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2003-05-06 

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SPIELTAG 06.05.2003

Ottawa - Philadelphia 5-1 (2-0/2-1/1-0)
(Playoffstand 4-2)

Nicht nur spielerisch sondern auch im Zweikampf, wie hier Magnus Arvedson(OTT) gegen Eric Weinrich(PHI), hatten die Senators deutliche Vorteile.

Kurz und schmerzlos bereiteten die Ottawa Senators den Philadelphia Flyers das Playoff-Aus. Die gastgebenden Flyers mussten sich heute Nacht auf eigenem Eis zum vierten Mal geschlagen geben und dürfen nun vorzeitig in die Sommerpause gehen.
Die Flyers waren bei der heutigen 1-5 Niederlage ihren kanadischen Gästen in allen Belangen unterlegen und mussten früh erkennen, dass sie gegen die schnelle, dynamische Spielweise der Senators nicht den Hauch einer Chance haben.
Von der ersten bis zur letzten Spielminute kontrollierten die Senators das Geschehen. Noch keine zehn Minuten waren absolviert, da lagen die Hausherren nach Gegentoren von Peter Schaefer(3.) und bei Unterzahl durch Mike Fisher(8.sh) auch schon mit 0-2 im Hintertreffen. Die Überzahlformationen der Flyers zeigten erneut ein Trauerspiel. Heute blieben sie bei drei Situationen mit einem Mann mehr auf dem Eis ohne Erfolgserlebnis, in der gesamten Serie konnten sie kein einziges Powerplaytor erzielen.
Wie man effektiv in Überzahl spielt zeigte ihnen Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson(35.pp), der nach einer Viertelstunde im Mitteldrittel auf 3-0 erhöhen konnte. Kurz darauf gelang Bryan Smolinski(37.) die Vorentscheidung. Daran konnte auch das Ehrentor von Michal Handzus(39.) kurz vor der zweiten Pause nichts mehr ändern. Den Schlusspunkt hinter die einseitige Partie setzte Martin Havlat(54.) erneut ein Senator.
Der Einzug in das diesjährige Conference-Final, in dem die Ottawa Senators auf die New Jersey Devils treffen werden, ist der größte Erfolg in der Franchisegeschichte der Kanadier.

Minnesota - Vancouver 7-2 (1-1/5-1/1-0)
(Playoffstand 2-3)
Todenstill wurde es im General Motors Place von Vancouver, als die heimischen Canucks ihre erste Chance vorzeitig in das Conference Finale des Westens einzuziehen mit einer desolaten Vorstellung vergaben.
Vor allem Schlussmann Dan Cloutier zeigte Nerven und ließ sich ein ums andere Mal von den schnellen Stürmern der Minnesota Wild düpieren. Noch nichts ungewöhnliches in dieser Serie war es als Richard Park(4.) die Gäste 1-0 in Front schoss. Vancouver hatte auch in den Partien zuvor schon mehrmals bewiesen, dass sie sich von einem Rückstand nicht beeindrucken lassen und es schien so als läuft auch heute Morgen alles nach Plan. Noch vor der Pause egalisierte Brendan Morrison(19.) den Spielstand.
Doch der Pausentee ist den Gästen deutlich besser bekommen, als den Canucks die im Mittelabschnitt völlig den Faden verloren und kräftig unter die Räder gerieten. Zwei Mal Cliff Ronning(22.pp/37.), Jason Marshall(28.), Andrew Brunette(31.) und Marian Gaborik(33.) mit seinem neunten Playofftor bereiteten den Westkanadiern im Mittelabschnitt ein Debakel. Schlussmann Cloutier wurde in der Drittelpause durch Rookie Alex Auld ersetzt. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt jedoch längst entschieden.
Nur noch Ergebniskorrekturen waren die folgenden Treffer von Henrik Sedin(40.) und bei Unterzahl von Wes Walz(57.sh) zum 7-2 Endstand.

Dallas - Anaheim 3-4 (1-0/1-2/1-2)
(Playoffstand 2-4)
Die Verpflichtung von Verteidiger Sandis Ozolinsh(59.) Anfang Februar hat sich für die Mighty Ducks of Anaheim jetzt erst recht ausgezeichnet. Der 30-jährige Lette markierte 66 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den 4-3 Siegtreffer für die Kalifornier, sein erstes Playofftor seit drei Jahren und schoss damit die Dallas Stars aus dem Rennen um den Stanley Cup.
Die Texaner sind nach den Detroit Red Wings, die in der ersten Playoffrunde gegen die Ducks die Segel streichen mussten, der zweite haushohe Favorit, der in Anaheim den Kürzeren zog.
Den deutlich besseren Start hatten die Stars erwischt. Im ersten Spielabschnitt waren sie das dominierende Team und so ging auch die 1-0 Führung durch Kirk Muller(6.) vollauf in Ordnung.
Nach der Pause kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Steve Thomas(23.pp) aus einem Powerplay heraus und Rookie Stanislav Chistov(25.) brachten die Ducks mit ihren Treffern binnen 118 Sekunden erstmals in Front. Doch auch die Stars konnten noch Offensivpower abrufen. Niko Kapanen(35.) gelang der nicht unverdiente Ausgleich.
Analog der Verlauf im Schlussdrittel. Ruslan Salei(44.) brachte früh die Gastgeber in Front und Dallas versuchte anschließend mit aller Macht dies auszubügeln. Stark nach Verlängerung roch es als fünf Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene Brenden Morrow(55.pp) eine Powerplay nutzte um zum 3-3 auszugleichen, doch Sandis Ozolinsh hatte etwas gegen eine Zusatzschicht und gab Dallas' Goalie Marty Turco noch das Nachsehen.

 

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