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2003-05-28 

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SPIELTAG 28.05.2003

Anaheim - New Jersey 0-3 (0-0/0-1/0-2)
(Finalstand 0-1)

Den Schuss von John Madden(NJD) konnte Jean-Sebastien Giguere(ANA) noch abwehren.

Nun ist es endlich so weit. Der Höhepunkt eines jeden Eishockeyjahres, die Stanley Cup Finals, haben begonnen. Die Mighty Ducks of Anaheim sind ausgezogen um den New Jersey Devils das Fürchten zu lehren. In der Continental Airlines Arena von East Rutherford traten sie nach einer Spielpause von elf Tagen, Folge des 'Sweeps' gegen die Minnesota Wild, als gut erholter Außenseiter an.
Weniger Erholungsphase hatten dagegen die Hausherren, die sich erst in sieben Spielen gegen die Ottawa Senators durchsetzen konnten. Die Devils wirkten aber keineswegs müde und starteten flott in ihre Heimaufgabe. Nach 40 Sekunden hatte John Madden bereits die erste Einschussmöglichkeit. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die Devils die größeren Spielanteile, 100%ige Torchancen blieben aber ebenso Mangelware, wie auf der Gegenseite. Die beiden Ausnahmetorhüter der diesjährigen Playoffs. Martin Brodeur und Jean-Sebastien Giguere hatten nur wenig Gelegenheiten sich auszuzeichnen.
Druckvoll kamen die Devils aus der Kabine und diesmal dauerte es nur 105 Sekunden bis Sergei Brylin den schön freigelaufenen Jeff Friesen(22.) in Szene setzte und dieser ließ mit einem satten Schuss Giguere keine Abwehrchance. Nun bekamen die Gastgeber ihre Kontrahenten immer besser in den Griff. Anaheim bekam sichtlich Probleme konnte jedoch einen höheren und vorentscheidenden Rückstand mit Glück verhindern. Ihre einzige Torchance im Mittelabschnitt hatte 1 1/2 Minuten vor Drittelende Dan Bylsma mit einem Schuss aus Höhe des linken Bullykreises.
Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis hatten die Devils ebenfalls im Schlussdrittel. Gleich zu Beginn des Durchgangs ließen sie die Ducks kaum aus ihrer Zone befreien und Patrick Elias bewies bei seinem Zuspiel auf Scott Marshall(46.), der wenig Mühe hatte zum 2-0 einzunetzen, viel Übersicht.
In den letzten zehn Spielminuten zeigten die kalifornischen Gäste zwar etwas mehr Offensivengagement, gegen die kompakt stehenden, cleveren Hausherren wirkten sie jedoch ziemlich flügellahm. Devils Ausnahmetorhüter Martin Brodeur benötigte gerade einmal 16 Saves um sich seinen fünften Playoff-Shutout zu verdienen.
Als dessen Gegenüber seinen Kasten bereits zu Gunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, setzte Jeff Friesen(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' den Schlusspunkt unter der einseitigen Partie.

 

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