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SPIELTAG 12.11.2002
Edmonton - Boston 1-6 (0-1/1-3/0-2)
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Jussi Markkanen(EDM) pariert den Schuss von Rob Zamuner(BOS).
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Die Boston Bruins kamen in ihrer Nachmittagspartie vor 11.123 Zuschauer zu einem hochverdienten 6-1 Heimerfolg über die Edmonton Oilers und bauten ihre Erfolgsserie auf drei Siege in den letzten vier Partien aus. Die kanadischen Gäste konnten nur ein knappes Drittel lang ihren Gastgebern Paroli bieten und hatten sogar einige Male die Gelegenheit in Front zu gehen.
Völlig unerwartet gingen die Hausherren nach einer Viertelstunde durch Glen Murray(14.) mit 1-0 in Führung. Murray spielte einen Rebound ungefährlich vor das gegnerische Tor, doch die Scheibe prallte an den Schlittschuh von Oilers' Verteidiger Janne Niinimaa und wurde ins Netz abgefälscht.
In den ersten Minuten des Mittelabschnitts besorgten Brian Rolston(21.) und Rob Zamuner(26.) die Vorentscheidung zu Gunsten der Bruins. Der Anschlusstreffer von Ethan Moreau(33.) war nur noch ein 'Schönheitsfehler'.
Dass ihr Überzahlspiel funktioniert bewiesen die Bruins in der restlichen Spielzeit: Die noch folgenden drei Tore von Brian Rolston(37.pp), Bryan Berard(47.pp) und Jonathan Girard(57.pp) entsprangen jeweils einer nummerischen Überlegenheit auf dem Eis.
Calgary - Atlanta 1-2 (0-1/0-0/1-1)
Die Calgary Flames können in Atlanta, jener Stadt aus der ihre Franchise stammt, nicht gewinnen. Seit Ligaeintritt der Thrashers in 1999 gaben sich die Flames zum vierten Mal die Ehre in Atlanta und blieben auch heute Nacht ohne doppelten Punktgewinn. Sie unterlagen dem Tabellenschlusslicht der Eastern Conference auf Grund der Spielanteile unglücklich mit 1-2 Toren.
Patrik Stefan(17.) und Frantisek Kaberle(44.pp) legten mit ihren Treffern den Grundstein für Atlantas Heimerfolg. Die Westkanadier spielten nicht schlecht, scheiterten aber immer wieder an Thrashers' finnischen Schlussmann Pasi Nurminen. Der zuletzt arg in Kritik geratene Torhüter rettete seinem Team mit einigen Großtaten die Führung bis zum Ertönen der Schlusssirene. Nur einmal, fünf Minuten vor Spielende bei Chris Clarks(56.) viertem Saisontor, ein Rebound nach einem Schuss von Jarome Iginla, gab es für Nurminen nichts zu halten.
Phoenix - Tampa Bay 2-4 (0-3/1-1/1-0)
Gerade einmal 13 Minuten waren im Ice Palace von Tampa absolviert, da war die sechste Niederlage der Coyotes auf fremden Eis auch schon besiegelt: Fredrik Modin(5.pp), Andre Roy(6.) und Stanislav Neckar(14.) schossen in den ersten Spielminuten einen 3-0 Vorsprung für die Tampa Bay Lightning heraus und diese Führung ließen sie sich auch bis zur Drittelpause nicht mehr nehmen.
Noch schlimmer kam es für die Gäste aus Arizona zu Beginn des Mittelabschnitts, den sie mit einem Mann weniger auf dem Eis beginnen mussten. NHL-Veteran Dave Andreychuk(21.pp) stellte mit seinem 249. Powerplaytreffer den NHL-Rekord von Phil Esposito ein und baute den Vorsprung auf 4-0 aus.
Das einzige Positive aus Sicht der Coyotes war, dass sie sich trotz des uneinholbar scheinenden Rückstandes nie aufgaben und bis zur letzten Spielsekunde auf eine Ergebniskorrektur bedacht waren. Tony Amonte(25.pp) und Daniel Briere(45.) gestalteten mit ihren Toren die Niederlage freundlicher.
Chicago - Florida 2-2 (1-1/1-0/0-1/0-0)
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Stephen Weiss(FLO) beim Versuch einen Pass von Alex Zhamnov(CHI) zu verhindern.
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In einer kurzweiligen, auf hohem Niveau geführten NHL-Partie trennten sich die Florida Panthers und die Chicago Blackhawks vor 12.974 Zuschauern im National Car Rental Center mit einem leistungsgerechten 2-2 Unentschieden. Für die Panthers war dies der erste Zähler aus den letzten sechs Aufeinandertreffen mit den Blackhawks. Floridas Rookie Jay Bouwmeester(52.pp) sorgte zur Mitte des Schlussabschnitts mit seinem ersten NHL-Tor für die Punkteteilung. Bereits die frühe 1-0 Führung der Hausherren durch Olli Jokinen(3.pp) war aus einer Überzahlsituation heraus gefallen.
Doch auch die Blackhawks standen in Effektivität den Panthers in Nichts nach. Knapp vier Minuten nach Jokinens Powerplaytreffer egalisierte Steve Sullivan(7.) erstmals den Spielstand und Igor Korolev(32.pp) besserte im Mitteldrittel Chicagos Powerplayquote auf.
In der 5-minütigen Overtime hatten die Gäste aus Chicago Pech, als der vermeintliche Siegtreffer durch Phil Housley, wegen Torraumabseits von Kyle Calder, keine Anerkennung fand.
N.Y. Rangers - San Jose 5-4 (2-0/3-2/0-2)
Eines muss man den New York Rangers zusprechen, egal ob sie verlieren oder gewinnen, den Spielen unter ihrer Beteiligung mangelt es nicht an Unterhaltung. Heute Morgen in der San Jose Arena lieferten sich die 'Blueshirts' einen faszinierenden Schlagabtausch mit den heimischen Sharks und hatten am Ende denkbar knapp mit 5-4 Toren die Nase vorne.
Die Kalifornier, welche bisher in dieser Saison weit unter den Erwartungen spielen, müssen sich zumindest nicht den Vorwurf gefallen lassen nicht alles versucht zu haben, um zumindest einen Punkt zu ergattern.
Mit drei Toren im Rückstand starteten sie in das Schlussdrittel und spielten die Gäste aus Manhattan an die Wand. 17 zu 5 lautete das Torschussverhältnis zu Gunsten der Sharks in diesem Abschnitt und Mike Ricci(45.) sowie Patrick Marleau(51.ps) mit einem verwandelten Penalty brachten den schon sicher geglaubten Sieg der Rangers noch einmal ins Wanken. In den letzten zehn Spielminuten fehlte den Hausherren jedoch das Quentchen Glück und die New Yorker konnten den Vorsprung über die Zeit retten.
Im ersten Durchgang wurden die Sharks eiskalt erwischt als Ronald Petrovicky(5.pp) und Rem Murray(12.) Schlussmann Miikka Kiprusoff bezwangen. Noch schlimmer kam es für Kiprusoff im zweiten Durchgang, wo Brian Leetch(26.), Ted Donato(29.) und erneut Rem Murray(37.pp) zwei Mal einen 3-Tore Vorsprung für die Rangers herausschossen.
Bis dato kamen die Gastgeber zu ihren einzigen Erfolgserlebnissen im Powerplay: Marco Sturm(21.pp) und Teemu Selanne(30.pp) hatten jeweils ein Überzahlspiel genutzt, um die Sharks im Spiel zu halten.
>> Spielstatistiken des Tages
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