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SPIELTAG 23.10.2002
Philadelphia - Buffalo 1-2 (0-0/1-1/0-1)
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Miroslav Satan(BUF) taucht gefährlich vor Roman Cechmanek(PHI) auf.
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Buffalos Miroslav Satan(51.) erzielte zur Mitte des Schlussabschnitts den 2-1 Siegtreffer für sein, fügte damit den Philadelphia Flyers ihre erste Saisonniederlage zu und machte sich damit selbst an seinem 28. Geburtstag sein schönstes Geschenk.
Gütige Mithilfe leistete hierzu Flyers' Verteidiger Eric Weinrich, der die Scheibe leichtfertig an Gratton verlor, dieser spielte sie schnell weiter an Satan und sein Handgelenksschuss fand die Lücke zwischen den Schonern von Schlussmann Roman Cechmanek.
Der Sieg der Sabres vor der enttäuschenden Kulisse von nur 10.041 Besuchern in der HSBC Arena, ging auch aufgrund der Spielanteile vollauf in Ordnung. Nach einem torlosen Eröffnungsdrittel war es unmittelbar nach der ersten Pause Vaclav Varada(23.), der die Hausherren erstmals in Front schoss.
Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Philadelphia markierte Eric Weinrich(29.pp). Die Flyers konnten bisher in jedem ihrer Spiele mindestens ein Überzahltor erzielen. Heute nacht war eine gute Powerplayquote zu wenig, um sich zumindest einen Punkt zu verdienen.
Carolina - N.Y. Islanders 4-1 (1-0/2-1/1-0)
Die New York Islanders machten das Spiel, die Carolina Hurricanes schossen die Tore. Durch ein äußerst konsequentes Ausnutzen ihrer Torchancen gaben die Gäste aus Carolina den seit drei Spielen ungeschlagenen Islanders deutlich mit 4-1 Toren das Nachsehen.
Nur zwei Torschüsse benötigten die 'Canes' im ersten Drittel um durch Kevyn Adams(10.) mit 1-0 in Front zugehen. Im zweiten Durchgang sorgten Sami Kapanen(25.) und Rod Brind'Amour(25.pp) mit ihren Treffern für die Vorentscheidung. Zu diesem Zeitpunkt lautete das Torschussverhältnis 19-5 zu Gunsten der Islanders. Ex-Islander Schlussmann Kevin Weekes bot eine vorzügliche Vorstellung in seiner alten Heimat. Nur einmal, beim Anschlusstreffer von Claude Lapointe(30.), gab es für Weekes nichts zu Halten.
Im Schlussabschnitt, der wiederum deutlich von den Gastgebern dominiert wurde, überstanden die Hurricanes sogar eine 3 gegen 5 Unterzahlsituation. Den Endstand besorgte wiederum Sami Kapanen(60.pp/en) mit einem 'Empty Net Goal'.
Pittsburgh - Montreal 3-3 (1-2/0-0/2-1/0-0)
Auch die 19,895 Zuschauer im Bell Centre von Montreal, zollten dem Teamkapitän der Gäste, Mario Lemieux, mit Applaus Respekt. Pittsburghs Ausnahmespieler assistierte bei allen drei Treffern seines Teams, zuletzt zehn(!) Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, beim Powerplaytreffer von Aleksey Morozov(60.pp). Zuvor hatte zwei Mal Alexei Kovalev(13./52.pp) von der Vorarbeit seines 'Chefs' profitiert.
In der insgesamt ausgeglichenen, kurzweiligen Partie lagen die Hausherren durch Tore von Joe Juneau(15.), Jan Bulis(18.) und Andrei Markov(46.) zwischenzeitlich mit 3-1 in Führung und es sah lange Zeit danach aus, als könnten sie ihren sechsten Sieg in Folge, zurückgehend auf die letzte Saison, über die Penguins feiern.
Phoenix - Nashville 2-1 (2-0/0-0/0-1)
Auch in ihrem sechsten Saisonauftritt, heute Nacht zuhause gegen die Phoenix Coyotes, reichte es für die Nashville Predators nicht zum ersten doppelten Punktgewinn. Mit 2-1 Toren mussten sie ihre fünfte Niederlage hinnehmen, alle mit nur einem Tor Unterschied.
