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2002-06-11 |
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SPIELTAG 11.06.2002
Detroit - Carolina 3-0 (0-0/1-0/2-0)
Finalserie 3-1
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Arturs Irbe (CAR) streckte sich drei Mal ohne Erfolg.
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Drei Matchbälle für die Red Wings. In Detroit kann schon langsam der Sekt für die Siegesfeier kalt gestellt werden. Nach dem heutigen 3-0 Triumph fehlt den Mannen von Scotty Bowman nur noch ein Sieg um zum dritten Mal in den letzten sechs Jahren den Stanley Cup in Händen zu halten dürfen.
Eine knappe Angelegenheit war auch lange Zeit die Partie 4 des Stanley Cup Finales zwischen den Detroit Red Wings und den Carolina Hurricanes. Nach dem über fast sechs 'Drittel' dauernden Eishockeykrimi von Samstag Nacht präsentierten sich die Kontrahenten den knapp 19.000 Zuschauern im Raleigh Sports & Entertainment Center physisch gut erholt. Vor allem die Gäste aus Detroit wirkten angesichts ihres hohen Altersdurchschnitts überraschend frisch. Sie waren das aktivere Team und die Scheibe lief flüssiger durch die Reihen als bei den Gastgebern. Die Hurricanes beschränkten sich darauf Schaden zu vermeiden. Sie konnten im ersten Durchgang so gut wie keine Torgelegenheit für sich verbuchen. Es galt dennoch für die Abwehrkräfte der Gäste hellwach zu bleiben. Der zuvor kaum geprüfte Schlussmann der Red Wings, Dominik Hasek, war in der letzten Minute vor der ersten Pause bei Carolinas besten Torgelegenheit zur Stelle, als er nach einem Pass auf Eric Cole weit aus seinem Kasten Richtung blaue Linie herauslaufen musste, um zu klären.
Der zweite Durchgang verlief analog des ersten Spielabschnitts - mit einer Ausnahme: Hasek leitete einen schnellen Gegenangriff der Red Wings über Boyd Devereaux ein und Brett Hull(27.) schloss diesen mit seinem 100. Playofftor, unhaltbar für Hurricanes Goalie Arturs Irbe, zur hochverdienten 1-0 Führung ab. Der Vorsprung der Gäste war nur einmal in Gefahr: Nach einer knappen halben Stunde hatten die Gastgeber mit einem Mann mehr auf dem Eis, die Gelegenheit zu punkten. Teamkapitän Ron Francis wurde wunderbar freigespielt, Hasek war jedoch wiederum auf dem Posten und 'schnappte' Carolinas Teamkapitän die Scheibe vom Schläger. So ging zum ersten Mal in dieser Finalserie ein Team mit einer Führung in den Schlussabschnitt.
In der 44. Spielminute hat Jiri Fisher, an der blauen Linie stehend, ein Auge für den völlig freistehenden Igor Larionov(44.) und der russische NHL-Veteran hat keine Mühe auf 2-0 zu erhöhen. Weniger positiv in Erscheinung trat Fisher kurz danach mit einem Stockschlag in das Gesicht von Tommy Westlund, wurde aber für dieses böse Vergehen nicht mit einer Strafe belegt.
Die Vorentscheidung in der insgesamt einseitigen Partie besorgten Sergei Fedorov und Brendan Shanahan(55.) in schöner Co-Produktion. Dominik Hasek benötigte gerade einmal 17 Saves, um zum 6. Mal in diesen Playoffs seinen Kasten sauber halten zu können.
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