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SPIELTAG 07.06.2002
Carolina - Detroit 1-3 (1-1/0-0/0-2)
Finalserie 1-1
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Brett Hull (DET) beim Versuch die Scheibe abzufälschen.
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Mit einem letztendlich vollauf verdientem 3-1 Heimerfolg konnten die Detroit Red Wings Revanche für die überraschenden Auftaktniederlage nehmen.
Die mit einem Gehaltsetat von nur US$ 33 Millionen im unteren Drittel der Liga angesiedelten Carolina Hurricanes boten auch in der zweiten Partie den Detroit Red Wings lange Zeit Paroli und untermauerten damit ihre Berechtigung um die begehrteste Eishockeytrophäe, den Stanley Cup, im Finale kämpfen zu dürfen.
Wieder einmal bewiesen die Hurricanes, dass sie sich auch nicht von einem Rückstand aus dem Konzept bringen lassen. Just als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen, gelang Kirk Maltby(7.sh) mit einem Schuss in das kurze Toreck die 1-0 Führung für die Hausherren. Hierbei machte Carolinas Schlussmann Arturs Irbe, der ansonsten sehr sicher agierte, nicht die beste Figur. Doch auch die Gäste sollten noch im ersten Durchgang ihre Chance erhalten. Diesmal saß ein Hurricane auf der Strafbank, die Red Wings leisteten sich einen Fehlpass in der neutralen Zone und Rod Brind'Amour(15.sh) zirkelte die schwarze Hartgummischeibe über den schon auf dem Eis liegenden Dominik Hasek zum Ausgleich ins Netz. Es war anzumerken, dass die beiden Hauptschiedsrichter angehalten waren, jedes noch so kleine Vergehen mit einer Strafe zu behängen.
Etwas weniger turbulent verlief der Mittelabschnitt. Die Hausherren waren zwar häufiger im Puckbesitz, zündende Ideen fehlten jedoch auch ihnen. Nach dem torlos verlaufenem zweiten Drittel erhöhten die Gastgeber ihren Druck auf das Gehäuse von Irbe. Carolina ließ sich in das eigene Drittel drängen und verlegte sich nur noch aufs Kontern. Brenzlig wurde es für die Red Wings als zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Jiri Fisher auf der Strafbank Platz nehmen musste und im darauffolgenden Überzahlspiel Bates Battaglia aus kurzer Distanz in Hasek seinen Meister fand.
Besser machte es Nicklas Lidstrom(55.pp) beim kurz darauf folgendem Powerplay der Wings: Sein platzierter Schlagschuss zum 2-1 läutete die Entscheidung ein. Nur 13 Sekunden später war es erneut Lidstrom, der mit einem genialen Pass auf Kris Draper(56.) das Abwehrbollwerk der Gäste knackte.
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