NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2002-04-25 

SPIELTAG 25.04.2002

Philadelphia - Ottawa 0-3 (0-1/0-2/0-0)
Playoffstand: 1-3

Endstation für Ruslan Fedotenko (PHI) waren Chris Phillips und Patrick Lalime (OTT).
Die Ottawa Senators sind dabei den favorisierten Philadelphia Flyers ein Bein zu stellen und für die erste große Überraschung im Conference Viertelfinale zu sorgen. Im Besonderen ihr Torhüter Patrick Lalime erwies sich beim heutigen 3-0 Erfolg der Kanadier, der ihnen eine 3-1 Führung in der Playoffserie beschert, erneut als Stolperstein für die Flyers.
In den vier Partien gegen Philadelphia musste Lalime nur einen Overtimetreffer im ersten Spiel hinnehmen, anschließend hielt er drei Mal seinen Kasten sauber und steht damit seinem Kollegen aus der Western Conference, Brent Johnson von den St. Louis Blues, dem dies ebenfalls gelang, in nichts nach. Damit Lalime den NHL-Playoffrekord von Detroits Normie Smith, der in 1936 248 Minuten und 32 Sekunden in Folge kein Tor kassierte, bricht, müssten seine Senators das nächste Aufeinandertreffen in Philadelphia mit 1-0 nach mindestens 8 1/2 Minuten in der ersten Overtime gewinnen.
Auf diese Marke wird es das Team aus der kanadischen Hauptstadt aber nicht abgesehen haben, ihr Ziel wird es eher sein, so wie heute Nacht die physische Spielweise der Flyers anzunehmen, ihnen damit Paroli zu bieten und erneut die sich bietenden Torchancen auszunutzen.
Die Flyers hatten im ersten Durchgang, auch aufgrund einer 4-minütigen Strafe gegen Zdeno Chara, die größeren Spielanteile, wurden aber kurz vor Drittelende eiskalt erwischt. Ottawas Teamkapitän Daniel Alfredsson passte den Puck zurück zu Wade Redden(20.) und der 'Blueliner' bezwang Roman Cechmanek zum 1-0.
Das zweite Drittel dominierten die Hausherren und binnen 122 Sekunden waren es Sami Salo(27.) sowie Marian Hossa(29.), welche die Senators auf die Siegerstraße schossen. Den Rest erledigte Lalime mit seinen 28 Rettungstaten, hiervon 14 im torlosen Schlussabschnitt.
In ihrer Franchisegeschichte hatten es die Flyers noch nie geschafft eine Playoffserie noch für sich zu entscheiden, in der sie zwischenzeitlich 1-3 in Rückstand geraten waren und dies war bisher elf Mal der Fall.

New Jersey - Carolina 2-3 (0-0/1-1/1-1/0-1)
Playoffstand: 2-3

Carolinas 'Matchwinner' Josef Vasicek und Kevin Weekes feiern unter sich.
Die Carolina Hurricanes konnten auch ihre dritte Partie im Raleigh Entertainment Center für sich entscheiden und können übermorgen mit einem Sieg in New Jersey zum ersten Mal in ihrer 16-jährigen Franchisegeschichte in die zweite Playoffrunde einziehen.
Die Matchwinner der Hurricanes waren Josef Vasicek(69.) mit seinem Siegtor nach gut acht Minuten in der Verlängerung und Schlussmann Kevin Weekes. Die eigentliche Nummer 2 im Tor der Hurricanes bekam heute Nacht den Vorzug vor Arturs Irbe und hielt insgesamt 40 Torschüsse der Devils. Seine größte Rettungstat vollbrachte Weekes nach knapp fünf Minuten in der Overtime, als er einen Schuss von John Madden glänzend parierte.
New Jersey war in der regulären Spielzeit zwei Mal durch Tore von Bobby Holik(32.) und Patrik Elias(52.pp) in Front gegangen, zwischenzeitlich hatte Martin Gelinas(34.) den Spielstand egalisiert, und die Gäste sahen schon wie die sicheren Sieger aus, als fünf Minuten vor dem vermeintlichen Spielende mit Malik erneut ein Hurricane auf die Strafbank marschieren musste. Doch auch bei den Devils leistete sich Holik noch ein Vergehen und das daraus resultierende Überzahlspiel nutzte Jeff O'Neill(59.pp), um seine Mannschaft in die Overtime zu retten.

