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SPIELTAG 21.04.2002
N.Y.Islanders - Toronto 0-2 (0-0/0-0/0-2)
Playoffstand: 0-2
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Alyn McCauley(TOR) überwindet Chris Osgood(NYI) zum 1-0.
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Den Islanders gelang nach der 1-3 Niederlage im ersten Spiel keine Revanche und müssen nun versuchen, einen 0-2 Rückstand zu Hause wettzumachen. Die Chancenverwertung gilt es vor allem zu verbessern, denn auch diesmal hatten die New Yorker etliche hervorragende Möglichkeiten, konnten aber den überragenden Goalie Curtis Joseph nicht überwinden.
Ebenfalls schwer taten sich die Ahornblätter, die sich Dank der offensiven Ausrichtung der Gäste bietenden Chancen zu verwerten und scheiterten an Torsteher Chris Osgood 20 Mal, ehe Alyn McCauley(44.) zu Beginn des letzten Drittels das 1-0 markieren konnte. Vorausgegangen war ein präziser Pass von Tie Domi, der damit seinen Kapitän Mats Sundin in Szene setzte, dieser aber aus kurzer Distanz scheiterte. Erst im Nachschuss gelang dem 24-jährigen Kanadier die Führung.
Alle weiteren Bemühungen der Mannen von Long Island, den Spieß noch herumzudrehen, misslangen, sodass Verteidiger Tomas Kaberle(60.en) sieben Sekunden vor der Schlusssirene fast ungestört in das verwaiste Gehäuse zum Endstand von 2-0 einschießen konnte.
Los Angeles - Colorado 3-5 (2-2/1-2/0-1)
Playoffstand: 0-2
Ein äußerst packendes Spiel lieferten sich die beiden Westmannschaften in der letzten Nacht, das vor allem von den vielen gelungenen Offensivaktionen lebte und somit zu einem für Playoffs relativ ungewöhnlichen Schlagabtausch wurde.
Nachdem Joe Sakic(8./16.pp) in der achten Minute das 1-0 erzielt hatte, gelang Los Angeles Adam Deadmarsh(8.) nur 22 Sekunden später der Ausgleich. Diesen wandelte sein Kollege Mikko Eloranta(14.) kurzzeitig in ein 2-1 für die Gäste um, ehe 'Super Joe' in einem Fünf-gegen-Drei-Powerplay sein zweiter Streich des Abends und das erneute Remis gelang.
Noch angriffslustiger präsentierten sich die Teams dann im Mittelabschnitt, sodass es die ausverkaufte Kulisse kaum noch auf den Sitzen hielt. Die heimischen Fans mussten aber zunächst einen Dämpfer hinnehmen, da Jason Allison(29.) nach guter Vorarbeit von Zigmund Palffy und Adam Deadmarsh die Kalifornier wieder in Front brachte. In unnachahmlicher Manier markierte Peter Forsberg(32.) keine drei Minuten später mit seinem ersten Tor seit dem 30. April 2001 das 3-3. Sein Kollege Steven Reinprecht(37.) konnte in diesem Drittel sogar noch das 4-3 erzielen.
Den Schlusspunkt setzte Chris Drury(49.) knapp neun Minuten nach dem zweiten Seitenwechsel, indem er einen Droppass von Forsberg aufnahm und Kings-Goalie Felix Potvin mit einem gezielten Schuss unter die Latte keine Chance ließ.
Phoenix - San Jose 3-1 (0-0/1-0/2-1)
Playoffstand: 1-1
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Claude Lemieux(PHO) scheitert an Evgeni Nabokov(SJ).
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Dass die Coyotes die Serie ausgleichen würden, daran zweifelte kaum ein Statistiker, denn nur bei einer von zehn Playoffteilnahmen in der Geschichte von San Jose, konnten sich die Kalifornier einen 2-0 Vorsprung erspielen. Dies geschah 1995 gegen die Calgary Flames, die sie in sieben Partien bezwingen konnten.
Wie damals erspielten sich die Haie auch in dieser Nacht Feldvorteile, waren aber in drei entscheidenden Situationen nicht in der Lage die wieselflinken Akteure der Gegner in den Griff zu bekommen. Zum ersten Mal konnten Shane Doan und Denis Pederson die Sharks-Abwehr so aus den Angeln heben, dass Daymond Langkow(26.) fast ungestört das 1-0 für die Gäste erzielen konnte. Daniel Briere(42.pp) machte es zu Beginn des letzten Drittels seinen Kollegen nach, als Landon Wilson wegen Behinderung auf der Strafbank saß.
