NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerü;chte

2002-10-10 

SPIELTAG 10.10.2002

Dallas - Colorado 1-1 (1-0/0-0/0-1/0-0)

Marty Turco (DAL) war der überragende Mann auf dem Eis.
Das Duell zwei absoluter Spitzenmannschaften aus dem Westen fand wegen einem Spieler keinen Sieger: Marty Turco, Goalie im Diensten der Dallas Stars. Die neue Nummer Eins der Texaner musste 40 Schüsse der Hausherren parieren und wurde lediglich ein Mal im letzten Drittel bezwungen. Zuvor nutzte sein Kollege Niko Kapanen(5.) die gute Vorarbeit vom Bostoner Neuzugang Bill Guerin und Sergei Zubov, um den Stanley Cup Sieger von 1999 bereits nach 260 Sekunden in Führung zu bringen.
Der 27-jährige Turco zeigte viele spektakuläre Paraden und hätte fast einen Traumstart geschafft, ehe Colorados Peter Forsberg in der 8. Minute des letzten Abschnitts zu einem Solo auf der rechten Seite ansetzte. Er fuhr in hohem Tempo bis hinter das Gehäuse, drehte sich um 180 Grad und versuchte den Puck am kurzen Pfosten zu versenken. Als Turco parierte, passte er die Scheibe zu Joe Sakic, der ebenfalls am gegnerischen Goalie scheiterte. Schließlich kam das Spielgerät zu Radim Vrbata(48.), gegen dessen Schuss selbst der beste Mann auf dem Eis keine Chance hatte.
Trotz jeweils einer Powerplaysituation pro Team in der Overtime blieb es bei dem Unentschieden, wobei Colorado die weitaus aktivere Mannschaft war, jedoch zu viele Chancen ausließ und selbst insgesamt sieben nummerische Überlegenheiten nicht nutzen konnte.

N.Y. Rangers - Carolina 4-1 (0-0/3-0/1-1)

Mark Messier (NYR) bei seinem zweiten Tor.
In der letzten Saison musste er noch bei 41 Partien verletzungsbedingt passen und hätte daraufhin fast seine Laufbahn beendet. Zur Freude vieler NHL-Fans überlegte er es sich noch einmal und unterschrieb einen neuen Ein-Jahres-Vertrag bei den 'Blueshirts'. Nun, zu Beginn seiner 24.(!) Spielzeit, im Alter von 41 Jahren, gelang Mark Messier(28./31.pp) mit zwei Toren zum 1-0 und 2-0 innerhalb von drei Minuten ein Auftakt nach Maß. Die zwei folgenden Treffer erzielte Petr Nedved(37./46.), der meist zusammen mit Eric Lindros and Radek Dvorak auf dem Eis agierte und dabei die Hurricanes-Formationen kräftig durcheinander brachte.
Ehe Rod Brind'Amour(57.) den Anschlusstreffer markieren konnte, begann die Partie ruppiger zu werden. Mehrere Strafzeiten mussten die Unparteiischen verhängen, als die Begegnung nach dem 1-4 zu eskalieren drohte. Die beiden Rangers Sylvain Lefevbre und Matthew Barnaby legten sich mit Bates Battaglia und dem Torschützen der Hausherren an, wobei es nicht nur bei verbalen Auseinandersetzungen blieb.
Trotz des ansprechenden Spieles mit viel Unterhaltungswert blieben die Teams in ihren Überzahlsituation weit unter ihren Möglichkeiten. Je neun Mal durften sich sowohl Carolina, als auch New York mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis versuchen, aber lediglich die Rangers konnten einen Nutzen daraus ziehen.

Phoenix - Los Angeles 1-4 (0-0/1-2/0-2)
Nachdem Wayne Gretzkys ehemalige Trikot-Nummer 99 zeremoniell hinauf unter das Stadiondach gezogen wurde, damit diese legendäre Ziffer für immer in Los Angeles unantastbar sein wird, konnte der Saisonauftakt für die Kings und die Coyotes beginnen.
Gretzkys ehemaliges Team nahm von Anfang an das Heft in die Hand und dominierte die Partie, wobei die Gäste durchaus ebenfalls zu Chancen kamen. Bis zum Ende des zweiten Duchgangs konnte der Los Angeles Goalie Felix Potvin allerdings mit einer sehr guten Leistung sämtliche Schüsse abblocken. Sein Gegenüber, Sean Burke, konnte aber bereits in der 27. durch Eric Belanger(27.) und in der 33. Minute durch Ziggy Palffy(33.) zwei Mal bezwungen werden. Der Anschlusstreffer von Coyote Danny Markov(39.) fiel 110 Sekunden vor der zweiten Sirene und weckte wieder Hoffnung, die seit sechs ungeschlagenen Partien anhaltende Serie gegen die Kings aufrecht zu erhalten.
Und tatsächlich kamen die Gäste immer besser in Spiel und gefielen vor allem in der Defensive, die den Hausherren kaum ein Durchkommen gewährte. Erst im Powerplay, als Ladislav Nagy eine Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis absitzte, erhöhte Mathieu Schneider(50.pp) auf 3-1. Die Vorentscheidung folgte nur 32 Sekunden später durch Ian Laperrieres(51.) fulminanten Schuss aus der zweiten Reihe.

 

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH

Click Here!