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SPIELTAG 03.05.2002
St. Louis - Detroit 0-2 (0-1/0-1/0-0)
Playoffstand: 0-1
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Kein Durchkommen gab es für Scott Mellanby (STL) gegen Detroits Jiri Fisher und Chris Chelios.
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Egal aus welcher Richtung und aus welcher Distanz die St. Louis Blues schossen, Dominik Hasek war jeweils Endstation. Der 'Dominator' war mit 23 Rettungstaten der große Rückhalt der Detroit Red Wings bei ihrem Auftaktspiel im Western Conference Halbfinale. Mit 2-0 gewannen die Red Wings in der heimischen Joe Louis Arena und damit auch ihre fünfte Playoffpartie in Folge.
In der sehr stark von der Taktik bestimmten Begegnung, markierte Pavel Datsyuk(8.) mit seinem ersten Playofftor seiner NHL-Karriere zur Mitte des ersten Durchgangs die 1-0 Führung für die Hausherren. Mit dem knappen Vorsprung ging es auch in die Pause.
Auch im Mittelabschnitt blieben richtig gute Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten Mangelware. Als dann knapp zwei Minuten vor Drittelende Sergei Fedorov auf der Strafbank Platz nehmen musste, bot sich den Gästen die Gelegenheit mit einem Mann mehr auf dem Eis den Spielstand zu egalisieren. Doch den vermeintlichen Vorteil der Blues, verwandelte Brett Hull(40.sh) mit einem 'Shorthanded Goal' zum Nachteil und es stand 2-0 für die Favoriten.
Im Schlussabschnitt versuchten die Blues noch einmal alles um heranzukommen, doch auf Hasek konnten sich die Red Wings verlassen.
Ottawa - Toronto 5-0 (3-0/2-0/0-0)
Playoffstand: 1-0
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Todd White (OTT) war von Jyrki Lumme (TOR) nicht zu stoppen.
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Wenig zu sehen war heute Nacht von der Heimstärke der Toronto Maple Leafs. Die 19.406 Besucher im Air Canada Center von Toronto trauten ihren Augen nicht. Das innerkanadische Derby gegen die Ottawa Senators verlief gar nicht nach ihrem Geschmack. Die Senators starteten ganz frech mit viel Offensivdruck in die Partie, versteckten sich nicht und machten das Spiel.
Die Hausherren kamen gegen die flinken gegnerischen Stürmer immer mindestens einen Schritt zu spät und mussten zu unfairen Mitteln greifen, um diese zu stoppen. Die Senators 'bedankten' sich hierfür mit zwei Powerplaytoren von Martin Havlat(8.pp) und Radek Bonk(10.pp) innerhalb von 80 Sekunden. Noch schlimmer kam es für die Maple Leafs gut 2 1/2 Minuten später, als Shane Hnidy(12.) auf 3-0 erhöhte. Zunächst wurde den Senators dieser Treffer verwehrt, doch Coach Jacques Martin reklamierte und forderte mit Erfolg den Videobeweis.
Die Maple Leafs hätten eigentlich aus ihren Fehlern des ersten Durchgangs lernen müssen, doch auch im Mittelabschnitt erwiesen sie sich als schlechte Verlierer. Früh hatte Todd White(22.) zum vierten Mal Torontos Schlussmann Curtis Joseph bezwungen und anschließend leisteten sich die Hausherren eine Strafzeit nach der anderen. Die Strafe folgte auf dem Fuß mit dem 5-0 von Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson(31.pp).
Gästeschlussmann Patrick Lalime hatte auch in der noch verbleibenden halben Stunde wenig Mühe sich seinen vierten Shutout im sechsten Playoffspiel zu verdienen.
Insgesamt standen die Senators zwölf Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis. Drei Mal nutzten sie die Gelegenheit. Selbst mussten sie nur eine Unterzahlsituation überstehen.
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