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2002-10-30 

SPIELTAG 30.10.2002

Phoenix - N.Y. Islanders 3-2 (0-2/2-0/1-0)

Eric Cairns(NYI) muss zusehen wie Landon Wilson(PHO) den Siegtreffer erzielt.

Das einzige Aufeinandertreffen in dieser Saison zwischen den Phoenix Coyotes und New Islanders fand heute Nacht im Nassau Colliseum von Long Island statt und die Gäste aus Arizona konnten ihre gute Bilanz gegen die Islanders mit einem 3-2 Erfolg weiter ausbauen. Phoenixs letzte Niederlage gegen die Mannen aus Long Island liegt fast fünf Jahre zurück, sie datiert vom 6. Dezember 1997.
Es sah zunächst danach aus als könnten die Hausherren ihre Negativserie beenden. Mark Parrish(3.pp) und Alexei Yashin(17.pp) besorgten im ersten Durchgang eine 2-0 Führung. Von den Coyotes war in diesem Zeitraum nur wenig zu sehen, sie hatten so gut wie keine Torchance.
Die Pausenpredigt von Gästecoach Bob Francis zeigte im Mitteldrittel Wirkung. Profitierend von einigen Überzahlsituationen schossen Mike Johnson(23.pp) und Daniel Briere(31.pp) die Coyotes zurück ins Spiel. Dass es für sie sogar noch zu einem doppelten Punktgewinn reichte, war das Verdienst von Landon Wilson(57.). Er nahm 3 1/2 Minuten vor einen Rebound direkt aus der Luft und versenkte ihn hinter Islanders Schlussmann Garth Snow im Netz.

Ottawa - Philadelphia 1-2 (0-1/1-1/0-0)
Eine ausgeglichene NHL-Partie auf hohem Niveau lieferten sich die Philadelphia Flyers und Ottawa Senators vor 19.077 Besuchern im First Union Center von Philadelphia. Am Ende hatten die Hausherren, Dank zwei Toren von Keith Primeau(1./38.), es waren seine Saisontreffer Vier und Fünf, knapp die Nase vorne. Auf Seiten der kanadischen Gäste zeigte Rookie Jason Spezza(25.pp) nicht nur wegen seines Tores was in ihm steckt. Ottawas hochgelobter Erstrunden Draft Pick in 2001 bestritt erst seine dritte NHL-Partie, zeigte hierbei viel Engagement und wollte unbedingt beweisen, dass er in die Stammformation der Kanadier gehört.
Die Senators liefen im Schlussabschnitt verzweifelt dem Rückstand hinterher, waren auch das aktivere Team, sobald sie jedoch einmal gefährlich vor dem Gehäuse der Gastgeber auftauchten, war Flyers Schlussmann Roman Cechmanek, er brachte es auf 29 Rettungstaten, die Endstation.

Anaheim - Montreal 2-2 (1-2/0-0/1-0)
Keith Carney(56.) sorgte mit seinem 2-2 Ausgleichstreffer für einen aufgrund der Spielanteile hochverdienten Punktgewinn der Mighty Ducks of Anaheim im Bell Centre von Montreal.
Nach einem verhaltenen Beginn, in dem sich beide Mannschaften abtasteten, bekamen die 19.521 Besucher zum Ende des ersten Drittels einen furiosen Schlussspurt mit drei Toren innerhalb von 128 Sekunden zu sehen. Oleg Petrov(17.pp) und Mariusz Czerkawski(19.) trafen für die Hausherren und Keith Carney(18.) mit seinem ersten von zwei Treffern in dieser Partie egalisierte zwischenzeitlich den Spielstand.
Nach der Pause spielten nur noch die kalifornischen Gäste. Alleine im Mittelabschnitt prüften sie 17 Mal Montreals Schlussmann. Jeff Hackett sicherte seinem Team mit einigen Glanzparaden den knappen Vorsprung bis zur zweiten Pause.