Toronto - N.Y.Islanders 3-4 (1-1/1-0/1-3)
Playoffstand: 2-2

Shawn Bates (NYI) dreht nach seinem erfolgreichen Penalty Shot gegen Curtis Joseph (TOR) ab.
Ohne ihren Teamkapitän Mats Sundin hatten die Toronto Maple Leafs im Nassau Coliseum von Long Island anzutreten und mussten prompt ihre zweite Niederlage gegen die New York Islanders innerhalb von 24 Stunden hinnehmen. Aufgrund welcher Verletzung ihr schwedischer Topscorer nicht spielen konnte, wurde von den Leafs nicht bekannt gegeben.
Den 4-3 Siegtreffer für die Hausherren erzielte 2 1/2 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit Shawn Bates(58.ps) indem er einen Penalty verwandelte. Verursacher des Penaltys war Es-Islander Bryan McCabe.
In der erneut von vielen Nicklichkeiten beherrschten Partie, konnten sich die Islanders erst in den letzten Minuten des Schlussabschnitts mit zwei Toren von Kip Miller(54.pp), Roman Hamrlik(55.) und Bates Penalty, bei einem Gegentreffer durch Shayne Corson(57.) zum 3-3 Zwischenstand, durchsetzen.
Die kanadischen Gäste kontrollierten in den ersten zwei Durchgängen das Geschehen auf dem Eis, ließen sich auch von Alexei Yashins(11.) frühem Tor aus dem Konzept bringen und gingen auch verdient mit einem 2-1 Vorsprung in die zweite Pause. Alexander Mogilny(20.pp) und Tomas Kaberle(40.) hatten die Leafs in Front geschossen. Das Hauptmanko der Gäste war, trotz Mogilnys Powerplaytreffer, die mangelnde Chancenauswertung bei Überzahl.

San Jose - Phoenix 2-1 (2-0/0-1/0-0)
Playoffstand: 3-1

Sean Burke (PHO) macht Bekanntschaft mit Marco Sturm (SAN).
Die San Jose Sharks erzitterten sich zu einem 2-1 Auswärtserfolg bei den Phoenix Coyotes, konnten damit beide Spiele in Arizona gewinnen und haben nun die Chance vor heimischen Publikum in die nächste Playoffrunde einzuziehen.
Die Hausherren waren ein ebenbürdiger Gegner, mussten aber Mitte des ersten Drittels einen Doppelschlag der Sharks hinnehmen. Shane Doan saß auf der Strafbank als Mike Rathje(13.pp) die Kalifornier in Front schoss und nur gut zwei Minuten später war es Mike Ricci(15.), der erneut Sean Burke kalt erwischte.
Damit, und es war letztendlich auch ausreichend, hatten die Offensivkräfte der Gäste ihre Schuldigkeit getan. Die Sharks waren zwar bei ihren schnell vorgetragenen Kontern stets gefährlich, die größeren Spielanteile hatte jedoch Phoenix.
Als Meister seines Faches erwies sich San Joses Schlussmann Evgeni Nabokov, der sich nicht über mangelnde Arbeit beschweren konnte. Ein ums andere Mal musste er rettend eingreifen, vor allem nachdem Radoslav Suchy(30.) der Anschlusstreffer gelungen war und die Coyotes in der letzten halben Stunde mit dem Mute der Verzweiflung auf den Ausgleich drängten.
Bis zum Ertönen der Schlusssirene blieb die Partie spannend, ein 'Happy End' blieb den 16.210 Zuschauern in der America West Arena jedoch verwehrt.

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH

Click Here!