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2003-06-01 

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SPIELTAG 01.06.2003

New Jersey - Anaheim 2-3 (0-0/1-2/1-0/0-1)
(Finalstand 1-2)
Zum ersten Mal in der Finalserie erweisen sich die Mighty Ducks of Anaheim als ebenbürdiger Gegner für die in ersten zwei Partien so dominierenden New Jersey Devils. Verteidiger Ruslan Salei(67.) erzielte nach sieben Minuten in der Verlängerung den vollauf verdienten 3-2 Siegtreffer für die Hausherren, die dadurch den Finalstand auf 1-2 verkürzen konnten.
Die Ducks zeigten bei ihrer Heimpremiere im Pond of Anaheim mehr Einsatz und Kampfkraft als in den vorherigen Aufeinandertreffen zusammen und konnten sich mit einem 2-2 Remis in die Overtime retten.
Die Emotionen auf den Rängen gingen auch auf die Spieler über, wobei sich die Hausherren schnell zwei Unterzahlsituationen einhandelten. Die Devils konnten jedoch nicht aus ihrer nummerischen Überlegenheit profitieren. In der zweiten Drittelhälfte hatten die Ducks die klareren Einschussmöglichkeiten konnten aber ebensowenig Zählbares verbuchen wie ihre Gäste.
Im Mittelabschnitt hatte das lange Warten der Kalifornier auf ihr erstes Finaltor ein Ende. Marc Chouinard(24.) gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung, nachdem zuvor Ozolinsh von der linken Bande die Scheibe Richtung Gästetor bugsiert hatte. Die Devils zeigten sich in den Minuten danach sichtlich beeindruckt und verloren den spielerischen Faden. Doch sie zeichnet auch aus, dass sie nicht viele Torchancen benötigen. Nach einer schon geklärt scheinenden Szene kommt Jamie Langenbrunner wieder an die Scheibe und dieser bedient Patrik Elias(35.) mustergültig.
Lange konnten sich die Devils jedoch über das Remis nicht freuen. Nur 45 Sekunden später erzielt Sandis Ozolinsh(55.), einer der auffälligsten Akteure auf dem Eis, das kurioseste Tor dieser Finalserie. Hinter der blauen Linie stehend schießt der Offensivverteidiger der Ducks die Scheibe ins Drittel, Martin Brodeur verlässt seinen Kasten, verliert dabei seine Kelle und läßt den Puck durch die Schoner zum 2-1 rutschen.
Die Ducks verteidigten diese Führung geschickt, wobei es ihnen ihre Gäste dabei leicht machten. Selbst zwei weitere Überzahlsituationen ließ New Jersey folgenlos verstreichen. Zehn Minuten waren im Schlussabschnitt absolviert als Grant Marshall aus Höhe der Bullykreise abzog und Scott Gomez(50.) zum erneuten Ausgleich einnetzte.

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