Carolina - New Jersey 2-1 (1-1/1-0/0-0)

Exemplarisch wie Patrik Elias(NJD) an dem herausragenden Kevin Weekes(CAR) scheitert.

Die Carolina Hurricanes entwickeln sich zum Angstgegner für die New Jersey Devils. In den vergangenen Playoffs bezwangen sie New Jersey in sechs Spielen und auch in dieser Spielzeit können die Devils gegen die Hurricanes nicht punkten. Ihre bisher einzigen zwei Saisonniederlagen handelten sie sich gegen Carolina ein. Was auch immer die Devils versuchten, es führte nicht zum Erfolg.
Am Ende lautete das Torschussverhältnis 34-11 zu Gunsten der Hausherren, wobei Carolina im Schlussdrittel, ein Novum, keinen einzigen Schuss auf das von Martin Brodeur gehütete Gehäuse der Devils brachten.
Dies war auch nicht nötig gewesen, denn Jaroslav Svoboda(8.) und Jeff O'Neill(27.) hatten in den ersten zwei Durchgängen die Gäste in Front geschossen. Für das einzige Erfolgserlebnis der Devils zum 1-1 Zwischenstand zeichnete sich Jeff Friesen(11.) verantwortlich.

Los Angeles - Atlanta 4-0 (2-0/1-0/1-0)
So richtig freuen konnten sich die Los Angeles Kings nicht über ihren hochverdienten 4-0 Auswärtserfolg durch Tore von Lubomir Visnovsky(20./35.), Mikko Eloranta(20.pp/46.) bei den Atlanta Thrashers. Bereits im ersten Drittel zog sich ihr Topstürmer Jason Allison eine Knieverletzung zu und wird für ca. zwei Monate seinem Team nicht mehr zur Verfügung stehen.
Für die Atlanta Thrashers änderte dieser Sachverhalt nichts an ihrer neunten Niederlage in Folge. Zeigte sich in ihren bisherigen Partie zumindest die Offensivabteilung als konkurrenzfähig, so blieb auch diese heute Nacht glanzlos. Kings' Goalie Felix Potvin hatte wenig Mühe die 25, meist harmlosen Schüsse der Gastgeber abzuwehren und sich seinen 26. NHL-Shutout zu verdienen.
Fehlende spielerische Mittel versuchten die Hausherren durch übertriebene Härte wettzumachen. Die beiden Hauptschiedsrichter hatten viel Arbeit und mussten insgesamt 26 Strafen verhängen.

San Jose - Detroit 2-3 (0-1/2-1/0-1)
Zwei dumme Aktionen von Vincent Damphousse und Scott Hannan führten unmittelbar nach der zweiten Pause zu einer 5 gegen 3 Überzahlsituation für die Detroit Red Wings und Sergei Fedorov(9.pp/43.pp) ließ sich diese Chance nicht entgehen. Mit seinem zweiten Powerplaytreffer sicherte er den Red Wings einen 3-2 Heimerfolg über die San Jose Sharks. Der zweite Torschütze der Hausherren war Jason Williams(26.).
Die kalifornischen Gäste erwiesen sich als durchaus ebenbürdiger Gegner für die amtierenden Stanley Cup Champions. Zwei Mal gelang es sogar Sharks Teamkapitän Owen Nolan(23./28.pp) einen Rückstand zu egalisieren.
Nach der Begegnung haderte Sharks Headcoach Darryl Sutter mit den, aus neutraler Sicht nicht einseitigen, Schiedsrichterentscheidungen: "Es ist schon seltsam, dass immer die gleichen Mannschaften bevorzugt werden. Ich habe viel Respekt vor der Leistung der Red Wings. Doch sie haben einige Akteure im Team, die nach jedem Pfiff mit den Referees diskutieren."

Colorado - Minnesota 2-3 OT (1-0/0-1/1-1/0-1)

Andrew Brunette(MIN) muss zusehen wie David Aebischer(COL) den Puck um den Pfosten lenkt.

