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SPIELTAG 27.04.2002
Ottawa - Philadelphia 2-1 OT (1-1/0-0/0-0/1-0)
Playoffstand: 4-1
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Martin Havlat und Marian Hossa (beide OTT) freuen sich zusammen über den Siegtreffer.
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Mit dem vierten Sieg in Folge schafften die Senators in der letzten Nacht nach den Blues als zweite Mannschaft den Einzug in das Conference Halbfinale. Vorausgegangen war gegen die körperlich starken Flyers allerdings erwartungsgemäß ein hartes Stück Arbeit, denn ziemlich rauh, aber meist im Rahmen des erlaubten, setzten sich die Favoriten gegen die wieselflinken Gästestürmer zur Wehr und versuchten vor allem so das drohende Playoffaus zu verhindern.
Die Rechnung schien auch zunächst aufzugehen: Bereits in der vierten Minute nutzte Dan McGillis(4.pp) eine Überzahlsituation, indem er von der blauen Linie den Puck direkt abnahm und die Scheibe im Netz versenkte. Nachdem die Hauptstädter die drei Spiele zuvor ohne einen Gegentreffer gewannen, beendete der Verteidiger damit eine über 320 minütige andauernde Torflaute. Die Antwort erfolgte jedoch noch im gleichen Abschnitt, als Daniel Alfredsson(16.pp), ebenfalls in einer nummerischen Überlegenheit, sein drittes Playofftor erzielen konnte und somit seinem Team frühzeitig im Spiel hielt.
Zwei hart umkämpfte Drittel folgten, in denen die beiden Torhüter Patrick Lalime und Brian Boucher ständig im Rampenlicht standen, jedoch keine weiteren Treffer hinnehmen mussten. Also sollte in der Overtime die Entscheidung fallen. Diese ließ auch keine acht Minuten auf sich warten. In der siebten Minute musste Philadelphias Keith Primeau wegen eines Crosschecks in die Kühlbox und bescherte seinem Team eine vermeintlich zweiminütige Unterzahl. Dass diese keine 120 Sekunden dauerte, dafür sorgte Martin Havlat(68.pp). Der erst 21-jährige Tscheche setzte sich auf der linken Seite gegen Eric Desjardins durch und spitzelte den Puck neben Boucher ins Gehäuse zum Sieg.
N.Y.Islanders - Toronto 3-6 (1-2/1-3/1-1)
Playoffstand: 2-3
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Trent Hunter (NYI) scheitert an Curtis Joseph (TOR).
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Nach zwei Siegen und zwei darauffolgenden Niederlagen übernimmt nun Toronto mit einem 6-3 wieder die Führung in dieser ausgeglichenen Serie. Obwohl die Maple Leafs seit Donnerstag Gewissheit darüber haben, dass sie für den Rest der Playoffs wegen eines Bruchs des linken Handgelenks ohne ihren Kapitän und besten Scorer Mats Sundin auskommen müssen, gefielen sie in dieser Nacht offensiv sehr gut.
Schon nach weniger als der Hälfte des ersten Drittels führten die Gastgeber durch die Tore von Garry Valk(7.) und Jonas Hoglund(10./52.pp) mit 2-0. Kurz darauf kassierte Islander Shawn Bates die dritte Strafzeit der Partie, ehe in der 14. Minute die Gemüter sich so stark erhitzten, dass je zwei Spieler von jedem Team gleichzeitig wegen unfairer Aktionen vom Eis mussten. Der Anschlusstreffer von Kip Miller(20.pp) erfolgte am Ende des Drittels im Powerplay, als nach einem üblen Check von Gary Roberts dieser für fünf Minuten auf die Strafbank musste und Kenny Jonsson daraufhin verletzungsbedingt das Spiel beenden musste.
Die zu harte Gangart der Teams setzte sich im weiteren Verlauf des Spiels fort, jedoch waren auch viele hervorragende Kombinationen und Spielzüge zu bewundern, die für Chancen auf beiden Seiten zu Hauf sorgten. Ein Doppelschlag von Bryan Mccabe(28.pp/35.) reduzierte jedoch die Aussicht auf einen dritten Sieg für die Gäste frühzeitig. Verkürzt wurde der Drei-Tore-Rückstand zunächst durch Trent Hunter(37.), wobei Torontos Darcy Tucker(38.) nur 39 Sekunden später den alten Abstand wieder herstellte.
Alles klar machte Hoglund mit seinem zweiten Tor des Abends in nummerischer Überlegenheit zum 2-6, als er die mustergültige Vorarbeit von Alyn Mccauley und Roberts erfolgreich abschloss. Ergebniskosmetik betrieb Adrian Aucoin(54.pp) ebenfalls im Powerplay, der den letzten Treffer des sehr unterhaltsamen Abends erzielte.
Phoenix - San Jose 1-4 (0-0/1-2/0-2)
Playoffstand: 1-4
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Adam Graves und Owen Nolan (beide SJ) feiern den vierten Erfolg im fünften Spiel.
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In der Serie zwischen Phoenix und San Jose setzten sich nun mit einem nie gefährdeten 4-1 endgültig die Favoriten aus Kalifornien durch. Besonders die gute Defensivleistung der Sharks, die hervorragende Torhüterleistung von Evgeni Nabokov und die konsequente Chancenverwertung der weiß-türkisen Stürmer waren in dieser fünften und letzten Partie der Schlüssel zum Erfolg.
Obwohl sich die Mannen aus Arizona wie in den vier Spielen zuvor stark bemühten, fehlte es den jungen Coyotes wieder an der mangelnden Kaltschnäutzigkeit bzw. Durchschlagkraft. Die erfahrenen und Playoffs gewohnten Sharks hingegen, ließen sich nie aus der Ruhe bringen und bewiesen Geduld. So fiel erst in der Mitte des zweiten Drittels der Führungstreffer durch Patrick Marleau(31.), der einen groben Schnitzer in der gegnerischen Hintermannschaft ausnutzte. Der zweite Streich folgte genau drei Minuten später, als Adam Graves(34.) - Stanley Cup Sieger 1994 mit den New York Rangers - sich entscheidend durchsetzen und sein zweites Playofftor erzielen konnte.
Die Bemühungen der Gäste fruchteten zum ersten und einzigen Mal 15 Sekunden vor der zweiten Pausensirene: Mike Johnson(40.ps), der alleinstehend vor Nabokov von Bryan Marchment gefoult wurde, schoss durch einen erfolgreich abgeschlossenen Penalty den 1-2 Anschluss. Die Sharks ließen jedoch kaum Euphorie aufkommen, denn nach dem Seitenwechsel markierte erst Vincent Damphousse(46.) - Stanley Cup Sieger 1993 mit den Montreal Canadiens - und dann der deutsche Nationalspieler Marco Sturm(56.) die Treffer zum 3-1 bzw. 4-1.
Wenn alles nach Plan läuft, müssen sich die Sharks in der nächsten Runde mit Colorado auseinandersetzen. Beide trafen zuletzt im Conference Viertelfinale 1999 aufeinander, als die Avalanche mit 4-2 die Oberhand behielten.
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