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2002-12-31 

SPIELTAG 31.10.2002

Pittsburgh - Ottawa 4-1 (1-1/2-0/1-0)

Alexandre Daigle(PIT) und Patrick Lalime(OTT) auf der Suche nach der Scheibe.

Mario Lemieux(43.pp) führte seine Pittsburgh Penguins in der Partie bei den Ottawa Senators mit einem Tor und zwei Vorlagen zu ihrem dritten doppelten Punktgewinn in Folge. Mit mittlerweile sechs Toren und 17 Assists in zehn Spielen ist Lemieux unangefochten die Nummer 1 unter den Topscorern der Liga.
Dabei hatte die Partie ganz im Sinne der 17.987 Besucher begonnen. Gleich die erste Überzahlsituation nutzte ihr Teamkapitän Daniel Alfredsson(3.pp) zur 1-0 Führung. Es sollte das einzige Highlight aus Sicht der Kanadier bleiben. Fortan kontrollierten die Penguins das Geschehen auf dem Eis und bewiesen ihre Treffsicherheit. Dick Tarnstrom(7.pp), Jan Hrdina(26.), Alexei Kovalev(33.) und Lemieux besiegelten Ottawas dritte Niederlage in Folge und veranlassten einen Großteil der frustrierten Zuschauer dazu, dass sie bereits weit vor Spielende das Corel Centre verließen.

Boston - Washington 7-2 (3-1/2-1/2-0)
Hochzufrieden mit der Arbeit die seine 'Jungs' auf dem Eis des MCI Centers von Washington verrichteten war Boston Headcoach Robbie Ftorek: "Wir haben zur Zeit einen Lauf, jeder weiß was er zu tun hat und macht im richtigen Moment genau das Richtige. Mehr kann ich nicht verlangen."
Mit einem 7-2 Kantersieg bauten die Boston Bruins ihre Erfolgsserie auf acht Spiele ohne Niederlage aus. Mit ihren schnell vorgeführten Angriffen brachten die Gäste immer wieder die seit vier Spielen sieglosen Capitals in Verlegenheit und ließen ihnen mit ihrer Konsequenz beim Abschluss nicht den Hauch einer Chance.
P.J. Axelsson(2.), Rob Zamuner(9.), Jozef Stumpel(18.), Brian Rolston(22.sh), Bryan Berard(30.), Joe Thornton(54.) und Glen Murray(60.pp) zeichneten sich als Schützen beim Torefestival aus. Mit Rookie Tim Thomas hatten die Bruins einen sicheren Rückhalt im Kasten stehen. In seiner erst zweiten NHL-Partie brachte es Thomas auf 33 Rettungstaten und musste sich nur zwei Mal bei den Anschlusstreffern von Kip Miller(11.pp) zum 1-2 und Steve Konowalchuk(32.) zum 2-5 bezwingen lassen.

N.Y. Islanders - Carolina 2-4 (2-0/0-3/0-1)
Leichtfertig vergaben die New York Islanders bei ihrem Gastauftritt im Raleigh Entertainment Center in den letzten 40 Spielminuten einen zuvor herausgeschossenen 2-Tore Vorsprung. Bis zur ersten Pause lief alles nach Plan für die Gäste. Zwei Powerplaytreffer von Shawn Bates(2.pp) und Justin Mapletoft(8.pp), es war sein erstes NHL-Tor, brachten sie mit 2-0 in Front.
Doch nach der Pause ließen sich die Mannen aus Long Island zu unnötigen Vergehen hinreißen und wurden dafür ebenfalls bitter bestraft. Sami Kapanen(25.pp) und Jeff O'Neill(29.pp) egalisierten binnen vier Minuten den Spielstand und noch im gleichen Spielabschnitt schoss Niclas Wallin(36.) die Hurricanes in Front.
Mit dem Treffer zum 4-2 Endstand 27 Sekunden vor Spielschluss krönte Rod Brind'Amour(60.), er war der auffälligste Akteur auf dem Eis, seine herausragende Vorstellung.

N.Y. Rangers - Tampa Bay 0-3 (0-1/0-0/0-2)

Matthew Barnaby(NYR) steht nach seinem 'Fight' provozierend vor der Spielerbank der Lightning.