48 Stunden nach ihrem letzten Aufeinandertreffen, bei dem die Minnesota Wild mit viel Glück zu einem Punktgewinn kamen, trafen sich die Colorado Avalanche und Minnesota Wild erneut, diesmal im Xcel Energy Center von St. Paul.
Die Partie begann so, wie die letzte endete, mit wild anstürmenden Avalanche. Die Hausherren konnten sich kaum aus ihrem eigenen Drittel befreien und kamen in den ersten 20 Spielminuten nur zu einem Torschuss. Mit einer hochverdienten 1-0 Führung durch ein Tor von Joe Sakic(11.pp) verabschiedeten sich die 'Avs' in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt machten die Wild kr&aml;ftig Druck und die Gäste verloren völlig ihren spielerischen Faden. Eine knappe Viertelstunde lang, konnte Colorados Schweizer Torhüter David Aebischer den in der Luft liegenden Ausgleich verhindern, bei Marian Gaboriks(35.pp) Powerplaytreffer gab es aber auch für ihn nichts zu halten.
Noch schlimmer kam es für Colorado im Schlussdrittel. Erst 90 Sekunden waren absolviert, als sie Sergei Zholtok(42.) an den Rand einer Niederlage brachte. Doch Teamkapitän Joe Sakic(47.) konnte nur fünf Minuten später den Spielstand erneut egalisieren und rettete damit seiner Mannschaft einen Ehrenpunkt.
Für ein zusätzliches Erfolgserlebnis der Hausherren und damit für Minnesotas siebten doppelten Punktgewinn sorgte Verteidiger Lubomir Sekeras(64.) in der Overtime.

Columbus - Chicago 2-3 (1-0/1-2/0-1)
Sechs Sekunden und einen Wimpernschlag vor dem Ertönen der Schlusssirene markierte Tyler Arnason(60.) das 'Game Winning Goal' für die Chicago Blackhawks, die sich ihre Heimaufgabe gegen die Columbus Blue Jackets wohl leichter vorgestellt hatten, als sie tatsächlich war.
Die junge Franchise aus Columbus bot den Hausherren 60 Minuten lang Widerstand. Zwei Mal nach den Toren von Jaroslav Spacek(4.pp) und Espen Knutsen(25.) brachten sie das gastgebenden Traditionsteam sogar an den Rand einer Niederlage. Vor allem im Mittelabschnitt hatten die Blue Jackets mehrmals gute Gelegenheiten ihren Vorsprung weiter auszubauen. Die fehlende Cleverness im Abschluss wurde jedoch eiskalt bestraft: Auf der Gegenseite trafen Lyle Odelein(24.) sowie Steve Sullivan(35.) und egalisierten damit den Spielstand.

Buffalo - Vancouver 1-1 (0-0/0-1/1-0/0-0)
Die Vancouver Canucks tun sich schwer im heimischen General Motors Place zu gewinnen. nach dem heutigen, aus ihrer Sicht sogar schmeichelhaftem, 1-1 Unentschieden gegen die Buffalo Sabres, warten die Westkanadier seit mittlerweile fünf Spielen auf einen Heimsieg. Im wahrsten Sinne des Wortes gewartet haben die Canucks auf den Ausgleichstreffer. Nachdem sie Ed Jovanovsky(37.pp) aus einem Powerplay heraus mit 1-0 in Front geschossen hatte, zogen sich die Hausherren zu weit zurück und ließen den Sabres das Spiel machen.
Gut 2 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang Buffalos Ales Kotalik(58.), er bestritt seine erste Partie in dieser Saison, der hochverdiente Ausgleich, womit er Dan Cloutiers, er war der beste Akteur auf Seiten der Canucks, Shutout-Ambitionen verdarb.
Die 5-minütige Overtime durften die Canucks mit einem Mann mehr auf dem Eis beginnen. An Harmlosigkeit war diese 4 gegen 3 Überzahlsituation kaum noch zu überbieten und es blieb bei dem Remis.

 

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