NHL-Eishockeymagazin
 berichte - aktuell - spielberichte

>> Titelseite

> Berichte
>> aktuell
>> hintergrund

>> Vereine

>> Fanspiele

>> Service

>> Statistik

>> Gerüchte

2002-04-22 

SPIELTAG 22.04.2002

Carolina - New Jersey 0-4 (0-2/0-2/0-0)
Playoffstand: 2-1

Nur mit unfairen Mitteln konnte Bred Hedican (CAR) New Jerseys Christian Berglund stoppen.
Mit dem Rücken zur Wand stehend, angesichts der zwei Niederlagen in Carolina, traten die New Jersey Devils in der heimischen Continental Airlines Arena von East Rutherford zum dritten Mal gegen die Carolina Hurricanes an und erstmals konnten sie richtig überzeugen. Sie bezwangen die Hurricanes hochverdient mit 4-0 Toren und sind damit wieder zurück in der Playoffserie. Die Devils machten von der ersten Minute an kräftig Druck auf das von Arturs Irbe gehütete Gehäuse der Gäste und zwangen diese zu einigen Aktionen, die mit dem Gang zur Strafbank endeten.
Acht Sekunden nachdem Craig MacDonald von dieser wieder zurückkam, war es Devils' Rookie Brian Gionta(8.), der beim Abpraller von Irbe goldrichtig stand und zum 1-0 einschoss. Gut 1 1/2 Minuten später, die Hurricanes hatten erneut einen Mann weniger auf dem Eis, baute Brian Rafalski(10.pp) den Vorsprung auf 2-0 aus.
Von den Hurricanes war dagegen so gut wie nichts zu sehen. Eine einzige Torchance, bei einer 2 gegen 1 Situation von Jaroslav Svoboda und Martin Gelinas, sprang für sie im ersten Spielabschnitt heraus.
Die Entscheidung zu Gunsten der Devils fiel zu Beginn des Mitteldrittels, als Bobby Holik(21.pp) und Brian Rafalski(23.pp), mittlerweile hatte Kevin Weekes den von seinen Vorderleuten in Stich gelassenen Irbe ersetzt, mit zwei weiteren Powerplaytreffern den 4-0 Endstand herstellten.
Devils' Schlussmann Martin Brodeur hatte relativ wenig Mühe sich mit 16 Saves seinen Shutout zu verdienen.

Montreal - Boston 4-6 (2-4/1-1/1-1)
Playoffstand: 1-1

Der zweifache Torschütze Brian Rolston (BOS) setzt zum Gewaltschuss an.
Ein Eishockeyfeuerwerk lieferten die Boston Bruins in der ersten Viertelstunde der zweiten Begegnung mit den Montreal Canadiens im Fleet Center ab. Ehe sich die frankokanadischen Gäste, welche die erste Partie überraschenderweise 5-2 gewonnen hatten, umsahen, lagen sie auch schon nach Gegentreffern von Brian Rolston(3./12.pp), Glen Murray(10.) und Bill Guerin(11.) mit 0-4 im Hintertreffen.
Doch Totgeglaubte leben länger. Die Canadiens zeigten viel Moral, nahmen den offenen Schlagabtausch an und kamen noch einmal zurück ins Spiel. Zwei Mal Richard Zednik(15./18.) noch vor der ersten Pause und Patrice Brisebois(35.) verkürzten den Rückstand auf 3-4.
Nur drei Minuten nach Brisebois' Anschlusstreffer setzte sich Per-Johan Axelsson(38.) in Szene und verschaffte den Bruins mit einem erneuten 2-Tore Vorsprung wieder etwas Luft. Diese war aus Sicht der Hausherren auch bitter nötig, denn knapp fünf Minuten vor Spielende sorgte NHL-Veteran Doug Gilmour(56.) mit dem 4-5 für eine spannende Schlussphase, die erst Joe Thornton(60.en) mit einem 'Empty Net Goal' beendete.

St. Louis - Chicago 4-0 (2-0/2-0/0-0)
Playoffstand: 2-1

Bei Ray Ferraros (STL) dynamischen Zug zum Tor, bleibt Alexander Karpovtsev (CHI) nur die Rolle als Zuschauer.
Eine eindrucksvolle Defensivvorstellung lieferten die St. Louis Blues im United Center von Chicago ab und bezwangen die Blackhawks zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden 'Zu Null'. Nur 12 Mal konnten die Hausherren Gästetorwart Brent Johnson prüfen, der sich unter der Mithilfe seiner Vorderleute einen weiteren Shutout verdiente.
Die Blues hatten schnell den Widerstand ihrer Gastgeber gebrochen. Jamal Mayers(2.), Scott Mellanby(14.pp) und Pavol Demitra(22.pp) schossen innerhalb der ersten gut 21 Spielminuten ihr Team 3-0 in Front. In der noch ausreichend zur Verfügung stehenden Zeit kamen die Blackhawks zu gerade einmal fünf Torschüssen und das obwohl sie noch vier Mal die Gelegenheit bekamen, mit einem Mann mehr auf dem Eis zu punkten.
Dies erledigte jedoch Scott Young(40.sh) mit einem Unterzahltreffer zum 4-0 Endstand.

Detroit - Vancouver 3-1 (1-0/1-1/1-0)
Playoffstand: 1-2

Trevor Linden (VAN) scheitert an einem herausragenden Dominik Hasek (DET.
Die Detroit Red Wings sind wieder zurück. Eine weitere Niederlage gegen die Vancouver Canucks und ein daraus resultierender 0-3 Rückstand in der Playoffserie, hätte wohl das aus für die Topfavoriten in der Western Conference bedeutet. Doch von ihrem Headcoach Scotty Bowman hervorragend eingestellt, landeten die Red Wings einen 3-1 Auswärtserfolg im General Motors Place zu Vancouver.
Die Canucks hatten vor allem Probleme mit dem agressiven Forechecking der Gäste. Den Westkanadiern blieb kaum Raum um ihre schnellen Stürmer in Szene zu setzen. Immer wieder liefen sie sich an der 'Roten Wand' fest.
Hochverdient war zur Mitte des ersten Durchgangs die 1-0 Führung durch Detroits Teamkapitän Steve Yzerman(10.pp). Die Red Wings hatten noch vor der Pause einige Gelegenheiten um ihre Führung weiter auszubauen, scheiterten dabei aber an Vancouvers Schlussmann Dan Cloutier, an dessen Leistung es wahrlich nicht lag, dass die Canucks ihre Heimpartie verloren.
Brenzlig wurde es für Detroit nur im zweiten Drittel, als sie sich einige Strafen leisteten und zeitweise mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Eine Überzahlsituation nutzte Todd Bertuzzi(25.pp), er sollte kurz vor Spielende noch mit einem Penalty an Dominik Hasek scheitern, zum schmeichelhaften Ausgleich. Die daraufhin startende Drangperiode der Canucks überstanden die Red Wings mit Bravour und Topverteidiger Nicklas Lidstrom(40.pp), kurz vor Ende des Mittelabschnitts, sowie Brendan Shanahan(44.) in der vierten Minute des Schlussdrittels machten Detroits ersten Sieg nach einer langen Negativserie perfekt.

>> Spielstatistiken des Tages

 


(C) eishockey.com, Sports Media & Entertainment GmbH

Click Here!