Anaheim - New Jersey 0-3 (0-0/0-2/0-1) (Finalstand 3-4)
Der Stanley Cup Champion 2003 heißt New Jersey Devils. Die Teufel von der Ostküste gewannen heute Nacht das alles entscheidende siebte Spiel der Finalserie gegen die Mighty Ducks of Anaheim mit 3-0 Toren und holten zum dritten Mal nach 1995 und 2000 den Cup nach East Rutherford.
In diesem Jahr gab letztendlich New Jerseys Heimvorteil den Ausschlag. Alle sieben Partien gewann jeweils die Heimmanschaft. Nach 1955 und 1965 war dies in der langjährigen NHL-Historie erst zwei Mal der Fall.
Heute Nacht ließen die Devils von der ersten Minute an nichts anbrennen und kontrollierten mit ihrem konsequentem Abwehrverhalten das Geschehen auf dem Eis. Die beste Einschussmöglichkeit des ersten Drittels hatten ebenfalls die Hausherren, doch Patrik Elias blieb nach einem Alleingang am Schoner von Jean-Sebastien Giguere, dem kein Vorwurf hinsichtlich der Niederlage gemacht werden kann, hängen.
Nach 2 1/2 Minuten im Mittelabschnitt war es dann doch geschehen. Scott Niedermayer zieht von der blauen Linie ab und Devils' Rookie Michael Rupp(23.) fälscht die Scheibe durch die Beine von Giguere zum 1-0 ab. Nach dem Rückstand wachten die Ducks auf und taten etwas mehr für die Offensive. Die Devils standen jedoch in der Abwehr gut und erwiesen sich im Abschluss als konsequenter. Ex-Duck Jeff Friesen(33.) erhöhte nach einer guten halben Stunde auf 2-0. Abgeklärt hielten die Hausherren ihre Führung bis zur zweiten Pause, von den Ducks war bis dato nur noch wenig zu sehen.
Gauml;stetrainer Mike Babcock musste reagieren und stellte seine Sturmformationen um. NHL-Veteran Adam Oates agierte im Schlussabschnitt zusammen mit Petr Sykora und Paul Kariya. Alle Mühen erwiesen sich jedoch für die Ducks als umsonst. Erneut Jeff Friesen(57.) markierte das vorentscheidende 3-0 und das Märchen von Kalifornien, als siebtplatzierte den Cup zu gewinnen, sollte nicht gelingen.
Devils' Schlussmann Martin Brodeur hielt auch im Schlussabschnitt seinen Kasten sauber, verdiente sich mit 24 Saves seinen siebten Playoff-Shutout, den dritten in den Finals und stellte damit einen neuen Playoff-Rekord auf.
Die Conn-Smythe Trophy für den besten Spieler der Playoffs bekam Brodeurs Gegenüber Jean-Sebastien Giguere überreicht.