Die Tampa Bay Lightning haben mit sechs Siegen, zwei Unentschieden bei nur einer Niederlage den besten Saisonstart ihrer Franchisegeschichte hingelegt und konnten auch heute Nacht nicht von den New York Rangers auf ihrer Erfolgsfahrt gestoppt werden. Mit 3-0 Toren setzten sie ihre Siegesserie fort.
Neben den drei Torschützen, Tim Taylor(9.), Fredrik Modin(56.) und Vincent Lecavalier(59.en) war es vor allem Schlussmann Nikolai Khabibulin, der die Gäste aus Manhattan zur Verzweiflung brachte. Mit insgesamt 24 Saves, darunter einige Großtaten im Mitteldrittel beim Stande von 1-0, verdiente sich Khabibulin seinen 29. NHL-Shutout. Der letzte datiert vom 28. Januar und die Gegner damals waren ebenfalls die Rangers.
"Als wir zwischen dem zweiten und dritten Drittel in die Kabine kamen, war es das erste, dass wir uns bei Khabby bedankten. Er war einfach überragend", verriet Lecavalier nach der Partie.
Einmal, Ende des zweiten Durchgangs, als ein Schuss von Jamie Lundmark nur am Pfosten landete, hatte Khabibulin das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

Nashville - St. Louis 0-7 (0-0/0-4/0-3)
"Das war ein Spiel 'Jungen gegen Männer'." Nashvilles Verteidiger Bill Houlder ging mit sich und seinen Teamkollegen nach der 0-7 Auswärtspleite hart zu Gericht. Die Nashville Predators müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, dass sie in der heute gezeigten Form nicht konkurrenzfähig sind. Die St. Louis Blues erspielten sich in der letzten halben Stunde den Kantersieg, ihren sechsten doppelten Punktgewinn in Folge.
Auf einsamen Posten stand Gästeschlussmann Mike Dunham. Ihm alleine hatten es die Predators zu verdanken, dass sie fast 30 Minuten lang ein schmeichelhaftes Unentschieden halten konnten. Doch als mit drei Gegentreffern durch Reed Low(29.), Al Macinnis(29.) und Keith Tkachuk(31.pp) innerhalb von 101 Sekunden der Bann gebrochen war, ließen die Gäste ihren Goalie alleine und die 18,862 Besucher im Savvis Center feierten ein Schützenfest ihrer Mannschaft.
Pavol Demitra(36.), Petr Cajanek(52.sh), Shjon Podein(56.pp) und Dallas Drake(58.pp) konnten noch weitere vier Mal den bedauernswerten Dunham, der sogar noch einen Penalty von Cory Stillman vereiteln konnte, bezwingen.
Dunhams Gegenüber Fred Brathwaite im Tor der Blues hatte keine Mühe mit den 19 Schüssen der Predators und kam zu seinem 14. NHL-Shutout.

Florida - Dallas 3-2 OT (1-0/1-1/0-1/1-0)

Marty Turco(DAL) kann den Siegtreffer von Valeri Bure(FLO) nicht verhindern.

Valeri Bure(64.) sorgte nach knapp 3 1/2 Minuten in der Verlängerung, es war nach über 24 Minuten der erste Torschuss der auf das Gehäuse von Marty Turco kam, für die erste Heimniederlage der Dallas Stars in dieser Saison.
Schon bei den Treffern von Kristian Huselius(4.) und Ivan Novoseltsev(34.) zur 2-0 Führung für die Panthers wurde Turco im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt erwischt. Dallas' Schlussmann hatte zuvor so gut wie nichts zu tun und wurde überrascht.
Die Hausherren waren über die gesamte Spielzeit den Panthers in allen Belangen, mit Ausnahme der Treffsicherheit, überlegen. 44-12 lautete das Torschussverhältnis in der regulären Spielzeit zu Gunsten der Stars. Doch auch sie konnten nur zwei Mal etwas Zählbares für sich verbuchen. Ulf Dahlen(37.pp) verkürzte aus einem Powerplay heraus den Spielstand auf 1-2 und Brenden Morrow(52.sh) gelang bei Unterzahl der 2-2 Gleichstand, der den Hausherren zumindest noch einen Ehrenpunkt bescherte.

 

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