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SPIELTAG 21.11.2002
St. Louis - Columbus 2-3 (1-1/0-0/1-2)
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Grant Marshall(CLB) hofft darus, dass Tom Barrasso() die Scheibe fallen lässt.
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Die Columbus Blue Jackets hatten in den letzten Partien desöfteren in den Schlussminuten einen vermeintlichen Sieg noch hergeschenkt. Heute Nacht gegen die St. Louis Blues drehten sie den Spies um und sicherten sich durch ein Tor von David Vyborny(60.) 47 Sekunden vor Spielende beide Punkte. Im Fallen beförderte Vyborny die Scheibe an Gästeschlussmann Tom Barrasso zum 3-2 Endstand vorbei.
Den Heimerfolg über die favorisierten Blues haben die Blue Jackets auch ihren guten 'Special Teams' zu verdanken. Ihre ersten zwei Treffer von Mike Sillinger(16.pp) sowie Grant Marshall(44.pp) entsprangen jeweils einer Überzahlsituation und mit einem Mann weniger auf dem Eis ließen sie den Blues keinen Stich.
Die Gäste waren das von der Spielanlage her wesentlich bessere Team, im Abschluss waren aber nur Pavol Demitra(1.) nach 16 Sekunden und gut 6 1/2 Minuten vor Spielende Al Macinnis(54.) erfolgreich. Auch angesichts von sechs Powerplays zu wenig für ein Spitzenteam.
Montreal - Pittsburgh 3-2 OT (0-1/2-1/0-0/1-0)
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Jean-Sebastien Aubin(PIT) wehrt einen Schuss von Richard Zednik(MON) ab.
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Auch beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Pittsburgh Penguins in den letzten drei Tagen hatten die Montreal Canadiens, Dank eines Overtimetreffers, am Ende knapp die Nase vorn.
Andrei Markov(63.) beendete nach knapp 2 1/2 Minuten in der Verlängerung mit einem Handgelenksschuss eine eher schwache NHL-Partie, in der drei der fünf Tore innerhalb von 188 Sekunden im Mittelabschnitt fielen.
Yanic Perreault(32.) sowie Richard Zednik(33.pp) trafen für die Frankokanadier bei dem furiosen Zwischenspurt und Jan Hrdina(14.pp/35.) markierte postwendend sein zweites Tor an diesem Abend zum 2-2 Zwischenstand. Hrdina hatte bereits im Eröffnungsdrittel eine Überzahlsituation der Penguins zur 1-0 Führung genutzt. Dies sollte das einzige 'Highlight' in der ersten halben Stunde bleiben. Die Partie war gekennzeichnet von vielen Abspielfehlern und kaum konstruktiv vorgetragenen Angriffsversuchen beider Teams.
N.Y. Islanders - Florida 3-3 (1-2/1-1/1-0/0-0)
Wieder einmal durften die Florida Panthers eine Zusatzschicht einlegen. Zum elften Mal in dieser Saison, so oft wie kein anderes Team, mussten die Panthers in die Verlängerung. Mit einer schmeichelhaften 3-3 Punkteteilung trennten sie sich heute von den New York Islanders.
Die Gäste aus Long Island waren über weite Strecken das wesentlich aktivere Team und hätten sich aufgrund ihrer engagierten Vorstellung einen zweiten Zähler durchaus verdient gehabt.
Die Luft der Panthers reichte heute nur für ein Drittel. Peter Worrell(12.) und Niklas Hagman(15.) brachten die Hausherren innerhalb von 2 1/2 Minuten erstmals in Front. Zuvor hatte Claude Lapointe(2.) die Islanders früh in Front geschossen.
Ab dem zweiten Durchgang spielte nur noch ein Team und zwar die Gäste. Allein Floridas Schlussmann Jani Hurme hatte etwas gegen einen doppelten Punktgewinn der Islanders. Wie ein Fels in der Brandung hütete Hurme seinen Kasten und wehrte insgesamt 39 Torschüsse ab. Nichts zu halten gab es für ihn beim Powerplaytreffer von Alexei Yashin(28.pp) und beim späteren Ausgleich von Kenny Jonsson(47.).
Einen persönlichen Meilenstein erreichte Viktor Kozlov(33.pp), der im Mittelabschnitt bei der einzigen Torchance der Panthers sein 100. NHL-Tor feiern konnte.
Dallas - Phoenix 2-2 (2-0/0-2/0-0/0-0)
Die Dallas Stars ruhten sich zu früh auf ihren Lorbeeren aus und wurden hierfür noch bitter bestraft, so dass sie sich mit einem 2-2 Unentschieden in der America West Arena von Phoenix zufrieden geben mussten.
Die Texaner hatten im ersten Durchgang ihre Gastgeber im Griff, das Spielgeschehen bestimmt und waren auch mit einer hochverdienten 2-0 Führung nach Toren von Brenden Morrow(16.) und Sergei Zubov(18.pp) innerhalb von knapp 1 1/2 Minuten in die erste Pause gegangen.
Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken gingen die Stars in der Folgezeit zu leichtfertig mit ihren herausgespielten Torchancen um und wurden hierfür bitter 'abgewatscht'.
Der seit zehn Spielen torlose Deron Quint(33.pp) setzte zum Schlagschuss an und überwand Gästetorwart Ron Tugnutt zum 1-2. Noch schlimmer kam es für die Gäste zum Ende des Durchgangs. Im Prinzip gleichzeitig mit dem Ertönen der Sirene egalisierte Danny Markov(40.) den Spielstand.
Die Stars versuchten zwar in den noch verbleibenden 25 Minuten incl. Overtime alles sich den zweiten Zähler zu sichern, scheiterten aber immer wieder an Phoenixs herausragenden Goalie Brian Boucher.
Chicago - Vancouver 3-5 (1-2/2-2/0-1)
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Turbulente Szenen spielten sich vor dem Gehäuse von Steve Passmore(CHI) ab.
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Auch die Chicago Blackhawks waren nicht in der Lage die Vancouver Canucks bei ihrer Siegesfahrt zu stoppen. Die Westkanadier konnten heute Morgen im ausverkauften General Motors Place mit 5-3 Toren ihren fünften doppelten Punktgewinn, den siebten aus den letzten acht Spielen, einfahren.
Bereits in den ersten Spielminuten stellten die Canucks die Zeichen auf Sieg. Nach 14 Sekunden traf Vancouvers 'Urgestein' Trevor Linden(1.) zum 1-0 und keine drei Minuten später verwandelte Matt Cooke(4.sh) mit seinem 'Shorthander' einen vermeintlichen Vorteil der Gäste in einen 0-2 Rückstand.
Den Blackhawks ist hoch anzurechnen, dass sie sich in den 60 Minuten nie aufgaben und auch wenn es aussichtslos schien, immer wieder zurück ins Spiel fanden. Drei Mal, durch Steve Sullivan(8.pp), Eric Daze(31.) und Tyler Arnason(35.) konnten sie einen 2-Tore Rückstand verkürzen, wurden aber am Ende ein Opfer ihrer zeitweise überharten Gangart.
Gegen die treffsicheren Powerplayformationen der Hausherren darf man sich einfach keine neun Strafzeiten erlauben. Brendan Morrison(30.pp) und der erneut auf der ganzen Linie überzeugende Teamkapitän der Canucks, Markus Naslund(35.pp/52.pp), bewiesen mit ihren drei Powerplaytreffern wieder einmal die Richtigkeit der alten Binsenweisheit, dass man auf der Strafbank sitzend kein Spiel gewinnen kann.
>> Spielstatistiken des Tages
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