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SPIELTAG 14.05.2002
Carolina - Montreal 8-2 (5-1/3-0/0-1)
Playoffstand: 4-2
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Habs-Trainer Michel Therrien konnte es nicht fassen wie sein Team unterging (im Vordergrund Saku Koivu).
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Mit einem Kantersieg von 8-2 im Molson Centre zu Montreal haben die Carolina Huuricanes die Serie mit 4-2 Siegen abgeschlossen und sich zum ersten Mal in ihrer Geschichte für das Conference Finale qualifiziert. Ausschlaggebend war eine furiose erste Periode, in der die Gäste mit 13 Schüssen fünf Tore erzielen konnten und so bis zur 19. Spielminute vorentscheidend 5-0 führten. Bereits nach 25 Sekunden musste sich Habs Torhüter Jose Theodore Erik Cole(1./4.), der drei Minuten später auch das 2-0 folgen ließ, geschlagen geben. Sean Hill(8.pp), Josef Vasicek(15.) und Kevyn Adams(19.) brachten die Hurricanes endgültig auf die Siegerstraße. 11 Sekunden vor der ersten Sirene konnte Stephane Quintal(20.) immerhin den ersten Ehrentreffer erzielen.
Die Begegnung war bis dahin keineswegs einseitig und die Hausherren hatten ebenfalls ihre Möglichkeiten, doch die Ausbeute der Canes war beeindruckend und auf der anderen Seite lieferte Goalie Arturs Irbe eine starke Partie. Diese Tendenz setzte sich dann im zweiten Drittel fort. Bates Battaglia(26.pp), erneut Sean Hill(33.pp) und Jeff O'Neill(40.) überwanden den jetzt im Gehäuse aktiven Stephane Fiset und sorgten für ein komfortables 8-1 nach 40 Minuten.
Carolina schaltete angesichts des gesicherten Sieges einen Gang zurück und Montreal bemühte sich seinen Zuschauern, die sich schon deutlich dezimiert hatten, zum Saisonabschluss noch etwas zu bieten. Donald Audette(46.pp) verhinderte mit einem Überzahltreffer, dass die Canadiens die höchste Playoff-Niederlage in ihrer langen NHL-Geschichte hinnehmen mussten. Vor über 83 Jahren, am 19. März 1919, hatten sie 7-0 gegen die Seattle Metropolitans verloren.
Die Hurricanes warten nun morgen in der siebten Begegnung zwischen Ottawa und Toronto auf ihren Gegner im Kampf um die Meisterschaft im Osten.
Colorado - San Jose 2-1(0-0/1-1/0-0/1-0)
Playoffstand: 3-3
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Gute Defensive vor Torhüter Patrick Roy(COL). Alex Tanguay sichert den Puck, während Martin Skoula Todd Harvey(SAN) in Schach hält.
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Knapp drei Minuten waren in der Verlängerung absolviert, da verhinderte Peter Forsberg(63.) mit dem 2-1 Siegtreffer nach einem wunderschönen Pass von Verteidiger Darius Kasparaitis auf Milan Hejduk, eine vorzeitige Entthronung des amtierenden Stanley Cup Champions aus Colorado.
Die Sharks wollten früh ihre Gäste schocken und begannen sehr druckvoll. Bereits nach 45 Sekunden hatte Marco Sturm freistehend vor Avs Goalie Patrick Roy die erste Chance, seine Farben in Führung zu bringen. Doch wie später noch häufiger gegen andere Sharks blieb Roy in diesem Duell Sieger. San Jose war bemüht weiter offensiv zu agieren, doch zur Mitte des ersten Abschnitts konnte sich Colorado besser entfalten und kam ebenfalls zu Möglichkeiten.
Die Begegnung blieb spannend, weil Roy und sein Gegenüber Evgeni Nabokov sicher standen und alles abwehrten, was die Defensivabteilungen durchließen. Erst Magnus Ragnarsson(36.) schaffte es, das Bollwerk zu knacken und überwand Roy zum im Compaq Center vielumjubelten 1-0. Doch der Hallensprecher hatte das Tor noch nicht einmal durchgesagt, da markierte Steven Reinprecht(36.) nur 24 Sekunden später mit seinem fünften Playoff-Treffer den wichtigen Ausgleich für Colorado.
Die Schlussperiode entwickelt sich zu keinem Spiel für Herzschwache. Zunächst hielt Roy einige gute Schüsse der Sharks, dann zeichnete sich Nabokov gleich mehrfach gegen Joe Sakic, Rob Blake und Milan Hejduk aus. Die Partie musste in die Overtime, in der Colorados schwedischer Superstar die Partie schnell entschied.
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