strafminuten an beide Seiten verteilen.

Anaheim - N.Y. Rangers 3-1 (2-0/1-0/0-1)
Die New York Rangers haben nicht nur ein Problem, aber eines wurde heute Nacht in der Partie gegen die Mighty Ducks of Anaheim im Madison Square Garden wieder besonders offensichtlich. Den Rangers fehlt es an einem Vollstrecker. Sie erarbeiteten sich Torchance um Torchance, doch Anaheims Schlussmann Martin Gerber blieb für die Hausherren die Endstation. Erst als das Spiel längst gelaufen war, gelang es Alexei Kovalev(57.) den Schweizer im Tor der Ducks, der insgesamt 38 Rettungstaten verbuchen konnte, zu bezwingen.
Gerber bekam hierfür auch ein Sonderlob von seinem Coach Mike Babcock: "Martin war zweifelsfrei der beste Mann auf dem Eis. Darüber gibt es keine Diskussion."
Ihr Können konnten aber auch Verteidiger Sandis Ozolinsh(10.), Niclas Havelid(15.pp) und Rob Niedermayer(30.pp) unter Beweis stellen, die in der ersten halben Stunde eine 3-0 Führung herausschossen.

Nashville - St. Louis 0-1 (0-1/0-0/0-0)
Hauptsache gewonnen durften sich die St. Louis Blues nach einer äußerst schwachen und langweiligen NHL-Partie vor 15.340 Zuschauern im Savvis Center gegen die Nashville Predators trösten.
Den einzigen Treffer des Spiels erzielte, als nur 2,7 Sekunden vor der ersten Pause zu absolvieren waren, Scott Mellanby(20.pp) aus einem Powerplay heraus. Einen Pass von Pavol Demitra nahm Mellanby an und schob die Scheibe durch die Schoner von Gästegoalie Tomas Vokoun.
In den noch folgenden zwei Dritteln waren die Predators zwar ein ebenbürdiger Gegner, das ganze jedoch auf einem sehr niedrigen Niveau. St. Louis' Schlussmann Brent Johnson, der mit einem Gegentrefferschnitt von 5,29 in die Begegnung gestartet war, konnte mit 26 Rettungstaten nicht nur seine Statistik aufbessern, sondern auch seinen ersten Saison-Shutout feiern.

Chicago - Phoenix 2-2 (1-1/1-0/0-1/0-0)

Nathan Dempsey(CHI) kann aus aussichtsreicher Position Zac Bierk(PHO) nicht bezwingen.

Die Phoenix Coyotes entwickeln sich langsam zu den 'Unentschieden-Königen' der Liga. Heute Morgen in der Partie gegen die Chicago Blackhakws erkämpften sie sich zum dritten Mal in Folge ein Remis. Branko Radivojevic(47.) erzielte im Schlussabschnitt der regulären Spielzeit den leistungsgerechten 2-2 Ausgleichstreffer für die Coyotes. Bereits im ersten Drittel hatte Chris Gratton(13.), es war sein erstes Saisontor, schon einmal den Spielstand egalisieren können.
Die Gäste aus Chicago waren zwei Mal durch Igor Radulov(13.) und Ville Nieminen(23.pp), der ein 9-minütiges Powerplay der Gäste erfolgreich abschloss, in Front gegangen, sahen sich aber danach den wilden Angriffsversuchen der Hausherren ausgesetzt. Vor allem in der letzten halben Stunde nahm der Druck der Coyotes stetig zu, so dass es nur eine Frage der Zeit war, wann das 2-2 fallen sollte.

Calgary - Colorado 2-4 (0-2/1-1/1-1)
An jenem Abend, an dem die Nummer 33 von Colorados langjährigem Schlussmann Patrick Roy retired wurde, bezwangen die Colorado Avalanche ihre kanadischen Gäste, die Calgary Flames, mit 4-2 Toren.
Eine Galavorstellung der 'Avs' war der heutige doppelte Punktgewinn keineswegs. Bis zur letzten Minute mussten die Hausherren um ihren Erfolg zittern. Erst mit dem 'Empty Netter' von Rob Blake(60.en) war der Sieg unter Dach und Fach gebracht.
Dabei hatte die Partie ganz gut für die Hausherren begonnen. Bis zur ersten Pause schossen Milan Hejduk(9.pp) und Adam Foote(15..pp) einen eigentlich beruhigenden 2-0 Vorsprung heraus. Die Avalanche verloren aber in den folgenden zwei Dritteln völlig den Faden und gaben die Partie aus der Hand. Hätte Jim Cummins(33.) nicht die einzige richtige Torchance der Gastgeber ausgenutzt, für die Flames wäre eine Überraschung durchaus möglich gewesen.
Martin Gelinas(24.pp/41.pp) konnte mit seinen zwei Powerplaytreffern die Partie spannend halten.

Columbus - Vancouver 3-6 (2-2/1-1/0-3)
Dass sich die Columbus Blue Jackets zu einem ernst zunehmenden Kontrahenten entwickelt haben, bekamen auch heute Morgen die 18.630 Besucher im GM Place von Vancouver zu sehen. Zwei Drittel lang konnten die Blue Jackets mit den favorisierten und den auf heimischen Eis noch ungeschlagenen Hausherren mithalten.
Die Gäste ließen sich selbst von einem schnellen 0-2 Rückstand nach Gegentreffern von Magnus Arvedson(2.) und Markus Naslund(5.pp) nicht beeindrucken und kamen eindrucksvoll zurück ins Spiel. Noch vor der ersten Pause glichen David Vyborny(7.) sowie Darryl Sydor(10.) zum 2-2 aus und ihrem letztjährigen Rookie Rick Nash(30.) sollte sogar im Mitteldrittel die 3-2 Führung gelingen.
Columbus' Aufholjagd hatte jedoch zuviel Kraft gekostet. In der noch verbleibenden Zeit übernahmen wieder die Kanadier das Ruder und präsentierten ihren Fans ein wunderbar anzuschauendes Offensiveishockey. Dem Druck der Canucks konnten die Blue Jackets nicht stand halten. Zwei Mal Artem Chubarov(40./47.), Matt Cooke(53.) und zum Abschluss noch einmal Teamkapitän Markus Naslund(58.) führten Vancouver zum fünften Heimtriumph dieser Saison.

 

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