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2003-03-07 

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SPIELTAG 07.03.2003

Toronto - Buffalo 2-4 (0-0/1-2/1-2)

Rob Ray(BUF) und Alexei Ponikarovsky(TOR) verwechselten die Sportart.

Ohne die gesperrten Darcy Tucker und Tie Domi sowie ohne den nach San Jose geschickten Alyn McCauley standen die Toronto Maple Leafs bei ihren us-amerikanischen Nachbarn, den Buffalo Sabres nur 17 Spieler zur Verfügung. Als Entschuldigung für die 2-4 Auswärtsniederlage in der HSBC Arena sollte dies aber nicht dienen.
Mangelnden Einsatz konnte man den Kanadiern, die zum dritten Mal in Folge ohne Punkt blieben, sicherlich nicht vorwerfen, im Gegenteil manchmal übertrieben sie es sogar mit der spielerischen Härte, aber im Torabschluss haperte es gewaltig.
Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Shayne Corson(22.) die Leafs nicht einmal unverdient mit 1-0 in Front. Danach gingen sie aber, im Gegensatz zu den Hausherren, zu leichtfertig mit ihren Torgelegenheiten um. Miroslav Satan(25.), er war wieder einmal der auffälligste Akteur bei den Sabres, Taylor Pyatt(35.) und im Powerplay Curtis Brown(45.pp) schossen die Sabres auf die Siegerstraße. Zwar konnte Robert Svehla(59.pp) mit dem Anschlusstreffer noch einmal für eine spannende Schlussphase sorgen, doch Curtis Brown(60.en) beendete diese mit einem 'Empty Net Goal'.

Atlanta - Washington 4-4 (1-2/2-1/1-1/0-0)
Ivan Ciernik(58.) verhinderte mit seinem 4-4 Ausgleichstreffer knapp drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eine Heimpleite der Washington Capitals und sorgte dafür, dass die Hauptstädter auch im sechsten Spiel in Folge nicht punktlos blieben.
Zunächst sah es nach einem leichten Spiel für die Hausherren aus: Jaromir Jagr(3./16.) und Jeff Halpern(21.) hatten bereits eine 3-1 Führung für die Capitals besorgt. Doch dann machte sich Leichtsinn bei den Gastgebern breit und die Thrashers kamen wieder zurück ins Spiel. Jeff Cowan(24.), Dany Heatley(6./33.pp), er hatte bereits im ersten Durchgang getroffen und Lubos Bartecko(45.) brachten die Thrashers mit 4-3 in Front. Nicht, dass sich den 'Caps' in dieser Phase keine Torgelegenheiten boten, Gästeschlussmann Pasi Nurminen wuchs aber über sich hinaus und war mit großartigen Paraden ein starker Rückhalt.

Vancouver - Columbus 4-5 OT (1-0/2-4/1-0/0-0)
Riesengroß war die Freude bei Rick Nash(63.) und seinen Columbus Blue Jackets über den 5-4 Heimerfolg gegen die Vancouver Canucks. Der Rookie in den Reihen der Hausherren fügte nach 122 Sekunden in der Verlängerung den Westkanadiern ihre erste Overtime-Niederlage in dieser Saison zu.
Die Hauptursache für den Misserfolg der Canucks war jedoch eine desolate Defensivvorstellung im Mittelabschnitt, wobei sie eine 2-0 und 3-2 Führung, herausgeschossen durch Todd Bertuzzi(8.), Markus Naslund(22.pp) und Brendan Morrison(26.) aus der Hand gaben.
Gästeschlussmann Peter Skudra musste nach vier Gegentreffern binnen knapp neun Minuten im Mittelabschnitt, bezwungen durch Ray Whitney(25.pp/29.), Jaroslav Spacek(26.pp) sowie Geoff Sanderson(35.pp) das Eis vorzeitig verlassen und wurde durch den jungen Alex Auld ersetzt, der seine Sache ganz gut machte und nur bei Nashs Siegtreffer den Kürzeren zog.
Dass die Canucks zumindest noch einen Zähler entführen konnten, war der Verdienst von Bryan Allen(44.), der zu Beginn des dritten Drittels zum 4-4 ausglich.

Carolina - Pittsburgh 4-0 (1-0/2-0/1-0)
Nach 15 Partien in der Fremde ohne doppelten Punktgewinn waren für die Carolina Hurricanes, dem Tabellenschlusslicht der Eastern Conference, die Pittsburgh Penguins der richtige Aufbaugegner. Desolat ist noch ein milder Ausdruck für die Vorstellung der Penguins auf eigenem Eis. Meist konnten sie sich nur durch unfaire Mittel helfen und hatten sogar noch Glück, dass die Gäste aus North Carolina mit ihren Überzahlsituationen leichtfertig umgingen.
Auch wenn nur ein Powerplaytor von Jeff O'Neill(3./35.pp) für die Hurricanes heraussprang, dies konnten sie sich leisten. Rookie Bruno St. Jacques(38.) mit seinem ersten Saisontor und Kevyn Adams(46.) bezwangen desweiteren Sebastien Caron und Johan Hedberg, der ab dem Schlussabschnitt den Kasten der enguins hütete.
Einen relativ ruhigen Abend verlebte Gästegoalie Kevin Weekes. 21 Saves genügten ihm zu seinem dritten Saison-Shutout.

