Philadelphia - Ottawa 2-5 (1-2/0-2/1-1) (Playoffstand 2-3)
Flott ging es los im fünften Aufeinandertreffen zwischen den Ottawa Senators und den Philadelphia Flyers im vollbesetzten Corel Centre von Ottawa. Gedanklich waren die kanadischen Gastgeber scheinbar noch in der Kabine. Gleich der erste Angriff der Flyers über Donald Brashear schloss Claude Lapointe(1.) nach nur 21 Sekunden mit dem 1-0 ab.
Nachdem die Senators diesen Schock überwunden hatten, kamen sie besser ins Spiel und Bryan Smolinski(8.) egalisierte noch in den ersten zehn Spielminuten mit einem Distanzschuss den Spielstand. Auch im weiteren Verlauf bis zur Drittelpause mangelte es nicht an Torchancen auf beiden Seiten. Die Schlussleute Patrick Lalime und Roman Cechmanek hatten mehrmals Gelegenheit sich auszuzeichnen. Cechmanek war jedoch machtlos, ihm war die Sicht versperrt, als Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson(16.pp) im Powerplay von der blauen Linie abzog.
Die Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten, bekamen die Gäste zu Beginn des Mittelabschnitts gleich zwei Mal. Zwar schön anzusehend, blieben diese jedoch ohne zählbaren Erfolg. Ganz anders die Gastgeber, die zunächst durch Martin Havlat(29.) mit 3-1 in Front gingen und kurz darauf durch Radek Bonk(30.pp) ihre eigene Überzahlsituation nutzten. Mit dem komfortablen Drei-Tore Vorsprung verabschiedeten sich die Senators in die Kabine.
Die Powerplaymisere der Flyers fand ihre Fortsetzung im Schlussabschnitt. Nicht nur, dass sie erneut nicht trafen, nein Peter Schaefer(47.sh) erhöhte mit einem wunderbaren Rückhandschuss in den Winkel sogar auf 5-1. Postwendend gab es noch eine Ergebniskorrektur durch Rookie Radovan Somik(48.) für die Gäste zum 5-2 Endstand.
Anaheim - Dallas 1-4 (0-2/0-1/1-1) (Playoffstand 3-2)
Die Dallas Stars haben einen Weg gefunden, Jean-Sebastien Giguere im Gehäuse der Mighty Ducks zu bezwingen und konnten so mit einem sicheren 4-1 Erfolg die Serie auf 2-3 verkürzen. Weder Detroit in der ersten Runde, noch die Stars in den ersten vier Partien des laufenden Duells konnten bisher einen Zwei-Tore-Vorsprung gegen Giguere herausspielen. Doch heute lief vieles anders. Rob Dimaio(10.) auf Vorarbeit von Mike Modano und Derian Hatcher, sowie Stu Barnes(15.) und Niko Kapanen(39.sh) in Unterzahl konnten den Hausherren bis zur zweiten Pause eine komfortable und zu diesem Zeitpunkt verdiente 3-0 Führung heraus schießen.
Giguere hatte anschließend genug und überließ seinen Platz Ersatzmann Martin Gerber, der seine Sache gut machte, jedoch sich nochmals von Niko Kapanen(56.) bei einem Alleingang knapp vier Minuten vor dem Ende geschlagen geben musste. Zuvor hatte Paul Kariya(45.) den Ducks mit dem 1-3 etwas Hoffung gemacht und Stars Schlussmann Marty Turco den Shutout verdorben. Anaheim war über den gesamten Spielverlauf zu passiv und konnte sich kaum gegen die Dallas Defensive entscheidend durchsetzen. So resultierten lediglich 15 Torschüsse aus den Angriffsbemühungen der Kalifornier.
Die Mighty Ducks müssen am Montag im sechsten Spiel vor heimischen Publikum wieder mehr Zug zum Tor zeigen, um die Sensation, dem Sieg über Dallas, perfekt zu machen.