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2002-04-23 

SPIELTAG 23.04.2002

Philadelphia - Ottawa 0-3 (0-0/0-0/0-3)
Playoffstand: 1-2

Die Flyers am Boden? Cechmanek(PHI) musste sich zum 0-1 geschlagen geben.
Es sollte sich bis nach Philadelphia herumgesprochen haben, dass man ohne Tore keine Playoff-Serie gewinnt. Mit nur zwei oder weniger erzielten Treffern in acht der letzten zehn Saisonspielen ging Phily in die Playoffs. Erneut wie in Partie 2 bleiben die Flyers torlos und die Senators gewinnen mit 3-0. Sens Torhüter Patrick Lalime feiert seinen zweiten Shutout in den Playoffs. Er hat in der Serie 82 von 83 Schüssen gehalten, denn das erste Spiel ging mit nur 1-0 in der Verlängerung an die Flyers. Ottawa führt nun 2-1 nach Begegnungen gegen die favorisierten Mannen aus Philadelphia.
Die ersten beiden Drittel waren von viel Taktik geprägt, aber über mangelnde Torchancen konnten sich beide Mannschaften nicht beschweren, doch Lalime und Roman Cechmanek auf der Gegenseite waren auf dem Posten. Dies änderte sich erst im Schlussabschnitt, als zu Beginn Flyer Simon Gagne wegen Beinstellens auf die Strafbank musste und Radek Bonk(53.pp) mit dem ersten Playoff-Treffer seiner NHL-Karriere die 1-0 Führung der Hausherren markieren konnte. Bonk stoppte ein Anspiel von Martin Havlat mit der Rückhand, legte sich den Puck auf die Vorhand und zog unhaltbar ins rechte Eck ab.
Doch anstatt, dass die Gäste mit stürmischem Spiel antworteten, ließ sich Ottawa nicht hinten reindrängen und blieb gefährlich. Aber erst als Cechmanek sein Gehäuse zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, sorgten Marian Hossa(60.en) 55 Sekunden und Daniel Alfredsson(60.en) 10 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung.

San Jose - Phoenix 4-1 (0-1/2-0/2-0)
Playoffstand: 2-1

Sean Burke (PHO) muss zusehen wie sich Patrick Marleau und Marco Sturm (SAN) über den Ausgleich freuen.
Einen hart umkämpften 4-1 Auswärtserfolg landeten die San Jose Sharks in der America West Arena von Phoenix und holten sich dadurch in dieser Playoffserie den Heimvorteil zurück. Die zum Großteil in weiß gekleideten 16.210 Besucher, eine Playoff-Tradition die noch aus Zeiten als die Franchise in Winnipeg zuhause war, stammt, hatten früh Grund zum Jubeln.
Es waren gerade einmal 66 Sekunden absolviert, als Shane Doan(2.) seine Coyotes in Front brachte. Profitierend von einigen Überzahlsituationen hatten die Hausherren bis zur ersten Pause noch mehrmals Gelegenheit ihren Vorsprung weiter auszubauen, es blieb jedoch bei dem knappen Vorsprung und die ausgelassenen Torchancen sollten sich noch rächen.
Binnen knapp zwei Minuten brachten Patrick Marleau(24.) und Adam Graves(26.) die Kalifornier im Mittelabschnitt auf die Siegerstraße. Phoenix drehte zwar noch einmal auf, fand aber in San Joses Schlussmann Evgeni Nabokov seinen Meister.
Die Spielentscheidung zum 4-1 Endstand führten Scott Thornton(48.) und Mike Ricci(48.) mit einem Doppelschlag innerhalb von 23 Sekunden herbei. Der Widerstand der Gastgeber war damit mehr oder weniger gebrochen.

Colorado - Los Angeles 1-3 (1-1/0-2/0-0)
Playoffstand: 2-1

Felix Potvin (LOS) in Aktion nach einem Schuss von Chris Drury.
Die Los Angeles Kings erwiesen sich wieder einmal als gewohnt heimstark - sie sind seit mittlerweile 12 Partien zuhause ungeschlagen. Mit einem 3-1 Sieg im heimischen Staples Center schossen sie sich nach zwei Niederlagen in Denver wieder zurück in die Playoffserie.
Grundlage für das heutige Erfolgserlebnis gegen den amtierenden Stanley Cup Champion war eine ganz starke Defensivvorstellung und eine erneut herausragende, mit Zigmund Palffy(1./29.), Jason Allison(21.) und Adam Deadmarsh besetzte, erste Sturmformation.
Bereits nach 19 Sekunden konnte Palffy zum ersten Mal Gästetorwart Patrick Roy, der nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte, bezwingen. Der zweite Streich des Slowaken folgte im Mittelabschnitt, nachdem zwischenzeitlich Brad Larsen(7.) den Spielstand egalisiert hatte. Es dauerte einige Zeit bis sich die Avalanche von dem erneuten Rückstand erholt hatten und just in dieser Phase gelang Allison der letztendlich vorentscheidende dritte Treffer.
Die Gäste erhöhten zwar daraufhin das Tempo, doch ausgerechnet ihre Stars Joe Sakic und Peter Forsberg blieben blass.
Der Verzweiflung nahe berannten die Colorado Avalanche im Schlussabschnitt das Gehäuse ihrer Gastgeber. 15 zu 1 lautete das Torschussverhältnis zu ihren Gunsten. Kings' sicherer Schlussmann Felix Potvin gab sich jedoch keine weitere Blöße

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