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SPIELTAG 18.11.2002
Tampa Bay - Carolina 2-1 OT (0-0/0-1/1-0/1-0)
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Cory Sarich(TAM) erzielt sein zweites NHL-Tor in seiner 226. Partie.
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"Wir wären schon mit einem Punkt zufrieden gewesen, der zweite ist ein unerwarteter Bonus," meinte Cory Sarich(64.), der Torschütze zum 2-1 Siegtreffer, nach der Nachmittagspartie der Tampa Bay Lightning gegen die Carolina Hurricanes.
Auch das Ausgleichstor der Gäste aus Florida fiel sehr spät: 8 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verdarb Pavel Kubina(52.pp) die Shutout-Ambitionen des ehemaligen Lightning Kevin Weekes.
Sein Gegenüber Nikolai Khabibulin im Tor der Lightning war der herausragende Akteur auf dem Eis. Immer wieder brachte er die Hausherren mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung. Nur einmal, als sein Team mit einem Mann weniger auf dem Eis stand, gab es für Khabibulin nichts zu halten. Ron Francis(35.pp) markierte die hochverdiente 1-0 Führung für die letztjährigen Stanley Cup Finalisten.
Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Gastgeber bei 5 gegen 3 die Riesengelegenheit den Vorsprung auszubauen. 63 Sekunden lang belagerten sie erfolglos das Gehäuse der Lightning und wurden hierfür noch bitter bestraft.
"Die Abschlussschwäche ist unser Hauptproblem. 53 Minuten lang waren wir das bessere Team. Wir hatten mehr Torschüsse, wir hatten mehr Checks und gut gearbeitet, doch in den letzten Minuten haben sie uns das Spiel gestohlen," analysierte Carolinas Coach Paul Maurice das Geschehen auf dem Eis.
Anaheim - Atlanta 5-1 (1-1/3-0/1-0)
Eigentlich hatten die Atlanta Thrashers nach zuletzt ganz ansehnlichen Vorstellungen gehofft, dass ihre Talfahrt beendet sein, doch heute Nacht wurden sie von den Mighty Ducks of Anaheim wieder zurück in das Tal der Tränen geführt.
Mit 5-1 Toren entführten die Mighty Ducks of Anaheim beide Zähler aus Atlanta. Sie ließen sich auch von dem frühen Gegentor durch Vyacheslav Kozlov(5.pp) nicht aus dem Konzept bringen und bekamen gütige Mithilfe von Thrashers' Goalie Milan Hnilicka, der nicht immer den sichersten Eindruck machte. Nach den Toren von Stanislav Chistov(18.), Patric Kjellberg(21.), Kevin Sawyer(27.) und Niclas Havelid(37.pp) war für den Tschechen die Partie beendet. Seiner Statt durfte sich ab der 37. Spielminute Pasi Nurminen auszeichnen. Dem Finnen gelang dies ganz gut: Von 13 Schüssen die auf seinen Kasten kamen, musste er nur einen, den von Petr Sykora(50.) passieren lassen.
Columbus - Dallas 2-3 OT (1-0/1-0/0-2/0-1)
Dallas' Headcoach Dave Tippett hatte das richtige Näschen. Beim Stande von 0-2 aus Sicht der Stars, musste er reagieren. Er formierte seine Angriffsreihen um, die beiden Ex-Blues Pierre Turgeon und Scott Young durften fortan zusammen stürmen, und diese Maßnahme zeigte in der Schlussphase der Heimpartie gegen die Columbus Blue Jackets Erfolg.
64 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit stellte Scott Young(59.) das Remis her, Bill Guerin(54.) hatte zuvor die Aufholjagd mit seinem neunten Saisontreffer eingeläutet, und in der anschließenden Overtime gelang Pierre Turgeon(64.) der 3-2 Siegtreffer zum vierten doppelten Punktgewinn der Texaner in Folge, wobei er drei Mal das 'Game Winning Goal' markierte.
Die Gäste aus Columbus erwiesen sich 40 Minuten lang als unangenehmer Gegner. Vor allem ihr Schlussmann Marc Denis, der insgesamt 39 Torschüsse abwehrte war nicht gewillt Gastgeschenke zu verteilen. Im Spiel nach vorne zeigten sich die Blue Jackets konsequent beim Abschluss. Geoff Sanderson(11.) und Ray Whitney(34.) schossen die Gäste bis zur zweiten Pause mit 2-0 in Front.
Colorado - Phoenix 4-4 (1-0/3-1/1-2/0-0)
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Steven Reinprecht(COL) wird von Shane Doan(PHO) erfolgreich am Torschuss gehindert.
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Hart ins Gericht mit seinem Team ging Colorados Coach Bob Hartley nach dem 4-4 Unentschieden in der America West Arena von Phoenix: "Wenn man auswärts mit zwei Toren führt, dann kann man sich nicht einfach hinten reinstellen, warten was der Gegner macht und ihm dann dabei auch noch zusehen. Wir sind eigentlich die besser besetzte Mannschaft, wenn es aber an Einsatzwillen fehlt, man auch noch individuelle Fehler produziert, dann muss man sich nicht wundern, dass man am Ende nur noch mit einem Zähler nach Hause fährt."
An Einstellung hat es den Avalanche auch zu Beginn der Partie gefehlt. Erst nach einem 0-2 Rückstand, herausgeschossen durch Deron Quint(11.) und Ladislav Nagy(22.pp), wachten die Gäste aus Denver auf und es entwickelte sich eine für den neutralen Besucher abwechslungsreiche Partie. Binnen einer knappen Viertelstunde im zweiten Durchgang brachten Milan Hejduk(26.pp/40.pp) und Serge Aubin(36.) die Avalanche in Front.
Noch schlimmer kam es für die Coyotes zu Beginn des Schlussabschnitts als Joe Sakic(42.pp) erneut eine Überzahlsituation zur vermeintlich sicheren 4-2 Führung nutzte. Die Gäste ruhten sich auf ihre Lorbeeren aus und wurden hierfür postwendend bestraft: Ladislav Nagy(44.) und Mike Johnson(53.pp) retteten den Hausherren schließlich noch einen Punkt.
Nashville - Chicago 2-4 (0-2/1-1/1-1)
Chicagos Stürmer Steve Sullivan(6./52.sh) befindet sich in der Form seines Lebens. Heute Nacht war er mit zwei Toren wieder einmal der Garant für einen doppelten Punktgewinn der Blackhawks. Chicago ist seit mittlerweile sechs Spielen ungeschlagen und Sullivan erzielte hierbei fünf Tore und zwei Assists.
So richtig überzeugen, sieht man einmal von der Toreffizienz ab, konnten die Blackhawks im heimischen United Center gegen das Schlusslicht der Western Conference nicht. Die Nashville Predators waren über weite Strecken das aktivere Team, ihnen fehlte es jedoch an einem echten Vollstrecker. Ausgerechnet ein Rookie Vern Fiddler(28.) sprang für die Routiniers in die Bresche. Er verkürzte mit seinem ersten NHL-Tor auf 1-2 und leistete auch zu Clark Wilms(52.) Treffer zum 2-4 Endstand die Vorarbeit.
Auf Seiten der Hausherren konnten noch Boris Mironov(9.pp) sowie Alexei Zhamnov(29.) Gästeschlussmann Tomas Vokoun bezwingen.
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