Dabei waren die Hausherren diesmal auch das deutlich aktivere Team und von der Spielanlage ihren Gästen aus Arizona bei weitem überlegen. Den Coyotes genügten 2 1/2 Minuten im ersten Durchgang, binnen dessen Shane Doan(13.) und Ladislav Nagy(15.) eine 2-0 Führung herausschossen, um ihren dritten Auswärtserfolg feiern zu können.
In den folgenden Durchgängen bestürmten die Predators das von Brian Boucher gehütete Gehäuse der Gäste, kamen aber nur noch zum Anschlusstreffer durch Andy Delmore(47.pp)
Boucher ersetzte zur Mitte des ersten Durchgangs Sean Burke, der sich bei einem Klärungsversuch verletzt hatte.
Calgary - Minnesota 3-4 OT (2-2/0-1/1-0/0-1)
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Chris Drury(CAL) setzt sich gegen Filip Kupa, Cliff Ronning und Manny Fernandez durch.
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Die Minnesota Wild eroberten sich mit einem 4-3 Overtimeerfolg im heimischen Xcel Energy Center über die Calgary Flames wieder die Tabellenführung in der Northwest Division zurück. Cliff Ronning(62.pp) erzielte nach 118 Sekunden in der Verlängerung den Siegtreffer für die mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage in die Saison gestartete Franchise.
Kurz zuvor hatte Calgarys Torjäger Jarme Iginla den Siegtreffer auf dem Schläger, traf mit seinem Schuss jedoch nur den rechten Torpfosten.
Die westkanadischen Gäste waren im torreichen ersten Drittel zwei Mal durch Stephane Yelle(7.) und Marc Savard(14.) in Front gegangen, mussten aber noch vor der ersten Pause den Ausgleich hinnehmen. Bill Muckalt(8.), mit seinem bereits fünften Saisontor und Marian Gaborik(20.) egalisierten den Spielstand. Kurz nach seinem Treffer schied Muckalt mit einer Schulterverletzung aus.
Im zweiten Durchgang erspielten sich die Hausherren die klareren Torchancen, so dass die zwischenzeitliche 3-2 Führung durch ein Tor von Antti Laaksonen(35.) durchaus den Spielanteilen entsprach.
Dass sich die Flames zumindest noch mit einem Ehrenpunkt aus St. Paul verabschieden konnten, war das Verdienst von Chris Drury(50.), dem 10 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit der 3-3 Ausgleich gelang.
Edmonton - Colorado 3-3 (1-0/1-1/1-2/0-0)
Richtige Freude über das 3-3 Remis kam nicht auf bei den 18.007 Besuchern im Pepsi Center von Denver. Zum 350. Mal in Folge, NHL-Rekord, spielten die Colorado Avalanche vor ausverkauftem Haus. Einen weiteren Meilenstein fügte Colorados Schlussmann Patrick Roy seiner eindrucksvollen Karriere hinzu. Er bestritt seine 971. NHL-Partie und egalisierte damit den Rekord von Torwartlegende Terry Sawchuk.
Die Edmonton Oilers waren aber nicht gewillt Gastgeschenke zu verteilen und boten den Avalanche 65 Minuten lang Paroli. Zwei Mal, durch Tore von Eric Brewer(8.) und Anson Carter(32.pp), konnten die Gäste sogar in Führung gehen. Nachdem jedoch die 'Avs' nach der ersten Pause die deutlich größeren Spielanteile besaßen, wäre ein doppelter Punktgewinn für Edmonton zuviel des Guten gewesen.
Milan Hejduk(29.pp), Radim Vrbata(42.) und Peter Forsberg(44.) schossen die Hausherren mit 3-2 in Front. Colorado ging denoch zu leichtfertig mit seinen zahlreichen Torchancen um und das sollte sich rächen, als Ryan Smyth(50.) einen der wenigen Befreiungsangriffe nutzte, um den 3-3 Endstand herzustellen. Zu allen drei Toren der Oilers leistete Janne Niinimaa die Vorarbeit und war damit der auffälligste Akteur in der Partie.
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