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2002-06-09 |
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SPIELTAG 09.06.2002
Detroit - Carolina 3-2 (0-1/1-0/1-1/0-0/0-0/1-0)
Finalserie 2-1
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Bates Battaglias' (CAR) Schuss bedeutete keine Gefahr für Dominik Hasek (DET).
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Igor Larionov(115.) beendete mit seinem Treffer in der 3. Overtime nach 5 Stunden und 15 Minuten Bruttospielzeit die Marathon-Partie zwischen den Detroit Red Wings und Carolina Hurricanes und verhinderte damit, dass den Red Wings zum zweiten Mal in der Finalserie von den Underdogs die Flügel gestutzt wurden.
Solch eine Stimmung wie heute Nacht im Sports & Entertainment Center von Raleigh hat North Carolina bei einer Eishockeypartie noch nicht erlebt. Die über 18.000 Zuschauer verwandelten die Arena der Carolina Hurricanes in einen Hexenkessel.
Unter der Anfeuerung ihrer Fans wirkten die Hurricanes etwas übermotiviert, übertrieben es mit dem Köpereinsatz und handelten sich früh zwei Strafzeiten ein. Geschickt überstanden die Hausherren diese kritische Phase. Hierbei zeichnete sich auch Schlussmann Arturs Irbe aus - nach 5 1/2 Spielminuten parierte er einen Schuss von Detroits Teamkapitän Steve Yzerman.
Physisches Spiel war auch in den folgenden Minuten angesagt und hierbei setzten vor allem die Gastgeber die deutlicheren Akzente - ein ums andere Mal rumpelte es an der Bande. Die Detroit Red Wings waren nicht in der Lage, das in der Mannschaft steckende spielerische Potential freizusetzen. So musste es kommen wie es kam: Josef Vasicek(15.) setzte sich mit einer schönen Einzelaktion gegen zwei Gäste durch, spielte den Puck durch die Beine von Steve Duchesne und überwand Dominik Hasek. Zum ersten Mal in den Finalpartien gingen die Hurricanes in Front.
Einem Stanley Cup Finale kaum würdig, verlief der Mittelabschnitt. Das einzige Highlight setzte mit Igor Larionov(26.) der 'Senior' auf dem Eis. Der NHL-Veteran bugsierte nach gut fünf Spielminuten die Scheibe unhaltbar in den rechten oberen Torwinkel. Vorausgegangen war ein Fehler von Sean Hill, der hinter dem eigenen Gehäuse den Puck leichtfertig an Brett Hull verlor.
Zu Beginn des Schlussabschnitts hatten die Gäste optische Vorteile, aber auch das Pech auf ihrer Seite als Steve Duchesne nur das Torgestänge traf. An Effektivität kaum zu überbieten waren die Hausherren. Ihr 'Leitwolf' Ron Francis leitete mit einem millimetergenauen Pass auf Jeff O'Neill(48.) die zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte 2-1 Führung ein.
Nun, mit dem Rücken zur Wand stehend, setzte Detroit noch einmal Kräfte zu einem furiosen Schlussspurt frei. In den letzten fünf Minuten hatte Carolinas Goalie bei Schüssen von Luc Robitaille und Steve Yzerman zwei Mal Gelegenheit sich auszuzeichnen. 74 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit, als Brett Hull(59.) nach einem Schlagschuss die Scheibe abfälschte, gab es für Irbe nichts zu halten und die Partie ging beim Stande von 2-2 in die Verlängerung.
In den nun noch folgenden 55 Minuten lieferten sich die Kontrahenten zeitweise einen offenen Schlagabtausch mit guten Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, wobei die Gäste aus Detroit die besseren Torchancen verbuchen konnten. Letztendlich war der Auswärtserfolg für sie durchaus verdient.
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