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SPIELTAG 29.05.2002
Carolina - Toronto 2-1 OT (0-0/0-0/1-1/1-0)
Playoffstand: 4-2
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Jaroslav Svoboda und Martin Gelinas freuen sich über den Einzug in das Stanley Cup Finale.
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Acht Minuten und fünf Sekunden waren in der Verlängerung absolviert als Martin Gelinas(69.) die schwarze Hartgummischeibe an Torontos Schlussmann Curtis Joseph vorbeistocherte und damit den kanadischen Eishockeytraum von einer Finalteilnahme einer Mannschaft aus dem Mutterland des Eishockeys beendete.
Zum dritten Mal verließen die Carolina Hurricanes in dieser Playoffserie mit einem 2-1 Overtimeerfolg das Eis als Sieger, alle drei Gastauftritte im Air Canada Center von Toronto konnten sie für sich entscheiden und ziehen damit zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte in das Stanley Cup Finale ein.
Herausragender Akteur auf Seiten des Überraschungsteams war wieder einmal Arturs Irbe. Der Goalie im Tor der Gäste musste in den sechs Spielen gegen Toronto nur sechs Gegentreffer hinnehmen. Heute Nacht wehrte er 35 Torschüsse der Maple Leafs ab, denen es vor allem in der regulären Spielzeit häufig an Ideen fehlte um die Hurricanes mit spielerischen Mitteln zu bezwingen.
Im ersten Durchgang hatten die kanadischen Gastgeber ein leichtes optisches Übergewicht, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Aber auch Carolina, das bei seinen schnell vorgetragenen Kontern stets gefährlich war, konnte lange Zeit nichts Zählbares für sich verbuchen. Curtis Joseph stand seinem Gegenüber in Nichts nach und hielt mit einigen sehr guten Paraden seinen Kasten sauber.
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Rod Brind'Amour, Ron Francis und Glen Wesley präsentieren die Prince of Wales Trophy für den Gewinn der Eastern Conference.
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Als sich im Schlussdrittel Tomas Kaberle an der eigenen blauen Linie einen eklatanten Abwehrfehler leistete, er verlor die Scheibe an Jeff O'Neill(50.), bedankte sich Carolinas Stürmer mit der 1-0 Führung. Den ersten Schuss konnte Joseph noch ablenken, beim Rebound hatte er jedoch keine Abwehrchance - dieser Stachel saß tief.
Doch die Maple Leafs, mit dem Rücken zur Wand stehend, hatten in der Schlussminute das Glück auf ihrer Seite. 21,8 Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene gelang Teamkapitän Mats Sundin(60.), ihn hatten die Hurricanes ansonsten gut im Griff, aus kurzer Distanz der Ausgleichstreffer. Tomas Kaberle hatte mit dem Mute der Verzweiflung aus Höhe des Bullykreises abgezogen, Irbe wehrte den Puck ab, Darcy Tucker passte quer und Sundin konnte unbedrängt einnetzen.
In der Overtime lieferten sich die Kontrahenten bis zum 'Game Winning Goal' von Gelinas einen offenen Schlagabtausch.
Sollte das Western Conference Finale zwischen den Detroit Red Wings und Colorado Avalanche bereits morgen Nacht entschieden werden, treffen die Hurricanes bereits am Samstag in Denver auf Colorado.
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