NY Islanders - Boston 1-4 (0-2/1-0/0-2)
35 Spiele in Folge hatte Bostons Marty McInnis(7./58./59.en) nicht mehr getroffen. In der heutigen Partie gegen die New York Islanders legte er seine Ladehemmung ab und wurde mit drei Toren, seinem dritten NHL-Hattrick zum Matchwinner für die Bruins, die erstmals seit über einem Monat wieder zwei Spiele in Folge gewinnen konnten.
Rob Zamuner(5.pp) hatte gleich die erste Überzahlsituation genutzt, um die Hausherren in Führung zu bringen. Die Islanders fanden dagegen nie zu ihrem Spiel. Headcoach Peter Laviolette sah die Ursache für die 'verdiente Niederlage' in der mangelnden Einstellung seiner Mannschaft: "Man kann es sich einfach nicht erlauben ohne Kampf und Siegeswillen in eine Partie zu gehen, erst recht nicht auswärts." Den Ehrentreffer der Islanders markierte Dave Scatchard(26.pp).
Durch den 4-1 Erfolg zogen die Bruins an den punktgleichen Islanders vorbei auf Platz 7 in der Tabelle der Eastern Conference.

Phoenix - St. Louis 3-6 (0-3/0-0/3-3)
Nicht den Hauch einer Chance hatten die Phoenix Coyotes in ihrer Auswärtspartie gegen die St. Louis Blues. Sie leisteten sich einfach zuviele Strafzeiten, um die Partie für sich entscheiden zu können. Zehn Mal standen die Gäste aus Arizona mit einem Mann weniger auf dem Eis und vor allem Scott Mellanby(8.pp/19.pp/46.pp/51.pp) hatte seine Freude daran. Vier Mal traf er bei Überzahl ins Schwarze und konnte damit in seiner 1209. NHL-Partie seinen ersten Hattrick feiern.
Cory Stillman(15.) und Martin Rucinsky(59.sh) waren die beiden anderen Torschützen der Hausherren in der unterhaltsamen Partie.
Auf Seiten der Coyotes sorgten Andrei Nazarov(42.pp), Daniel Briere(43.) und Daymond Langkow(50.) in den ersten zehn Minuten des Schlussdrittels mit ihren Toren kurzzeitig für Spannung, als sie den Rückstand auf ein Tor verkürzen konnten. Die Gäste hatten aber aus den Fehlern des ersten Durchgangs nichts gelernt und mussten postwendend ein Überzahltor zur Vorentscheidung einstecken.

Minnesota - Nashville 2-2 (0-2/2-0/0-0/0-0)
Mit einem letztendlich leistungsgerechten 2-2 Unentschieden trennten sich die Minnesota Wild und Nashville Predators bei ihrem heutigen Aufeinandertreffen. Die 13.540 Besucher sahen zwei völlig verschiedene erste Drittel. Im Eröffnungsabschnitt kontrollierten die Hausherren das Geschehen auf dem Eis und gingen auch vollauf verdient nach Toren von Denis Pederson(3.) und Scott Walker(9.pp) mit einer 2-0 Führung in die erste Pause.
Im Mitteldrittel wendete sich das Blatt. Jetzt machten die Gäste aus St. Paul kräftig Druck, nahmen zeitweise Predators' Schlussmann Tomas Vokoun unter Dauerbeschuss und waren durch Sergei Zholtok(26.) sowie Pascal Dupuis(29.pp) erfolgreich. Selbst eine Führung der Wild wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen. Der Gleichstand hielt jedoch bis zur Pause.
In den letzten 25 Minuten incl. Overtime neutralisierten sich weitgehend beide Teams, wobei die Hausherren in der Verlängerung etwas mehr für die Offensive taten, wenn gleich ohne zählbaren Erfolg.

Edmonton - Los Angeles 2-1 (1-0/0-1/1-0)
Die Edmonton Oilers verschafften sich mit einem 2-1 Erfolg im Staples Center der Los Angeles Kings, einen ihrer Verfolger um einen Playoffplatz im Westen, wieder etwas Luft. Acht Punkte beträgt nun der Vorsprung der Kanadier auf die Kings.
Rookie Ales Hemsky(16.), in dem von den Oilers dominierten ersten Durchgang und Anson Carter(55.) sechs Minuten vor Spielende zeichneten sich als Torschützen der Gäste aus.
Ihren vergebenen Torchancen aus dem ersten Drittel, 19-5 lautete das Torschussverhältnis zu ihren Gunsten in den ersten 20 Minuten, trauerten die Oilers im Mittelabschnitt nach, als Lubomir Visnovsky(24.) wie aus heiterem Himmel den Spielstand egalisierte.
Die Gäste wurden darufhin achtsamer und reduzierten ihre bedingungslose Offensive. Die Partie flachte zusehends ab, aber letztendlich heiligte, Dank Carter, der Weg die Mittel.

Montreal - San Jose 3-4 OT (1-0/1-1/1-2/0-1)
Ohne ihren langjährigen Teamkapitän Owen Nolan, der schon seine Koffer Richtung Toronto gepackt hatte, kamen die San Jose Sharks in einer kurzweiligen, zeitweise hochklassigen Partie zu einem letztendlich verdienten 4-3 Heimerfolg gegen die Montreal Canadiens.
Der Mann des Abends war auf Seiten der Sharks Marco Sturm(58./64.). Der Deutsche sorgte mit seinem ersten Tor, knapp drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit für eine 3-2 Führung seiner Mannschaft und nachdem Francis Bouillon(59.) postwendend ausgeglichen hatte, markierte Sturm mit einem 'Bauerntrick' auch noch das 'Game Winning Goal' für die Kalifornier in der Overtime.
Für eine zweimalige Führung der frankokanadischen Gäste hatten zuvor Donald Audette(14.) und Chad Kilger(28.) gesorgt. Patrick Marleau(23.pp) und Adam Graves(50.) brachten aber die Sharks zurück ins Spiel.

 

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