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SPIELTAG 01.06.2002
Colorado - Detroit 0-7 (0-4/0-2/0-1)
Playoffstand: 3-4
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Der Anfang vom Ende. Tomas Holmstrom(DET) fälscht einen Schuss zum 1-0 ins Netz ab.
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Ein nie erwartetes Debakel erlebte der Titelverteidiger aus Denver und ihr Torhüter Patrick Roy in der Joe Louis Arena. Die Detroit Red Wings gewinnen zum ersten Mal seit 1998 den Western Conference Titel und ziehen mit einer imposanten Leistung in das Stanley Cup Finale ein. Dort treffen sie am Dienstag in Spiel 1 auf den Underdog aus Carolina.
Viel wurde geschrieben vor dem alles entscheidenden Aufeinandertreffen der beiden Rivalen. Statistiken wurden herangezogen und nicht zuletzt das Torhüterduell Roy gegen Dominik Hasek ausgeschlachtet. Doch was Colorado dann in der ersten Hälfte der Begegnung mitmachen musste, war wie ein schlimmer Albtraum. Die Defensivreihen der Gäste wurden förmlich ausgetanzt und Roy trug sein übriges dazu bei, dass die Luft schnell aus der Partie war. Bereits nach 117 Sekunden fälschte Tomas Holmstrom(2.) einen Schuss von Steve Duchesne ins Netz ab. Dabei hatte Roy keine Chance, doch bereits 80 Sekunden später ließ er den Puck passieren, als Steve Yzerman(4.) wahrlich nicht unhaltbar abgezogen hatte. Die Red Wings spielten sich nun in einen Rausch. Luc Robitaille(11.) konnte freistehend Roy die Scheibe durch die Schoner schieben und Tomas Holmstrom(13.) schockte die Avs mit seinem zweiten Tor endgültig. Es wäre fatal Roy die alleinige Schuld dafür zu geben, denn bezeichnend für die gesamte Defensivleistung war die Szene vor dem 4-0, als sich Robitaille problemlos gegen drei Avs durchsetzen konnte und den Treffer nachfolgend unbedrängt vorbereiten konnte.
Auch beim 5-0 durch Brett Hull(25.) standen sich der wiedergenesene Stürmer Mike Keane und Verteidiger Martin Skoula im Weg, Boyd Deveraux sagte Danke und konnte Hull bedienen. Doch es kam noch dicker. Fredrik Olausson(27.pp) schloss kurze Zeit später eine Überzahlsituation der Gastgeber zum halben Dutzend ab. Nun wurde der nur noch verschmitzt lächelnde Roy von Trainer Bob Hartley erlöst und musste für Backup David Aebischer Platz machen. Hohn und Spott der 20.054 Zuschauer musste sich der 36-jährige Kanadier gefallen lassen. Immer wieder erschallten 'We want Roy' Sprechchöre durch den Joe, als Aebischer einen Save machte. Der Schweizer zeigte eine ansprechende Leistung und hielt sich bei weiteren Chancen der Red Wings lange schadlos.
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Steve Yzerman mit der Clarence Campbell Trophy für den Champion des Westens.
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Das längst entschiedene Spiel plätscherte vor sich hin. Den zweiten Shutout in Folge von Dominik Hasek wurde in der 54. Minute vom Videoschiedsrichter gerettet, der einen Treffer von Chris Drury als Schlittschuhtor nicht anerkannte. Schließlich musste auch noch Aebischer hinter sich greifen. Pavel Datsyuk(57.pp) bekam zwar den Erfolg zugesprochen, doch Darius Kasparaitis produzierte ein klassisches Eigentor. Es lief einfach alles schief an diesem Abend für Colorado, die sich wenigstens ordentlich verabschiedeten und keine Frustfouls austeilten. Die Zuschauer skandierten schadenfroh 'Schalalala, Schalalala, hey, hey, hey Good Bye' und feierten ausgelassen.
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