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2002-05-30 

SPIELTAG 30.05.2002

Detroit - Colorado 2-0 (1-0/1-0/0-0)
Playoffstand: 3-3

Steve Yzerman und Sergei Fedorov verfolgen wie Brendan Shanahan den Puck ins Netz befördert
Von Freitag auf Samstag Nacht kommt es in der Joe Louis Arena von Detroit zum alles entscheidenden Wiedersehen zwischen den Detroit Red Wings und den Colorado Avalanche, die vor heimischen Publikum ihren ersten Matchball vergaben um in das Stanley Cup Finale gegen die Carolina Hurricanes einzuziehen.
Souverän entschieden die Mannen aus Detroit das heutige Aufeinandertreffen mit 2-0 Toren. Nachdem der Anfangselan der Avalanche schadlos überstanden war, kamen die Gäste immer besser ins Spiel und agierten von Minute zu Minute druckvoller. Dennoch dauerte es bis zur Schlussminute des ersten Drittels bis die Red Wings in Führung gingen - und das unter gütiger Mithilfe von Colorados Goalie Patrick Roy. Nach einem Schuss von Steve Yzerman war Roy der Meinung, dass er den Puck sicher habe, hob sich fast schon überheblich vom Eis um seinen Fanghandschuh zu präsentieren. Da stellte sich heraus, dass sich die Scheibe noch unter seinem Körper befand, der Puck glitt Richtung Torlinie und Brendan Shanahan(20.) reagierte am Schnellsten.
Mit der 1-0 Führung im Rücken, konnten sich die Red Wings darauf verlegen, das gegnerische Angriffsspiel bereits in der neutralen Zone zu unterbinden. Richtig gute Torchancen von Colorado waren rar. Selbst bei Überzahl, die Avalanche hatte vier Mal Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten, fanden sie kein probates Mittel, um Dominik Hasek, er verdiente sich seinen 10. Playoff-Shutout mit insgesamt 22 Saves, zu bezwingen.
Detroit konnte sich aufs Kontern verlegen und einen hiervon schloss Darren McCarty(34.) mit einem platzierten Schuss ins kurze Toreck erfolgreich ab.
Den 2-Tore Vorsprung ließ sich das Starensemble aus 'Hockeytown' in der noch verbleibenden knappen halben Stunde nicht mehr nehmen. Selbst die Maßnahme von Colorados Coach Bob Hartley, Patrick Roy bereits 2 1/2 Minuten vor Spielende zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen, verfehlte seine Wirkung und hatte für die clever agierenden Gäste keine negativen Konsequenzen.

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