Den Anschluss besorgte der deutsche Nationalspieler Marco Sturm(55.), indem er den abprallenden Puck nach einem Schuss von Teemu Selanne treffsicher im Gehäuse unterbrachte. Doch die Mannen aus Arizona ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und behielten trotz ihrer mangelnden Erfahrung, angetrieben von ihren wiedergenesenen Kapitän Teppo Numminen, die Nerven. Es dauerte nur 40 Sekunden, ehe Shane Doan(42.) den alten Abstand bzw. Endstand hergestellt hatte.
Chicago - St. Louis 0-2 (0-1/0-0/0-1)
Playoffstand: 1-1
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Tony Amonte(CHI) wird von Mike Van Ryn(STL) fair zu Fall gebracht.
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Die St. Louis Blues, die nur zwei von 23 Playoffrunden noch umbiegen konnten, wenn das erste Spiel verloren ging, wehrten sich in der letzten Nacht erfolgreich gegen das nach der Statistik drohende Aus, indem sie die ausgeglichenen Offensivkräfte der Blackhawks gut im Griff hatten und ihrerseits die wenigen klaren Chancen konsequent nutzten. Außerdem empfahl sich Goalie Brent Johnson mit seinem ersten Playoff-Shutout und sollte dadurch mehr an der in den Playoffs so wichtigen Sicherheit gewinnen.
Für den ersten Grund zum Jubeln sorgte Doug Weight(3.pp) bereits nach 173 Sekunden mit seinem ersten Playofftor im Dress der Blues. Der 31-jährige US-Amerikaner, der auf eine von Verletzungen geplagte Saison zurückblickt und sich deshalb nur schlecht ins Team integrieren konnte, scheint sich langsam in St. Louis wohlzufühlen, denn an diesem Abend harmonierte er mit seinen Kollegen hervorragend und sorgte ständig für Unruhe in den gegnerischen Reihen.
Nach einem für die Hausherren durchwachsenen zweiten Drittel, als Chicago die neutrale Zone gut unter Kontrolle hatte und viel Druck auf die Blues ausübte, bekamen die Hausherren im letzten Abschnitt wieder etwas Oberwasser. Die leichten Vorteile nutzte als einziger Scott Mellanby(53.) entscheidend, der den 2-0 Endstand im zweiten Versuch nach einem Schuss von Keith Tkachuk und zwei guten Paraden von Goalie Jocelyn Thibault, herstellte.
Ottawa - Philadelphia 3-0 (0-0/1-0/2-0)
Playoffstand: 1-1
Der letzte Auswärtssieg in den Playoffs für Ottawa stammt aus dem Jahre 1998, als die damals achten Senators die an Platz Eins gesetzten New Jersey Devils in der ersten Runde eliminierten. Diese Durststrecke beendeten die Hauptstädter in dieser Nacht, indem sie mit einer guten Chancenverwertung und einer hervorragenden Goalieleistung von Patrick Lalime, der alle 33 Schüsse der Flyers parierte, das hoch favorisierte Philadelphia bezwangen.
Schon im ersten Drittel war zu erkennen, dass sich die Gäste nicht verstecken werden, denn die agilen, aber körperlich unterlegenen Stürmer dupierten die gegenerische Abwehr ein ums andere Mal. Das ersehnte Erfolgserlebnis ließ allerdings bis zum Mitteldrittel auf sich warten, als Daniel Alfredsson(30.pp) in einem Vier-gegen-Drei-Powerplay einen Pass von Radek Bonk direkt abnahm und die Scheibe unhaltbar in die Maschen beförderte. Die darauffolgenden, wütenden Angriffe der Flyers verpufften alle an Gästetorhüter Lalime, der die Sensation vor allem zu diem Zeitpunkt am Leben hielt.
Da Philadelphia massiv auf den Ausgleich drückte, taten sich plötzlich unerwartet große Lücken in der Hintermannschaft der Flyers auf. In diese stießen die schnellen Flügelflitzer und setzten damit ihrerseits den Favoriten unter Druck. Einen dieser Konter nutzte Mike Fisher(44.), der die Scheibe alleinstehend vor Goalie Roman Cechmanek über den Tschechen ins Netz lupfte. Für die Entscheidung sorgte Jody Hull(56.), indem dieser einen Pass von Alfredsson direkt abnahm und den Puck unhaltbar im Kasten versenkte.
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